Autor: stralsund

  • Moving Gelatine Plates: The World of Genius Hans

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    “The World of Genius Hans” ist das zweite Studioalbum der französischen Band Moving Gelatine Plates, die 1968 von Gitarrist Gérard Bertram und Bassist Didier Thibault gegründet wurde.

    “The World of Genius Hans” hat eines der auffälligsten Cover der Rockgeschichte. Das Cover zeigt ein Schwein (oder ist es eine Kuh?) in einer Pilotenjacke, das eine Zigarre raucht und Petersilie in den Nasenlöchern und Ohren hat. Das ungewöhnliche Cover spiegelt treffend die faszinierende Natur dieses Albums wider.

    Der jazzige Avantgarde-Sound von The World of Genius Hans erinnert ein wenig an die frühen Soft Machine, Supersister und Frank Zappa, aber das Endergebnis ist völlig einzigartig. Die Musik von The World of Genius Hans ist stellenweise recht komplex, wird aber durch einen gewissen Humor und eine Wärme zugänglich gemacht, die für die Canterbury-Szene typisch, aber schwer zu beschreiben sind.

    Das beste Stück des Albums ist der 14-minütige Titeltrack, der eine hervorragende thematische Entwicklung aufweist und manchmal sogar Anklänge an symphonischen Prog aufweist. Allerdings vergisst die Band nicht, in unregelmäßigen Abständen Wendungen und Albernheiten in den Mix einzubauen, so dass man sie nicht mit Yes oder Genesis verwechseln kann.

    Der Schwachpunkt des Albums ist der Gesang von Bassist Didier Thibault, der nicht besonders beeindruckend ist. Thibaults Stimme ist hochtonig und dünn. Glücklicherweise spielt der Gesang auf dem Album eine relativ geringe Rolle, und eine erfreuliche Vielfalt von Blasinstrumenten wie Fagott, Posaune und Saxophone erhalten mehr Raum.

    The World of Genius ist kein voller Erfolg, aber es ist sehr empfehlenswert für Hörer, die an einer etwas avantgardistischeren Version des Canterbury-Prog interessiert sind.

    Beste Stücke: „The World of Genius Hans“

  • Gentle Giant: Three Friends

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    “Three Friends” ist das dritte Album von Gentle Giant und das erste Konzeptalbum der Band. Das Thema des Albums sind drei Schulfreunde, die erwachsen wurden und unterschiedliche Karrierewege einschlugen. Einer wurde Geschäftsmann, ein anderer Arbeiter und der dritte Künstler. Das Konzept ist lose, aber es bietet eine Art Rahmen für Songs, die für sich genommen perfekt funktionieren.

    Musikalisch ist Three Friends nicht ganz so eklektisch und experimentell wie sein Vorgänger Acquiring The Taste. Im Durchschnitt ist das Album etwas rockiger und weniger doppelbödig. Die Arrangements sind geradliniger und weniger reichhaltig instrumentiert als zuvor. Natürlich ist auch die Musik auf Three Friends meilenweit vom durchschnittlichen Rock entfernt, was die Komplexität angeht.

    Mit Ausnahme des Schlagzeugers blieb die Besetzung der Band die gleiche wie zuvor. Der neue Schlagzeuger Malcolm Mortimore macht auf dem Album einen guten Job, aber er ist bei weitem nicht so interessant und kreativ wie sein Vorgänger Martin Smith. Smith wurde offenbar vor allem deshalb entlassen, weil er sich mit dem inoffiziellen Leiter der Band, Phil Shulman (Saxophone, Gesang), nicht verstand. Mortimers Zeit mit der Band war nur von kurzer Dauer, da er kurz nach der Fertigstellung von Three Friends bei einem Motorradunfall verletzt wurde. Smith war zwar nicht dauerhaft arbeitsunfähig, aber aufgrund von Tourneeverpflichtungen engagierte GG John Weathers als Ersatz. Mit ihm klappte es so gut, dass Weathers bald zum festen Mitglied der Band gemacht wurde. Das war bedauerlich für Mortimer, aber eine gute Nachricht für die Band und ihre Fans, denn Weathers erwies sich als der perfekte Schlagzeuger für Gentle Giant. Mortimer kehrte in den 2000er Jahren zur Musik von Gentle Giant zurück und spielte in einer Spin-off-Band namens Three Friends, in der auch Gary Green und Kerry Minnear zeitweise mitwirkten.

