Während gestern um 7.30 Uhr die gesamte Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei 4094 Megawatt lag, betrug die regionale Last zur gleichen Zeit mehr als das Doppelte: 9380 Megawatt. Der Netzbetreiber TransnetBW sagt hierzu, das man am Montag in der Zeit von 6:00 – 14:00 Strom sparen sollte und das man für Stromausfälle für mehrere Sunden immer vorbereitet sein muß. Schuld seien die überlasteten Transportkpazitäten der Leitungen aus dem Norden von Deutschland. Sie empfiehlt in diesen Zeiten weniger Strom zu verbrauchen oder zumindest den Zeitpunkt der Verbräuche zu verlagern.
Kategorie: Kunst
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Zawinul – Gulda – Hancock
Herbie Hancock, Joe Zawinul & Friedrich Gulda in Concert (1989) auf den Salzburger Festspielen – Zusammen – ein Schatz, ein Traum.
Verfolgen Sie diesen Traum auf Radio Stralsund am Dientag um 17:00 Uhr
Playlist:
0:25 Requiem for Karajan by Joe Zawinul playing the breath Control Synthesizer (Korg M1, Korg DW-6000, Prophet T8)
8:49 Sonata in B-flat major, K. 333 | 2nd movement (Andante Cantabile) by Mozart performed by Friedrich Gulda with the piano
13:50 Menuett by Friedrich Gulda 17:00 For Rico by Friedrich Gulda, playing the piano
20:40 All Blues by Miles Davis performed by Friedrich Gulda & Herbie Hancock with the piano
27:54 Maiden Voyage by Herbie Hancock playing the piano
37:54 Body And Soul by Herbie Hancock & Joe Zawinul playing the piano
45:44 Toys by Herbie Hancock & Joe Zawinul playing the piano
49:29 In My Solitude by Joe Zawinul, playing the synthesizer (Korg M1, Korg DW-6000, Prophet 5)
53:55 Improvisation by Joe Zawinul & Herbie Hancock & Friedrich Gulda, playing Friedrich Gulda & Herbie Hancock the piano and Joe Zawinul the breath control Synthesizer (Korg M1, Korg DW-6000, Prophet 5)
1:06:03 With Computer by Joe Zawinul & Herbie Hancock & Friedrich Gulda playing the piano with loop sequencer and IBM Computer
1:19:42 Night And Day by Joe Zawinul, Herbie Hancock & Friedrich Guld playing the piano (six hands)
Der legendäre Musiker Joe Zawinul war einer der einflussreichsten Jazzmusiker des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war ein Pionier in der Verwendung elektronischer Musikinstrumente, der das elektrische Klavier in den Mainstream brachte, und besaß eine unvergleichliche Fähigkeit, den Synthesizer zu einem ausdrucksstarken Musikinstrument zu machen. Er komponierte einige der bekanntesten Standards des Jazz, darunter “Mercy, Mercy, Mercy” und “Birdland”. Zusammen mit Wayne Shorter gründete und leitete Joe Weather Report, die wohl kreativste und erfolgreichste Band des Jazz nach den sechziger Jahren. Seine einzigartige Kombination aus Jazz und ethnischer Musik aus aller Welt ebnete den Weg für das, was später als “Weltmusik” bezeichnet werden sollte. Letztendlich schuf Joe eine einzigartige musikalische Stimme, die sofort identifizierbar ist und sich jeder Kategorisierung entzieht.
Friedrich Gulda (16. Mai 1930 – 27. Januar 2000) war ein österreichischer Pianist und Komponist, der sowohl im Bereich der Klassik als auch des Jazz tätig war. Geboren in Wien als Sohn eines Lehrers, begann Gulda im Alter von 7 Jahren am Wiener Volkskonservatorium bei Felix Pazofsky Klavier zu spielen. 1942 trat er in die Wiener Musikakademie ein, wo er bei Bruno Seidlhofer und Joseph Marx Klavier und Musiktheorie studierte. Beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf gewann er 1946 den ersten Preis. Zunächst bevorzugte die Jury den belgischen Pianisten Lode Backx, doch in der Endabstimmung wurde Gulda zum Sieger erklärt. Eine der Juroren, Eileen Joyce, die Backx bevorzugte, stürmte hinaus und behauptete, die anderen Juroren seien von Guldas Anhängern unfair beeinflusst worden. Gulda begann, weltweit Konzerte zu geben.
