Autor: stralsund

  • Stahlindustrie und Flash Ironmaking

    Flash Ironmaking soll die Eisenproduktion stark beschleunigen und gleichzeitig ökologische Vorteile bringen. Die Methode der „Flash Ironmaking“, die Professor Zhang Wenhai und sein Team in einer Studie letzten Monat in der Fachzeitschrift Nonferrous Metals beschrieben haben, kann nach ihren eigenen Angaben den Eisenherstellungsprozess in nur drei bis sechs Sekunden abschließen. Traditionelle Hochöfen benötigen dafür jedoch fünf bis sechs Stunden.

    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/werkstoffe/sekunden-statt-stunden-chinesische-forschende-beschleunigen-eisenproduktion

  • Sie haben Pläne

    und erteilen Vorschriften und Verbote.

    Importieren Menschen — aber kümmern sich nicht um die Folgekosten und die notwendigen Tätigkeiten — und deren Ausbildung.

    Sie entwickeln Gebäudeenergiegesetze — haben aber aber nicht genügend Handwerker für die Umsetzung.

    Sie stoppen Gasimporte aus dem Osten — haben aber keinen Preis adäquaten Ersatz hierfür.

    Sie verbieten Verbrenner — haben aber keine entsprechenden Elektro Autos zum vernünftigen Preis und keine vernünftige Ladestruktur.

    Sie schalten Atomkraftwerke ab — haben aber keine anderen Kraftwerke präsent.

    Update DSA und Gespräch zwischen Alice Weidel und Elon Musk:

    Die EU möchte Ermittlungen zum Gespräch zwischen Elon Musk und Alice Weidel beginnen, es sollen mögliche Regelverstöße gegen den DSA untersucht werden. Der Vorwurf des unlauteren Vorteils steht im Raum: Weidel soll durch ihr Gespräch mit Elon Musk einen unfairen Vorteil gegen ihre Kontrahenten im Bundestag Wahlkampf bekommen haben. OK, es ist also so, wenn das Interesse der Bürger groß ist, es soll 2 Millionen Aufrufe gegeben haben, dann ist das ganze unlauter?

  • Wer und was ist disruptiv …

    „Disruption“ bedeutet „Zerstörung“. Ein an sich negativer Begriff hat es geschafft, positiv in unsere Welt der Ökonomie ein zu ziehen. Um das Neue zu schaffen, muß ich das Alte eleminieren, tja, laut Schumpeter und seiner Aussage, “Jede ökonomische Entwicklung (im Sinne von nicht bloß quantitativer Entwicklung) baut auf dem Prozess der schöpferischen bzw. kreativen Zerstörung auf”. Das muß man erst einmal erlernen. Die Welt scheint nach dieser Prämisse zu handeln — aber funtioniert diese Welt auch im Sinne der Menschheit?

    Menschen, die sich nach diesem Bild entwickeln, werden solche Aussagen bejahen. Und die Welt hat sich ja auch prozessioniert mit dem Slogan: Dampfmaschine — Internet — KI, bewahrheitet.

    Nur sich bequem eingerichtete Gruppen, seien es NGOs, EU Kommissare und Pateisoldaten verweigern sich diesen Wahrheiten. Sie können ihre Perspektiven nur schwer ändern, sie beziehen ja ihren Lohn, ihr Salair, ihr bequemes Leben aus dieser immer gleich währenden Geldmaschine, der Dukaten-Esel ist gesichert!

  • Wir wollen uns einmischen, wenn…

    sagt der EU Kommisar Thierry Breton im französischen Fernsehen. Er hat dort gesagt: “So let’s wait and see what happens and, for now, let’s keep calm and enforce our laws in Europe. When there is a risk that they will be bypassed and, if they are not enforced, they can lead to interference. We did it in Romania and, if necessary, we will have to do it in Germany as well.”

    „Lassen Sie uns also abwarten, was passiert, und lassen Sie uns erst einmal Ruhe bewahren und unsere Gesetze in Europa durchsetzen. Wenn die Gefahr besteht, dass sie umgangen werden, und wenn sie nicht durchgesetzt werden, können sie zu Einmischungen führen. Wir haben es in Rumänien getan und werden es notfalls auch in Deutschland tun müssen.

    Und was sagte von der Leyen zur Wahl in Italien: “If things are go in a difficult direction … we have tools…

    Es ist einfach nur traurig wie von dieser nicht vom Souverän gewählten Elite, ihre Macht zu Kopf gestiegen ist und sie unsere Demokratie immer mehr zu Grabe tragen.