    Das Highlight von Three Friends ist das kraftvolle, meist instrumentale Eröffnungsstück ‚Prologue‘, das die Themen der späteren Songs einleitet, und das leichtere ‚Schooldays‘, das den für die Band typischen mehrstimmigen Gesang effektiv einsetzt. Auch das vielseitige ‚Mister Class And Quality?‘ ist größtenteils ein großartiger Song, der jedoch durch das gelegentlich langweilige Schlagzeugspiel von Drummer Mortimer etwas getrübt wird.

    Der schwächste Track ist ‚Peel The Paint‘, bei dem Derek Shulmanns ‘Hard Rock Vocals’

  • Statuten und Bürokratie im Jahre 1851

    Der Albrecht-Dürer-Verein wäre zum Zenit aufgestiegen, “wenn nicht ein engherziges Festhalten an spießbürgerlichen Statuten, Habsucht und Neid der freien künstlerischen Entwicklung stets entgegen gewirkt hätten. Wohl hatte man eingesehen, daß jene Statuten zwar theilweise für einen Lokalverein, keineswegs aber für einen projektierten Central-Kunstverein passend wären. Was man aber, um dem Uebel abzuhelfen, that, trug nicht zum Gedeihen des Ganzen bei, im Gegenteil die vielversprechende Blüthe wurde dadurch zerstört; man schuf neue Statuten welche zum Theil noch unpraktischer, ja sogar gefährlich wurden, und viele Verwirrungen und Verdrießlichkeiten hervorriefen. Man konnte nun die den Mitgliedern gemachten Versprechungen nicht erfüllen, schützte bei Ehrenausgaben Mangel an Geld vor, das für einen so großen Verein nicht hinreichend vorhanden sey u.s.f., ohne zu bedenken, daß die Einnahme stets mit der wachsenden Mitgliederzahl im Verhältnis stehe, und das bei Gelegenheiten, wo es sich um die Ehre und das Ansehen des Vereins handelt, knickern und sparen verwechselt nur Nachtheil bringen kann.”

    Carl Alexander Heideloff

  • Krieg und Medien

    Wird versucht einen Krieg vorzubereiten, kann man zunächst in den Medien lesen und hören:

    Wir wollen den Krieg nicht

    Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung

    Der Führer des Gegners ist ein Teufel

    Wir kämpfen für eine gute Sache

    Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen

    Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich

    Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm

    Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache

    Unsere Mission ist heilig

    Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

    Anne Morelli

    Anne Morelli schrieb das Buch Principes élémentaires de propagande de guerre in Ahnlehnung an Arthur Ponsonbys Klassiker zur Propagandaforschung.

    Es ist interessant zu beobachten, wie so mancher Journalist nicht wertfrei seine Recherche und Arbeiten zu irgeneinem Thema veröffentlichen kann, sondern vielmehr den üblichen Narrativen folgt. Beängstigend ist dann zu beobachten, wie in Folge die Personen mit diametral entgegengesetzte Sichtweisen, demzufolge oft sehr schnell beschimpft, herabgestuft und gemieden werden.

    Eigentlich ist das alles nicht neu. Neu ist nur der vehemente Anspruch und die Deutungshoheit und Positionierung von Wahrheit und Lüge, (neudeutsch Fake und Hassrede) im Interesse der Regierenden. Die Opposition und so mancher Bürger weden schnell verunglimpft. Dabei ist es die Aufgabe der Opposition seit den Griechen und ihrer Erfindung der Demokratie vor 2500 Jahren, die Herrschenden in Schach zu halten, da die Erfahrung lehrte, das diese all zu schnell nur ihre eigenen Interessen verfolgen und im Klüngel den eigentlichen Souverän übergehen.

    Die Wörter “Populus”, “Volk” und “Souveränität” sind eng miteinander verbunden im Kontext der Politik und Philosophie. Sie beziehen sich auf die Quelle und das Wesen der staatlichen Macht.