Herbie Hancock ist eine wahre Ikone der modernen Musik. Im Laufe seiner Erkundungen hat er Grenzen und Genres überwunden und dabei seine unverwechselbare Stimme beibehalten. Mit einer illustren Karriere, die sich über fünf Jahrzehnte erstreckt, und 14 Grammy™ Awards, darunter das Album des Jahres für River: The Joni Letters, verblüfft er nach wie vor das Publikum auf der ganzen Welt. 1940 in Chicago geboren, war Herbie ein Wunderkind am Klavier, das im Alter von 11 Jahren ein Klavierkonzert von Mozart mit dem Chicago Symphony Orchestra aufführte. In der High School begann er, Jazz zu spielen, zunächst beeinflusst von Oscar Peterson und Bill Evans. Außerdem entwickelte er eine Leidenschaft für Elektronik und Naturwissenschaften und absolvierte ein Doppelstudium in Musik und Elektrotechnik am Grinnell College. Heute ist Herbie Hancock dort, wo er schon immer war: an der Spitze von Weltkultur, Technologie, Wirtschaft und Musik. Obwohl man nicht genau weiß, wohin er als nächstes gehen wird, ist er sich sicher, dass er überall, wo er landet, seinen unnachahmlichen Stempel hinterlassen wird.
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900 Mio. Northvolt-Zuschüsse genehmigt
Es soll zwar keine Steuererleichterungen für die Bauern geben, aber die Northvolt aus Schweden bekommt 900 Mio Zuschüsse für ihr Batteriewerk in Heide, Schleswig Holstein. Es sollen 3000 Arbeitsplätze entstehen. An sich eine feine Sache, und ja, im Zuge des schon seit 30 Jahren bestehenden Bauernsterbens können ja weitere Bauern hier ein 9to5 finden, wenn da eigentlich nicht die klammen Kassen wären – oder gibt es diese garnicht??
Wie kann es sein, das so viele Wirtschaftsunternehmen wegen der zu hohen Kosten Deutschland verlassen aber Giga Unternehmen wie Intel, Northvolt, Tesla zu uns kommen? Wir werden es in 4 Jahren wissen.
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Museum auf der Straße
Stralsunds “Museum auf der Straße” beantwortet sieben der häufigsten Fragen an die Archäologie.
Eine neue Plakat- und Onlineausstellung auf Stralsunds Litfaßsäulen beantwortet typische Fragen, die Archäologinnen und Archäologen sehr häufig hören. Dabei begegnen dem Betrachter der sieben Plakate und der dazugehörigen Webseiten Highlights der zukünftigen Ausstellungen des STRALSUND MUSEUM im Katharinenkloster.Dank archäologischer Grabungen, Funden ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger sowie Schenkungen und Ankäufen verfügt das STRALSUND MUSEUM über eine der größten archäologischen Museumssammlungen des Bundeslandes. Viele Funde stammen von der Insel Rügen. Besonders bedeutsam ist die urgeschichtliche Sammlung des Friedrich von Hagenow. Weltbekannt ist das Wikingergold, dessen Weg von Hiddensee in die Museumssammlung im Jahre 1873 die Frage aufwirft, was heute zu tun wäre, sollte man einen Schatz finden. Was ist aus Sicht der Archäologie überhaupt wertvoll, und gibt es überhaupt noch etwas auszugraben? Es muss jedenfalls nicht immer Gold sein, was das Archäologenherz höher schlagen lässt.
