Autor: stralsund

  • Heute lade ich Dich ein zum Geburtstag:

    Die Wahrheit, die wir singen und die Worte, die wir finden, zusammen gefasst im Liedtext vom Colloseum:

    “Sind alle für dich bestimmt – Die Bäume sind voll

    Und die Köpfe sind kahl – Und dieses Mal ist es mir wichtig.

    Jeder hat ein Auto – Aber sie werden nicht weit fahren

    Niemand hier hat den Sonnenschein, wie ich ihn habe.

    Traurige traurige Stadt, traurige traurige Stadt

    In der brennenden Wüste – Shanty-Stadt, Shanty-Stadt,

    Shanty-Stadt des Millionärs

    Ein Mann wird eines Morgens erwachen

    Allein in der großen braunen Wiese

    Ein Millionär allein in der brennenden Wüste.

    Hier bin ich allein in dieser Stadt – Ist das nicht ein Jammer

    Ich will nur weg – Und von Lost Angeles wegkommen

    Erdbeben und Smog – Vertreiben mich aus der Stadt

    Ich will nicht hier sein – Ich will nicht in der Nähe sein

    Bringt mich weg, wenn ihr wollt

    Ich will nicht in Lost Angeles leben

    Ich will hier nicht leben

    Ich will nur nach Hause zurückkehren

    Ich will hier nicht mehr sein

    Ich will allein sein

    Bringt mich weg, wenn ihr wollt

    Bringt mich weg von Lost Angeles.”

  • Der Bundesrechnungshof

    dessen Mitglieder richterliche Unabhängigkeit besitzen, prüft die Rechnung sowie die Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes.

    Der auf diesen Umstand in einem Interview angesprochene Robert Habeck sagt nur: “Der Bundesrechnungshof hat zur Aufgabe alle immer zu kritisieren.” Und swipt auf dem Tablet darauf hin gleich zum nächsten Punkt mit der Aussage: “Das können wir gleich weiter machen”. Solche Arroganz ist nicht fassbar.

    Der Bundesrechnungshof schrieb:

    “Energiewende nicht auf Kurs: Deutschland hinkt seinen ambitionierten Zielen hinterher. Für eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung muss die Bundesregierung umgehend und zielgerichtet umsteuern.”

    Bundesrechnungshof zur Energiewende
  • Auf dem AI Action Summit

    sprach auch US-Vize Präsident Vance über KI, nämlich über die Möglichkeiten und weniger über Regulierung. Alle waren da, und die Mimik der Zuhörer zu beobachten ist wirklich spannend.

    Hier die Rede noch einmal mit einer deutschen Übersetzung, besonders interessant ab Minute 11:05:

  • Wir sollten die Europäische Union informieren

  • Matisse und Nizza

    Matisse und das Licht der Côte d’Azur

    Der in Nordfrankreich geborene Künstler verliebte sich in Nizza und sein Licht, das er im Dezember 1917 entdeckte, als er sich dort von einer Bronchitis erholen wollte, und das er zum Schauplatz des größten Teils seines Werks machte.

    Mit Mitte 50 war Matisse bereits ein etablierter Künstler, der in Paris und von Amerika bis Russland gesammelt wurde. Den Menschen in Nizza war er kaum bekannt, doch 14 Zugstunden von der Hauptstadt entfernt hatte er einen Zufluchtsort gefunden, an dem er sich ungezwungen seinem Streben nach Malerei widmen und eine relative Anonymität genießen konnte, die ihn von der Weltläufigkeit und den Zwängen des gesellschaftlichen Lebens fernhielt.

    In den 1920er Jahren richtete Matisse sein Atelier zunächst in einem Hotel direkt am Meer ein (Hotel Beau-Rivage und Hotel de la Méditerranée), ab 1924 dann auf dem Cours Saleya. Die damals entstandenen Gemälde zeugen von dem visuellen und lichtdurchfluteten Spiel zwischen Innen und Außen. Der Maler machte aus seiner Atelierwohnung, die von unzähligen, von seinen Reisen mitgebrachten Gegenständen bevölkert war, ein offenes (oder durch die Jalousien erahnbares) Theater mit Blick auf das Meer und andere Orte.