    “Populus” (lateinisch):

    Bezeichnet das Volk als eine Gesamtheit von Menschen, die in einem bestimmten Gebiet leben und politisch organisiert sind

    In der Schule waren die Besserwisser schnell verpönt. Heutzutage haben erwachsene Besserwisser in der Politik zahlreiche Tools den anderen zu diffamieren, sei es ihn als Nazi zu bezeichnen oder der Hassrede zu bezichtigen. Das reicht schon als Mittel der Ausgrenzung.

    Und am Narrativ gearbeitet wird mit allen Mitteln.

    Administratoren in sozialen Medien, die z.B. der Verfassungsschutz mittels V-Männern betreibt, zeigen schon die Fragwürdigkeit dieser Behörde. Brisant an der Sache ist, daseinige Fake-Profile der Verfassungsschutzämter gezielt provozieren, hetzen und womöglich sogar strafrechtlich relevante Handlungen begehen könnten.

    Verfassungsschutz Brandenburg betreibt 287 Fake Accounts.

    Wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht, betreibt der Brandenburger Verfassungsschutz insgesamt 287 sogenannte „Fake-Accounts“ in sozialen Netzwerken. Die Landesregierung hatte die Auskunft zunächst unter Verweis auf das „Staatswohl“ verweigert und lieferte die Informationen erst auf erneuten Druck in Form eines Konfrontationsschreibens nach.

  • Die „Menschlichkeit“ ist nicht immer eine Tugend

    Die „Menschlichkeit“ ist nicht immer eine Tugend – sie kann auch ein sanfter Mechanismus sein, um die zivilisiertesten Formen von Gewalt hervorzubringen.

    Wenn das Banner des Menschen gehisst wird, wird der reale Mensch oft zugunsten eines metaphysischen Bildes verdrängt, das alles rechtfertigt.

    Dann ist „Menschlichkeit“ kein ethisches Versprechen mehr, sondern wird zum Vorwand: mal für Interventionen, mal für Liquidationen und oft genug für das bewusste Übersehen.

    Carl Schmitt, einer der schärfsten Entzauberer der Politik, brachte es klar auf den Punkt:

    Wer die Fahne der „Menschlichkeit“ schwenkt, sucht nicht unbedingt nach Gerechtigkeit, sondern oft nach einer Legitimation, den Feind aus dem Bereich des Menschlichen auszuschließen – ihn außerhalb von Recht und Mitgefühl zu stellen.

    Es ist eine Mahnung: Wird der Diskurs der Menschlichkeit als moralisches Absolutum eingesetzt, bringt er keinen Frieden hervor – er bereitet vielmehr die Bühne für eine grenzenlose Gewalt.

    Denn wer davon ausgeschlossen wird, wird neu definiert – als „Nicht-Mensch“, dem weder Rechtsschutz noch sprachliche Anerkennung zusteht.

    So verwandelt sich die „Menschlichkeit“ von einem ethischen Versprechen in ein Instrument der existenziellen Auslöschung:

    Der Feind erscheint nicht mehr als ein zu verstehendes oder zu konfrontierendes Wesen, sondern als ein Defekt, der beseitigt werden muss.

    Jede „Menschlichkeit“, die dem Feind seine Menschlichkeit abspricht, ebnet den Weg zu seiner Vernichtung – im Namen des „Guten“.

    Kann ein wahrhaft menschlicher Mensch seine Menschlichkeit bewahren, während er in ihrem Namen Krieg führt?

    Ist es nicht an der Zeit, „Menschlichkeit“ neu zu denken – nicht als Schlagwort, sondern als Verantwortung?

    Vielleicht ist die entscheidendere Frage nicht, wer im Namen des Menschen spricht – sondern wer den Mut hat, das zu hinterfragen, was in seinem Namen begangen wird.

    von Muhammed Sabbah

    Krieg: das ist das grausam-lächerliche Abenteuer, in das sich Männer einlassen, wenn sie der Hafer des Wahnsinns sticht…

    Siegfried Lenz

    Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

    Ignazio Silone

    Junge
  • Pink Floyd – Interstellar Overdrive

    Pink Floyd – Interstellar Overdrive

    Pink Floyd – Interstellar Overdrive at Fillmore West 1970

    What Pink Floyd proposed musically was an irreparable break with the status quo: no more choruses and solos according to predetermined patterns, but rather the idea that with traditional rock instrumentation one could conceive songs, or more often suites, imaginative and elusive, with a progression and ups and downs that aspire to the complexity of a classical score. A futuristic intuition in 1971 and variously imitated but never approached in the following half century.