Museumsdirektorin Dr. Maren Heun möchte mit der neuen Plakatausstellung einen lockeren Zugang zur regionalen Ur- und Frühgeschichte bieten. „Unsere Archäologin Claudia Hoffmann beantwortet typische Kinderfragen und wir begegnen im Vorbeigehen sieben Objekten, die wir mit Wiedereröffnung des STRALSUND MUSEUM im Katharinenkloster wieder im Original zeigen werden.“
Neben den 4.000 Jahre alten Langendorfer Goldschalen, Keramik aus der Trichterbecherkultur und einem seltenen Textilfund wurde rund um Stralsund auch ein menschlicher Schädel ausgegraben, der auf ca. 5.000 v. Chr. datiert wird. Sind solche Knochenfunde eigentlich eklig? Nicht für Wissenschaftler. Ihnen geben z.B. die Spuren an dem bei Drigge gefundenen Schädel Hinweise auf den Menschen. Wir können herausfinden, dass der Mensch an der Küste aufgewachsen ist und viel Fisch aß. Seine DNA, die sich im Ohr erhalten hatte, gibt uns Aufschluss darüber, wie er ausgesehen hat. Auf dem zugehörigen Plakat für “Museum auf der Straße” wird dazu ein Vorschlag gemacht, der auf einem Schädelscan basiert. Ein gutes Beispiel, wie die Archäologie Techniken und Erkenntnisse vieler anderer Wissenschaften nutzt.[Quelle Stadt Stralsund]


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Wunschzettel 2024
Radio Stralsund wünscht allen Hörern und Freunden ein wundervolles und friedliches Weihnachtsfest. Wir hoffen, dass einige Punkte auf der Wunschliste im Neuen Jahr erfüllt werden und ein gemeinsames Zusammenrücken uns Kraft und Zufriedenheit bringen wird.
Ein Wunsch von Radio Stralsund zu Weihnachten ist, das es doch bitte auch Lieferschwierigkeiten in der globalen Handelskette bei den verkauften Granaten von Nordkorea oder den Drohnen der Türkei geben möge.
Das die internationalen Waffenschmieden so regulierungslos ihre Geschäfte betreiben können, welch ein Desaster. Die türkische Rüstungsschmiede Baykar ist eine Firma mit dem aktuell größten Wachstum auf der Welt. Ihre Produktionskapazitäten wurden jüngst um 50% erhöht. Baykar hat mittlerweile Lieferverträge mit 33 Staaten abgeschlossen, ihre Drohnen gehen hauptsächlich in die muslimische Welt, nach Afrika aber auch Polen oder Rumänien. Auch ein Vertag mit Saudi Arabien über den Kauf von Drohnen über 3,1 Milliarden ist bereits abgeschlossen. Der Chef von Baykar ist der Schwiegersohn von Erdogan und wird als etwaiger Nachfolger des Staatspräsidenten gehandelt.
Ja, auf meinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann steht dieses Jahr, das der Lieferschwierigkeiten Virus auch den militärischen Komplex ereilen möge.
So, wir gehen jetzt in die Weihnachtsferien und treffen uns hoffentlich gesund und munter wieder im Januar 2024.

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Exlibris-Insel startet neues Angebot im Grafik Bereich
Wie ja bereits viele wissen, liegt der Schwerpunkt bei Exlibris-Insel, dem Hauptsponsor von Radio Stralsund, in der Exlibris Grafik. Ein neues Angebot ist nun online: Sie geben eine Idee für Ihr persönliches Exlibris in Form einiger Stichpunkte, z.B. “Eiche”, “Mond”, “Eule”, “Bücher”, “Sterne” und Sie erhalten dann gegen eine Schutzgebühr über 50 Euro eine graphische Vorschau, die dann zusammen mit Ihnen noch näher besprochen und ausgearbeitet werden kann. Dann erfolgt ein Kostenvoranschlag und kommt es zu einem Auftrag, werden die 50 Euro dann mit diesem verrechnet.
Erfahren Sie mehr hier.
Dieses Angebot ist auch nutzbar für Ihre Flyer, Werbe Poster und Postkarten.

Exlibris-Insel Eule, Baum, Mond, Bücher -
Neue Mitarbeiter aus dem digitalen Raum

Radio Stralsund hat eine neue ausgezeichnete Mitarbeiterin gefunden!
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Neue Perspektiven auf Zukunft
Ein neues Buch vom Zukunfts Institut.
Lernen Sie unter anderem Trends und Perspektiven zu folgenden Themen kennen:
- Eco Propositions, ein Modell für die Zukunft: Nachhaltigkeit als treibende Kraft für zukünftige Geschäftsmodelle.