    An der Ecole nationale des Arts décoratifs in Nizza, Rue Tondutti-de-l’Escarène, perfektionierte der 50-Jährige seine Skulpturentechnik.

    Ende der 1930er Jahre wurde das Luxushotel Excelsior Regina, das fünfzig Jahre zuvor für den Empfang von Königin Victoria auf dem Hügel von Cimiez entworfen worden war, in ein Wohnhaus mit 98 Wohnungen umgewandelt, die den damaligen Gepflogenheiten besser entsprachen.

    Der 69-jährige Matisse, der von der Geräumigkeit und dem Licht, das durch die Erkerfenster fiel, begeistert war, kaufte zwei der Wohnungen und zog 1938 ein. Nach einer Operation im Jahr 1941, die ihn in einen Rollstuhl zwang, begann der Künstler in diesem durchgehenden Atelier-Apartment mit der Herstellung seiner berühmten Collagen aus großen, zugeschnittenen Gouache-Papieren, wobei er Assistenten zu Hilfe nahm, denen er mit einem Stab zeigte, wo die einzelnen Formen platziert werden sollten.

    1943 musste der Künstler in der Villa Le Rêve in Vence Zuflucht suchen, während das Régina zum Nizzaer Hauptquartier der Gestapo wurde. Ende Dezember 1948 kehrte er in den Régina zurück, dessen hohe Räume und große weiße Wände besser als seine Villa geeignet waren, um seine großen Modelle für die Glasfenster für die Kapelle in Vence zu fertigen. Vom Boden bis zur Decke wurden die Wände mit großen Kompositionen aus Papierschnitten in hellen und fröhlichen Farben bedeckt…

    Matisse in Vence

    Auf Wunsch seiner ehemaligen Krankenschwester Monique Bourgeois (Schwester Jacques-Marie) dekoriert Matisse die Rosenkranzkapelle des Dominikanerinnenklosters in Vence, die von dem Architekten Auguste Perret (1874-1954) entworfen und ab 1949 errichtet wurde.

    Die großen dreifarbigen Glasfenster (gelb, grün und blau) durchfluten die weiß getünchten Wände und die drei großen Gemälde mit schwarzen Strichen auf weißen Keramiken, die an den Heiligen Dominikus, die Geburt Christi und den Kreuzweg erinnern, mit Licht.

    Das Musée Matisse in Nizza besitzt wichtige Werke rund um die Rosenkranzkapelle: dreizehn Entwürfe für Messgewänder und priesterliche Gewänder, drei Modelle der Kapelle, zwei Versuche für das Glasfenster Das himmlische Jerusalem und den Entwurf für Les Abeilles, zwei große Zeichnungen rund um den Heiligen Dominikus.

    Matisse im Dienst von Nizza

    Um beim Wiederaufbau der Stadt, die er besonders liebte, zu helfen, schenkte Matisse 1945 eines seiner Gemälde (Eine Siesta in einer Wohnung) dem Komitee für Soforthilfe für die Familien der patriotischen Kriegsopfer.

    1949 schlug der Bürgermeister Jean Médecin auf Anregung der Union méditerranéenne pour l’art moderne Matisse vor, ein touristisches Plakat für Nizza zu entwerfen, das von der lithografischen Werkstatt Mourlot gedruckt werden sollte. Dreizehn Jahre später beauftragte die Stadt einen anderen großen Künstler, Marc Chagall, mit einem ähnlichen Projekt.

    Von diesem Stillleben mit Granatäpfeln wird es mehrere weitere Abzüge geben (1959, 1962).

    Das 1947 in Vence gemalte Ölgemälde ist Teil der Serie Intérieurs de Vence, ein Stillleben, das Granatäpfel auf einem roten Tisch vor einem Fenster zeigt, das sich zu einer Palme hin öffnet. Der Künstler schenkte das Originalgemälde 1953 der Stadt. Es wird heute im Musée Matisse aufbewahrt.

    Matisse - La Danseuse Créole
    Musee Matisse -Action Culturelle
    Donation Marie Matisse

  • Zurück zu den Realitäten

    Heute einmal eine Home Story vom CvD von Radio Stralsund.

  • Projekte des Umweltprojekte Nord e.V.

    …für KITAs und Grundschulen.