  • Kriegstüchtigkeit, was bedeutet das überhaupt?

    Will ich erobern oder mich verteidigen, will ich mich rächen oder Resourcen für meine Gruppe garantieren? Ja, der vermeintlich Stärkere kann sich nicht erpressen lassen! Er wird bis zum umfallen kämpfen (zumindest seine Untertanen). Ja diese werden für seine Werte sterben, ihr Fürst, ihr Regierender, Vertreter ist ja der Stärkere und von daher der “Rechte” Inhaber.

    Die Destruktivität eines Krieges nimmt er in Kauf, ist Beiwerk einer schnörkellosen Realität.

    Dies waren zumindest die Slogans der Neocons der Vereinigten Staaten der 80er Jahre wie Charles Krauthammer, Paul Wolfowitz und Dick Cheney, Verfechter eines wirklichen Imperiums amerikanischer Tradition. Ein Zitat, welches Karl Rove zugeschrieben wird, ist im Kontext bezogen auf einen Text eines Journalisten, der sich auf die Prinzipien der Aufklärung und des Empirismus bezog: “So funktioniert die Welt nicht mehr wirklich. Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, schaffen wir unsere eigene Realität. Und während Sie diese Realität studieren – mit Bedacht, wie Sie wollen – werden Sie wieder handeln und andere neue Realitäten schaffen, die Sie ebenfalls studieren können, und so werden sich die Dinge klären. Wir sind die Akteure der Geschichte … und ihr, ihr alle, werdet nur noch studieren, was wir tun.”

    Die europäische Geschichte lehrt uns aber etwas anderes: der “Westfälische Friede” war eine vernunftbegabte Conclusio eines 30 jährigem blutigen Desasters, nämlich den “Anderen”, den “Feind” zu respektieren und jede andere Form zivilisatorischer, gesellschaftlicher Version, Entwicklung neben sich neutral (ohne Überstülpung der eigenen Werte) gewähren zu lassen. Und dies nicht unbedingt in Form von Akzeptanz, sondern in Form von dualistischem Grundsatz: Der “Andere” hat ein Anrecht auf “seine Welt”, und man kann ihm nur diplomatisch, auf keinem Fall mit einem Messer begegnen.

  • Es liegt in der Luft

    Deutsche Chansons

    “Es liegt in der Luft” war der Titel einer berühmten Berliner Kabarett-Revue. Darin war nicht von Umweltverschmutzung die Rede. Das Problem war 1928 noch nicht akut. Die Dinge, die damals “in der Luft” lagen, waren anderer Art: was Erotisches, was Hypnotisches, eine Sachlichkeit, eine Stachlichkeit”, womit ja eindeutig geistige Strömungen in der Atmosphäre bezeichnet sind. Das Lied “Es liegt in der Luft” machte wie die Revue Sensation. Fünf Jahre lang trällerte, sang, summte es ganz Berlin. Dann, 1933, wurde es wie so viele andere Lieder, Bücher und Gedanken verboten. Aus der Distanz, die wir inzwischen zu jenem Zeitabschnitt gewonnen haben, erscheint das Lied nicht nur wie ein Hymnus, sondern schon wie ein Abgesang auf das brodelnde Berlin der legendären 20er Jahre, die die in einen Chronisten die “goldenen” und die anderen die “bitteren” nennen. Mehr noch: das Chanson “Es liegt in der Luft” klingt uns heute wie ein Motto für die ersten Kapitel deutscher Kabarettgeschichte.