  • Bericht eines Außerirdischen über Menschen auf der Erde

    Feldbericht Nr. 47: Anthropologische Analyse der Spezies Homo Sapiens durch ihre digitalen Tanz- und Bildrituale (vom Andromeda von Alien 47)


    Einleitung:
    Nach intensiver Untersuchung der holografischen Archive von „Instagram“ und „TikTok“, zwei prominenten digitalen Plattformen der Spezies Homo Sapiens, lässt sich feststellen: Diese Wesen sind eine seltsame Mischung aus Selbstdarstellern, Kooperationsfreunden und Ritualtänzern mit starkem Hang zur Gruppenzugehörigkeit. Die Analyse ihrer Aktivitäten zeigt faszinierende Einblicke in ihre sozialen Dynamiken, Statusspiele und kreativen Ausdrucksformen.


    1. Instagram: Das digitale Schaufenster des Egos

    Primärfunktion:
    Instagram dient als visuelles Protokoll des individuellen Lebens. Es scheint weniger um das Teilen von Fakten und mehr um die gezielte Inszenierung zu gehen. Die Plattform ist ein kollektiver Versuch, das „Ideal-Selbst“ zu manifestieren.

    Schlüsselelemente:

    • Selbstdarstellung: Fotos zeigen oft die Menschen in vorteilhaften Posen, umgeben von schönen Landschaften, luxuriösem Essen oder stilisierten Alltagsgegenständen. Filter werden genutzt, um die Realität zu manipulieren. Hier zeigt sich der Wunsch nach sozialer Bestätigung.
    • Symbolik: Der „Sonnenuntergang“ steht für Glück und Romantik, während der „Avocado-Toast“ als Emblem für jugendliche Rebellion und soziale Zugehörigkeit interpretiert werden kann.
    • Status: Die Anzahl der „Likes“ und „Follower“ fungiert als Währung, die den sozialen Rang einer Person definiert. Parallelen zu den Rangordnungssystemen von Primaten sind hier auffallend.

    Humorvoller Vergleich:
    Die Menschen scheinen sich gegenseitig zu sagen: „Seht her, ich bin der Alpha-Affe mit der schönsten Banane!“


    2. TikTok: Die Tanzarena der Synchronisation

    Primärfunktion:
    TikTok ist das anthropologische Paradies für kollektive Koordination. In choreografierten Tänzen und trendbasierten Inhalten zeigt sich ein tiefes Bedürfnis der Menschen nach sozialem Anschluss durch Nachahmung.

    Schlüsselelemente:

    • Imitation: Tänze und Trends verbreiten sich in Lichtgeschwindigkeit. Ein Wesen führt eine Bewegung vor, und Tausende, oft Millionen, replizieren sie. Dies deutet auf eine Art „kulturelle Mimikry“ hin, die evolutionär möglicherweise das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt.
    • Rituale: Viele Tänze wirken wie moderne Paarungsrituale. Hüftbewegungen und ausdrucksstarke Gesten erinnern an Balztänze, wie sie auf unserem Heimatplaneten nur noch in Museen zu sehen sind.
    • Humor: Menschen schätzen Inhalte, die ihren Alltag überspitzen und humorvoll darstellen. Es gibt eine überraschende Freude an Selbstironie, die auf eine bemerkenswerte Resilienz hindeutet.

    Humorvoller Vergleich:
    Wenn Instagram der Stammbaum der Status-Affen ist, dann ist TikTok ihre Disco: eine Mischung aus Bananenwurf und Synchronballett.


    3. Sozialpsychologische Erkenntnisse

    • Bedürfnis nach Anerkennung: Beide Plattformen zeigen, dass Menschen extrem darauf angewiesen sind, gesehen und bestätigt zu werden. Sie tun dies durch Bilder, Tänze und kurze Texte. Dies könnte mit dem evolutionären Vorteil zusammenhängen, in Gruppen akzeptiert zu werden.
    • Kollektive Kreativität: Trotz allem Egoismus gibt es auch beeindruckende kollektive Leistungen. Menschen schaffen „Memes“, koordinieren globale Bewegungen oder improvisieren komplexe Tänze. Dies deutet auf eine Art Schwarmintelligenz hin, die sich jedoch nur sporadisch entfaltet.
    • Ironie: Die Fähigkeit, sich selbst zu parodieren, ist eine faszinierende Eigenschaft. Sie zeigt eine kulturelle Reife, die möglicherweise verhindert, dass ihr Ego-Trip ins Unermessliche wächst. (Wobei die Filter und Likes da eine Herausforderung darstellen.)