- Blockbuster Alliances: Die Zukunft von globalen Zusammenschlüssen und ihre Auswirkungen auf Branchen und Märkte.
- Die neuen Explorer Networks: Ansätze zur Förderung von Innovation durch vernetzte Gemeinschaften.
- Glück reloaded: Die Psychologie des individuellen Glücksempfindens in der modernen Welt.
- Regulation Paradox: Die Herausforderungen und Chancen im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Innovation.
- Digital Work Skills in Action: Die Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und die erforderlichen Fähigkeiten.
- CBDC (Central Bank Digital Currency): Digitale Währungen und ihre Auswirkungen auf die Finanzlandschaft.
- Wo Dependability gelingt: Der Aufbau von Vertrauen und Zuverlässigkeit in unsicheren Zeiten.
- Technosoziale Arbeitswelt: Die Wechselwirkungen zwischen Technologie und sozialen Strukturen in der Arbeitswelt der Zukunft.
- Friendshoring: Pro und Contra für internationale Handelsbeziehungen.
- Adaptive Organisationen: Wie Unternehmen sich an sich wandelnde Anforderungen anpassen und erfolgreich bleiben.
- Adaptive Erlebniswelten: Die Bedeutung personalisierter Erlebnisse und in einer digitalen Welt.
- Digitale Kundenzentrierung: Wie Unternehmen ihre Strategien an den Bedürfnissen moderner Kunden ausrichten.

Zukunftsreport 2024 Wunsch und Realität, wie schreibt so schön Markus Albers auf Linkedin:
Im neuen #Zukunftsreport des Zukunftsinstituts findet sich ein Beitrag von mir zu „Digital Working Skills“.
Er handelt vom Makers’ Mode und asynchroner Kommunikation, von Digitaler Erschöpfung und Generative AI.
Vor allem geht es darin um die Frage, wie wir das alte New-Work-Versprechen doch noch einlösen können: dass die digitalisierte Arbeitswelt uns produktiver, kreativer und glücklicher machen wird.
Denn bisher hat sie uns vor allem eine Kultur der Arbeitsverdichtung, der permanenten Ablenkung und der ständigen Erreichbarkeit beschert.Und die Unesco meint mittlerweile, das bei der Digitalisierung immer mehr wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.
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HST fördert kulturelle Projekte
Anträge jetzt stellen
Hansestadt Stralsund fördert 2024 kulturelle ProjekteZur Stärkung und für eine größere Vielfalt des Kulturlebens in der Stadt stellt die Hansestadt Stralsund Mittel aus dem Kulturetat zur Verfügung.
Ab sofort können für das Jahr 2024 Anträge auf Förderung kultureller Projekte durch die Hansestadt Stralsund bis zum 17. Januar 2024 gestellt werden. Antragsberechtigt sind kulturelle Gruppen, Vereine, Einzelkünstler und weitere Interessenten, die ihr kulturelles Projekt in der Hansestadt Stralsund umsetzen.Für die Antragstellung steht ein Online-Antrag über das Serviceportal OpenR@thaus der Hansestadt Stralsund unter www.stralsund.de/kulturfoerderung zur Verfügung. Bestandteile des Antrages sind u.a. ein detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan sowie eine ausführliche Projektbeschreibung. Es ist ausschließlich der bereitgestellte Online-Antrag zu nutzen. Außerdem sind die Richtlinien und Hinweise zur Antragstellung auf Förderung kultureller Projekte zu beachten.
Nach Bearbeitung der fristgerecht eingereichten Unterlagen, der Befürwortung durch den Ausschuss für Kultur der Stralsunder Bürgerschaft und Bestätigung des Haushaltes für das kommende Jahr erfolgt eine Zuwendung durch die Hansestadt Stralsund.
Auskünfte erteilt Kathrin Thierfeld in der Abteilung Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, unter Telefon 03831 252 715 oder per E-Mail an: kultur@stralsund.de.
Bildrechte: Hansestadt Stralsund
Bildtext: Das Kulturamt freut sich auf viele interessante Projektanträge, die das kulturelle Leben im Stadtgebiet im Jahr 2024 gestalten.Hansestadt Stralsund
Der Oberbürgermeister
Protokoll und PressePF 2145
18408 Stralsund