    Die Geschichte des deutschen Kabaretts begann mit dem neuen Jahrhundert. Genau gesagt: sie begann am 18. Januar 1901. An diesem Tag, exakt 30 Jahre nach der Kaiserproklamation von Versailles, proklamierte Ernst von Wolzogen in Berlin das “Überbrettl”. Es sollte ein höheres Niveau als das “Brettl” haben, wie mann in Süddeutschland das Varité nannte und doch kein Theater sein. Wolzogen selbst – der sich zu seiner Idee von den Bohème-Cabarets aus dem Pariser Montmartre hatte anregen lassen – Detlev von Liliencron und Otto Julius Bierbaum schrieben Szenen und Verse, aus denen die jungen Komponisten Oscar Strauss und Leo Fall, noch ohne Operettenruhm und Operettenroutine, Chansons machten. Aber der literarische Hauch von Jugendstil, den Wolzogen seinen Creationen mit auf den Weg gab, war im Bierdunst der Vorstadkabaretts oder im Champagnerzwang der feineren Etablissements rund um die Friedrichstraße, wo man Wolzogens aristokratische Unternehmung nachahmte, rasch verweht. Hier wurde Amusement großgeschrieben. Erotik war Trumpf, Erotik im fleischfarbenen Trikot.

  • Was wollen wir?

    Im Jahre 12025: Was wollen wir damit anfangen, wollen wir Ihnen Schnurbärte machen und ihnen Säbel anhängen?

    Panzer zu Autos
  • Massenwahn und Aufrüstung

    Sie spielen mit dem Feuer.

    Die Aktien der Militärindustrie wie Moog Inc. (Class A), Northrop Grumman Corp., Rheinmetall AG, SAFRAN S.A. usw. steigen immens.

    Manfred Weber aus der EU, EVP Chef fordert die Umstellung in der EU auf Kriegswirtschaft.

    Die Bedrohungsphantasien steigern sich von Tag zu Tag und bestimmen zunehmend den Alltag. Hier einige Zitate, welche nachdenklich machen aber äußerst hilfreich für die Geschäfte der Rüstungsindustrie sind.

    “Bedrohungslage geht vor Kassenlage”, sagt Boris Pistorius.

    “Vielleicht ist dieser Sommer, der letzte den wir im Frieden erleben”, sagt Söhnke Neitzel, Historiker Militärgeschichte.

    “Wir befinden uns in der Vorkriegszeit. Wenn wir vom schlimmsten Fall ausgehen kann es dazu kommen das wir schon im kommenden Jahr einen größeren Krieg in Europa haben” sagt Gustav Gressel, Militärexperte und österreichischer Politikwissenschaftler.

    “Rüstungsinvestitionen sind Wachstumtreoiber” sagt Moritz Schularik, Ökonom, Präsident des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft (IfW).

    “Deutschland ist neben Frankreich das klassische Wehrpflichtland” sagt Söhnke Neitzel.

    “Die Wehrpflicht muß wieder eingeführt werden und zwar für beide Geschlechter” sagt Joschka Fischer.

    Wenn man durch Überregulierung ganze Industrien schädigt, dann folgt Abstrusität. Mir kommt das alles vor wie das “Hurra” Geschrei vergangener Zeiten.

    Was ist der militärisch-industrielle Komplex?

    Der Ausdruck „militärisch-industrieller Komplex“ (MIC) beschreibt die Beziehung zwischen dem Militär eines Landes und der Rüstungsindustrie, die es beliefert. Beide werden gemeinsam als eine Interessengruppe betrachtet, die Einfluss auf die öffentliche Politik hat.

    „Miltärisch-lndustrieller Komplex”(MIK) wurde als Begriff von Präsident Dwight D. Eisenhower geprägt und ist fester Bestandteil soziologischer Analysen und ideologischer Auseinandersetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Gut 20 Jahre vor Eisenhower war es bereits ein anderer amerikanischer Präsident, Franklin D. Roosevelt, der auf bedenkliche wechselseitige Beeinflussungen zwischen Militär und Industrie hinwies.

    Autos zu Rüstung. Wollen wir in Zukunft anstatt Autos Panzer bauen?

    Das rot/grüne Wirschaftswunder: Autoland zu Panzerland.

    Panzer zu Autos

    z.B. Aktienkurve Rheinmetall

    Rheinmetall Aktien