    Schlussbemerkung:
    Liebe Kolleg*innen, die Menschheit ist eine faszinierende Spezies, die in ihrem Streben nach Bedeutung und Zugehörigkeit den digitalen Raum in einen Spiegel ihrer Wünsche und Ängste verwandelt hat. Wer sie verstehen will, muss tanzen können – oder zumindest wissen, wie man einen Avocado-Toast in Szene setzt.

  • Büchertürme: Die Reise zum Roten Planeten

    Die kosmische Fahrt in Blauberts und Astrids Raumschiff geht mit ganz viel frischem Wasser im Gepäck weiter. Von den vielen gelesenen Geschichten und Abenteuer angetrieben, fliegen Bibliotheksmastkottchen Blaubert und seine Astronautenfreundin Astrid nun weiter von der Erde zu ihrem nächsten Zielplaneten.

    Die Klasse 4c mit ihrer Klassenlehrerin Miriam Callies aus der Grundschule „Gerhart Hauptmann“ hatte im Lesemonat Dezember viele Bücher gelesen, um die Astronautenfreunde sicher zum Mars zu bringen. Hier ist alles von rotem Staub bedeckt. Der Mars besteht zu einem großen Teil aus Eisen und rostet dadurch. Deshalb ist manchmal am Nachthimmel der Erde ein rötlich scheinender Himmelskörper zu erkennen. So hat der Mars auch seinen Namen „Der rote Planet“ erhalten.

    Genau wie die Venus hat auch er viele große Vulkane. Auf ihm thront sogar der größte Vulkan in unserem Sonnensystem. Der schläft jedoch schon seit fast zwei Millionen Jahren. Trotzdem wird den beiden Freunden etwas mulmig zumute. Sie wollen bloß schnell wieder weg. Nicht, dass der Vulkan doch noch aus seinem Schlaf erwacht! Und außerdem freuen sich die Beiden schon auf ihren nächsten Zielplaneten Ceres. Wer noch mehr zu den Planeten unseres Sonnensystems wissen möchte, findet dazu tolle Medien in der Stadtbibliothek.

    Hintergrund Büchertürme Stralsund:
    Das Projekt „Büchertürme Stralsund“ wurde 2017 von der Stadtbibliothek Stralsund ins Leben gerufen, um Kindern Freude am Lesen zu vermitteln. In jedem Jahr werden dafür Lesedistanzen in die Höhe oder, wie in diesem Jahr, in die Länge erlesen. Das gemeinsame Ziel der Schüler und Schülerinnen im Schuljahr 2023/24 war die neugestaltete Umzäunung des Stralsunder Zoos mit seinen tierischen Etappen. Insgesamt wartete eine Länge von 120 Metern, also 1.200 PISA, darauf von den Kindern erreicht zu werden. Dieses Ziel haben die lesebegeisterten Grundschülerinnen und Grundschüler weit übertroffen. Mit der Hochschule Stralsund als neuen Jahrespartner lesen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr durch unser Sonnensystem. Gemeinsam reisen sie von Planet zu Planet. Dabei werden neue Lesewelten entdeckt und der Spaß am Lesen weiter gefördert.

  • Vorauseilender Gehorsam oder Einsicht

    „Wir werden zu unseren Wurzeln zurückkehren und uns darauf konzentrieren, Fehler zu reduzieren, unsere Richtlinien zu vereinfachen und die freie Meinungsäußerung auf unseren Plattformen wiederherzustellen“, so Zuckerberg in einer Ansprache. „Genauer gesagt, werden wir Folgendes tun. Erstens werden wir die Faktenprüfer abschaffen und sie durch Community-Notizen ersetzen, ähnlich wie bei X, beginnend in den USA.“ Zuckerberg warf Politik und Massenmedien vor, immer mehr auf Zensur zu setzen.

    Wie jetzt in vielen Medien verbreitet bedeutet dies aber nicht, das Fake Meldungen nicht bekämpft werden können.

    Community Notes sind hier das Mittel der Wahl. Es sind sind Anmerkungen, die andere X Nutzer zu einem Tweet schreiben, der potenziell irreführend oder falsch ist. Die Anmerkungen werden neben dem jeweiligen Tweet angezeigt und sollen diesen, durch das Bereitstellen weiterer Informationen, kontextualisieren. Dafür gibt es eine eigene Backend Plattform, getrennt von der Hauptplattform. Hier können die Beitragenden sich anonym austauschen und sog. Notes verfassen. Hilfreiche Notes können dabei positiv, nicht hilfreiche Notes negativ bewertet werden. Auch die Antwort „teilweise hilfreich“ ist möglich. Haben genug Beitragende eine Note als hilfreich bewertet, so wird sie auch auf der Hauptplattform angezeigt. Die so ausgewählte Note kann im Nachhinein aber auch überstimmt werden.