    Der Verein Umweltprojekte Nord e.V. aus Stralsund hat mit seinem Projekt Umweltkisten interessante Lektionen für Kita-Gruppen und Grundschulklassen entwickelt.

    Themen sind z.B. die Eine-Welt-Kiste “Alle meine Freunde” oder “Umweltspione” für Grundschulen” oder die Geräuschekiste “Krachmacher und Leisetreter” uvm.

    https://umweltprojekte-nord.de/umweltkisten/

  • Freiheit von der unsäglichen Bevormundung

    Der Philosoph Platon beschrieb in seinem Buch “der Staat” vor 2400 Jahren wie eine Demokratie scheitern kann. Platon’s Szenario gleicht dem jetzigen Zustand und zu beobachtendem Verfall der Demokratie in der heutigen Bundesrepublik. Lanz und & Precht gehen in Ihrem Podcast genau diesem Thema nach, nämlich “Wie entsteht eine Tyrannei?” “Eine Tyrannei entsteht zwangsläufig aus einer Demokratie, nämlich dann, wenn man es mit der Freiheit übertreibt”, sagt Lanz.

  • Ursula von der Leyen hat neuen “Deal” eingefädelt.

    Ja, auch Mehlwürmer (der getrocknete gelbe Mehlwurm, der Tenebrio molitor) liefern im Verzehr wertvolles Vitamin D. Der Verzehr von Insekten und anderem Getier wird kommen. Die Zukunft der Nahrung in Form von Insekten hat begonnen.

    Die EU hat dem französichem Unternehmen Nutri’Earth aber leider ohne Auschreibung (die ja ansonsten zwingend vorgeschrieben ist), ein Exklusiv-Recht für die Produktion für die nächsten 5 Jahre erteilt. Gleichzeitig tritt am 10. Februar 2025 die „Durchführungsverordnung (EU) 2025/89 der Kommission” in Kraft. Die Verordnung gilt in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Es ist vorgesehen, dass das Pulver ganzer Larven von Tenebrio molitor, also Mehlwürmern, in Lebensmitteln wie Brot, Kuchen, Käse, Obstkompott oder Teigwaren verwendet werden darf.

  • Welche Argumente hat der Verfassungsschutz?

    Am 3. Februar 2025 gegen 5 Uhr morgens, veröffentlichte netzpolitik.org das geleakte 1.000-seitige Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD in voller Länge. Auf diesem Dokument beruht der Verdacht, dass die AfD rechtsextreme und verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgt. Die Wortwahl, die Partei sei gesichert rechtsextrem folgte. Es lägen hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass der AfD-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Bestrebungen verfolge, die gegen die Menschenwürde bestimmter Personengruppen sowie gegen das Demokratieprinzip gerichtet seien, so hieß es in der damaligen Begründung. Insbesondere die öffentlichen Äußerungen führender Mitglieder des Landesverbandes begründeten den Verdacht, dass die sächsische AfD deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund nur einen rechtlich abgewerteten Status zuerkenne.

    Ist das wirklich so? Welchen Interpretationsspielraum bieten die Zitate der AfD? Hier nun zum Thema Auszüge aus dem Bericht des sächsischen Verfassungsschutzes.

    Zum folgenden Zitat aus dem Grundsatzprogramm der AFD sagt der Verfassungsschtutz, es handele sich hier um einen Verstoß gegen die Menschenwürde, weil die Identität des Volkes ethnisch rückgekoppelt werden würde.

    Verfassungsschutz-Bericht-1

    Der Verfassungsschutz sagt weiter zum folgenden Zitat, es sei ein Verstoß gegen die Menschenwürde: Der Verfassungsschutz Thüringen kritisiert das die AfD mit dieser Aussage eine multikulturelle, also eine Einwanderungsgesellschaft grundsätzlich schon als Sicherheitsrisiko ansehen würde.

    Verfassungsschutz-Bericht-2
    Verfassungsschutz-Bericht-3

    Der Verfassungsschutz stuft folgendes Zitat als muslimfeindlich ein.

    Verfassungsschutz-Bericht-3

    Begriffe in der Wortwahl der AfD wie “Systemparteien”, weil auch im 3. Reich gebräuchlich oder “Blockparteien”, weil in der DDR gebräuchlich, bereiten dem Verfassungsschutz Sorge.