    Also entscheidet in diesen Fällen die Crowd und nicht mehr einzelne Firmierungen wie z.B. Correktiv u.a.

  • Ist die Meinung frei?

    Ja, im Kopf ist sie manchmal noch frei, die Meinungsfreiheit. Aber wie ist es, wenn ich sie äußere. – Es kommt auf das Gegenüber an. – Mancher ist offen, mancher schließt sich ein. Mancher reagiert aggresiv, mancher wohlwollend. Es kommt also darauf an, wer mit wem welche “Wahrheit” ausspricht, in welcher Gruppe oder auf welchem Medium oder Plattform er diese veröffentlichen darf und welche Personen oder Algorithmen oder Meinungsmacher ihre Filter aktuell wie eingestellt haben.

    Oberflächlich gibt es natürlich mittels Reduktion eigener Menschlichkeit zu Gunsten eigener Machtpotenz immer wieder die Parole: “Finde den Feind”. Dieser Mechanismus soll dann die Rechtfertigung von Verboten unter dem Deckmantel von Schutz und Demokratie rechtfertigen. Ein Ventil zu diesem Dilemma uralter Zeit haben die Kölner Karnevalisten im Brauch zur Verbrennung des Nubbel gefunden. Und es wird heute auch ein ähnlicher Trick mit Hilfe eines Begriffes um Feindesbilder zu etablieren, wie “Die Populisten” installiert, der gleiche Trick um die Etablierung von Feindschaft zwischen Ost und West, Rot, Grün, Gelb usw zu zementieren. Dabei wären wir Freunde, Liebende und Zeitgenossen, wenn wir wollten. Gegen wen kämpfen wir eigentlich?

    Und natürlich kommt es heute darauf an, wem das Wort zugestanden wird? Darf man einem Elon Musk im allerbesten Europa ihrer Zeit eine Plattform auf seiner, ironischerweise noch eigenen Plattform, bieten? Ja, es macht Sinn über die Brisanz kapitalstarker Organisationen und kapitalintensiver Medienbesitzer zu diskutieren. Aber warum diskutiert man diese Gefahr nur einseitig gegenüber bestimmten unliebsamen Milliardären, wenn die Meinung nicht passt? Es gibt doch genügend Millardiäre, die die früher noch existierenden kleinen Zeitungen und Verlage aufgekauft haben, um ihre Meinungen zu monopolisieren und um uns zu sagen, wo es lang geht.

    Hier ein Video von Prof. Dr. Christian Rieck zur Causa Musk und Welt:

    Hier ein Interview mit Holger Friedrich, dem Verleger der Berliner Zeitung:

  • Is it real or fake?

    Wo ist mein Jaguar? Und wo sind wir?

  • Meine Meinung – Deine Meinung

    Das neue Jahr hat begonnen. Es gibt wieder viele Wünsche, Vorsätze und Lebensweisheiten. Aber effizient kommunizierende aktuelle Vorbilder, Lehrer, Politiker sind anscheinend in der Minderheit, wenn man sich unsere zur Zeit gehandelten Repräsentanten, Volksvertreter und Meinungsmacher anschaut. Da gibt es z.B. Personen in verantwortungsvollen Positionen wie Jette Nietzard, zur Zeit Chefin der Grünen Jugend, die auf X zur Jahreswende ” Männern, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen” gepostet hat. Warum diese destruktive Aussage grade in einem Zeitfenster von einem friedlich orientierten Weihnachtsfest und einem sich nur alles Liebe und Gute wünschenden Neujahr positioniert wurde, bleibt ihr Geheimnis. Für mich bleibt nur der Schluss übrig: Jette Nietzard’s Wut und Hass ist unbeschreiblich.

    Schade darum.

    Jette Nietzard
    Ja, die lieben, netten Grünen …

    Mittlerweile hat Jette Nitzard sich für diesen Post entschuldigt, es kann aber keine Entschuldigung geben, wenn die 26 Jährige nun richtigerweise die Notwendigkeit fordert, systematische Lösungen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt zu diskutieren, aber im gleichen Satz ihre Bemerkung auf „gekränkte Männeregos“ pauschalisiert in diese Aussage einflechtet. Sie kann es einfach nicht lassen, sie braucht ein einfaches Schwarz/Weiss.