Kategorie: Kunst

  • Politik und Marketing

    Ja, es ist eine große Frage, eine Frage die Radio Stralsund stellen möchte.

    Es gibt viele Leute, die dankenswerterweise sehr, sehr mißtrauisch sind. Was soll man sich denken unter welcher Prämisse die ersten Marketing Choreographen, wie z.B der Propagandaspezialist Edward Bermays, sowohl für Werbung für Consumer Marketing wie auch Arangements in der Vorbereitung für Kriege in Guatemala gleiche Strategien von Manipulation, Beeinflussung und Fake News (in der Zigaretten Werbung hieß es z.B: rauchen macht schlank), verfolgt haben. Beim erfolgten Putsch in Guatemala hat die United Fruit Company 1954 Bernays beauftragt, den Putsch des damaligen Präsidenten von Guatemala, Jacobo Árbenz Guzmán mit PSYOP Mitteln zu orchestrieren, weil dieser durch seine geplante Landreform die großen Landbesitze von der United Fruit Company in Guatemala gefährdete. Hierzu sind geheim gehaltene Akten mittlerweile öffentlich zugänglich.

    Was für ein Wahnsinn. Leider gibt es diese Horror Geschichten in Südamerika ja zu Hauf. Wir kennen viele Geschichten von beeinflussten Militär Regierungen auf diesem Kontinent, sei es in Chile, Argentien usw. Relativ neu ist der koloniale Einfluss von China über das erpresserische Schulden Szenario, z.B in Ecuador. In den 2000ern machten hier korrupte Politiker wie z.B. Rafael Correa Verträge mit den Chinesen, die quasi einen Ausverkauf der Bodenschätze an China bedeuteten, sie wurden quasi verramscht. Hierzu gibt es eine empfelenswerte Dokumentation: “Ecuador – Mein gestohlenes Land”. Sie begleitet Paul Jarrin, dem Anführer des indigenen Widerstandes. Auch der Journalist und Politiker Fernando Villavicencio spielt hier als Aufklärer von Tausenden von Geheimverträgen zwischen China und Ecuador eine wichtige Rolle. Er wurde 2023 auf offener Straße erschossen.

    Der Irrsinn hat Wurzeln!

  • Was ist Radio Dublab

    Radio Dublab ist entstanden als man Radio nicht mehr nur über den Kauf teurer und genehmigungspflichtiger Funklizenzen und dem Kauf teuren Studio Aquickments organisieren konnte, sondern ohne teure Radiowellen einfach über Labtops und Handy und das WEB produzieren konnte. Dublab entstand 1999 in Los Angeles aus dem Gedanken, ein Graswurzel orientiertes Community Radio in das Internet zu bringen.

    Zum Radio…

  • Radio und Geschichte

    Radio Stralsund widmet sich jeden Freitag der Anfänge unserer Radiogeschichte mit der Listung originaler Aufnahmen aus dem vorigen Jahrhundert aus Ost und West. Mit Hilfe der neuen Techniken des Hörfunks, dem Angebot neuer Möglichkeiten von Aufzeichnungen zu Informations- und Propagandazwecken, hat unser neues mediales Zeitalter mit einer ersten Ausstrahlung auf Langewelle am 22. Dezember 1920 begonnen: “Achtung, Achtung – hier ist Königs Wusterhausen auf Welle 2700”.

    Hören Sie Original Aufnahmen aus den Anfängen des Radios wie z.B. KDKA Radio Pitsburgh first radio broadcast, Mitteilung aus dem VOX Haus Krutschke, Berlin Funkprolog zur Einweihung des Funkturms Reko, Grundsteinlegung für das Haus des Rundfunks, Streitgespräche zwischen Troller und Muehr, Hallo hier Radio Berlin Bernauer und vieles mehr …

  • Tourismus-Gipfel Travel Summit

    Stralsund: MV präsentiert sich auf Tourismus-Gipfel. 80 Veranstalter aus elf Ländern treffen sich in Stralsund unter anderem im Ozeaneum, um die Tourismus Branche zu unterstützen und zu fördern. Mit dem von der Deutschen Zentrale für Tourismus veranstalteten Format will Mecklenburg-Vorpommern auch international mehr Fuß fassen. Im Pommerschen Landesmuseum findet in diesem Zusammenhang die Enthüllung eines Hologramms von Caspar David Friedrich statt. Diesem Maler wird im kommenden Jahr in Greifswald ein 250. Juiläum gewidmet.

    Stralsund ist eine Stadt im Nordosten Deutschlands. Sie gehört zum Landesteil Vorpommern des deutschen Landes Mecklenburg-Vorpommern und ist Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen. Nach Landesrecht führt Stralsund die Bezeichnungen Hansestadt und Große kreisangehörige Stadt.

  • The Mumbles – Live at the 3D Klubb, 22/02/86

    Die Punk/Hardcore-Band “The Mumbles” aus Wichita trat von Anfang der 80er bis Ende der 90er Jahre in Wichita, Kansas, auf und veröffentlichte eine Reihe von Aufnahmen auf Kassette und CD. Die beiden Hauptmitglieder waren John Eberly (Gesang, Gitarre, Saxophon) und Ken Haug (Leadgitarre).

  • Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens

    von Bertold Brecht

    Der Mensch lebt durch den Kopf
    der Kopf reicht ihm nicht aus
    versuch es nur; von deinem Kopf
    lebt höchstens eine Laus.
    Denn für dieses Leben
    ist der Mensch nicht schlau genug
    niemals merkt er eben
    allen Lug und Trug.

    Ja; mach nur einen Plan
    sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch´nen zweiten Plan
    gehn tun sie beide nicht.
    Denn für dieses Leben
    ist der Mensch nicht schlecht genug:
    doch sein höh´res Streben
    ist ein schöner Zug.

    Ja; renn nur nach dem Glück
    doch renne nicht zu sehr!
    Denn alle rennen nach dem Glück
    Das Glück rennt hinterher.
    Denn für dieses Leben
    ist der Mensch nicht anspruchslos genug
    drum ist all sein Streben
    nur ein Selbstbetrug.

    Der Mensch ist gar nicht gut
    drum hau ihn auf den Hut
    hast du ihn auf den Hut gehaut
    dann wird er vielleicht gut.
    Denn für dieses Leben
    ist der Mensch nicht gut genug
    darum haut ihn eben
    ruhig auf den Hut.

    Und nun der Text des Liedes “Der Musikkritiker” von Georg Franz Kreisler:

    Heute findet jede Zeitung
    Größere Verbreitung durch Musikkritiker
    Und so hab auch ich die Ehre
    Und mach jetzt Karriere als Musikkritiker
    Ich hab zwar ka Ahnung, was Musik ist
    Denn ich bin beruflich Pharmazeut
    Aber ich weiß sehr gut, was Kritik ist
    Je schlechter, um so mehr freun sich die Leut

    Es gehört zu meinen Pflichten
    Schönes zu vernichten als Musikkritiker
    Sollt ich etwas Schönes finden
    Muß ich’s unterbinden als Musikkritiker
    Mich kann auch kein Künstler überlisten
    Da ich ja nicht verstehe, was er tut
    Drum sag ich von jedem Komponisten
    Erst nachdem er tot ist, ist er gut

    Ja, endlich hab ich einen Posten
    Und die Zeitung läßt es sich was kosten
    Ich sitzt auf dem ersten Platze
    Und die Sänger sehen meine Fratze
    Orff und Eck und Boris Blacher
    Fürchten meine hohnerfüllten Lacher
    Hindemith, Strawinsky und Varese sind zwar gut
    Doch ich bin bese

    Ja, ich könnt zufrieden sein
    Das Schicksal hat mich reich beschert
    Aber oh, mich belastet nur eine Verrücktheit
    Ich merk es in jedem Konzert
    Ich seh, wie das Publikum weich wird wie Wachs
    Wenn Musik alle Sinne bewegt
    Ich seh, wie beim Zuhören manch trutzigem Manne
    Ein Tränchen die Brille beschlägt
    Nur für mich hat das Zuhören keinen Sinn
    Weil ich unmusikalisch bin

    Ich seh, wie ein liebliches Mädchen
    Die Hand Ihres Jünglings ergreift und sie drückt
    Wie ein Großmütterl zitternd die Halskette auzieht
    Weil sie sonst vor Rührung erstickt
    Nur ich sitz’ da und hör nicht einmal hin
    Weil ich unmusikalich bin

    Zu Weihnachten schenkt man mir immer Platten
    Ich brauch Krawatten und neue Schuh
    Wo ich auf Besuch bin, spielt man Platten
    Ich sitzt im Schatten und hör nicht zu
    Aber andre hörn zu und der Zauber der holden Musik
    Macht die ganze Welt schwach
    Die Bösen wer’n gut und die Kranken gesunden
    Besonders bei Mozart und Bach
    Nur ich sitz da und kratz mich stur am Kinn
    Weil ich unmusikalisch bin

    Tja, als Kind hab ich zwar Klavier gelernt und übte brav zu Haus
    Doch über gewisse Stücke kam ich nie hinaus
    Dann hab ich auch noch Geige gelernt und übte brav und viel
    Und dann ist mein Geigenlehrer g’storben und hat mir sein Geld vermacht
    Unter der Bedingung, daß ich nie mehr spiel
    Aber etwas mußt ich schließlich tun und versuchte es als Autor
    Und ein Verleger, zu dem ich kam, flüsterte mir ins Ohr
    Schreiben Sie doch ein Buch über Schubert
    Schreiben Sie doch ein Buch über Schubert
    Also ging ich froh nach Hause, setzte mich nieder und ich schrieb

    Schubert war ein Stierer, großer Komponierer
    Er hat nie ein Geld gehabt
    Also ist er heute der Verlierer
    Er schrieb gar viele Töne
    Sicher auch wunderschöne
    Für mich sind sie leider bestialisch
    Denn ich bin ganz unmusikalisch
    Ob es jetzt Schubert oder Tschaikowsky
    Brahms oder Liszt oder Dnjepropretrowsky
    Ob Sinfonie oder Ouvertüre, Rock’n’Roll oder die Walküre
    Zauberflöte, Verkaufte Braut
    Für mich ist das alles nur laut!

    Das Buch war sofort ein Riesenerfolg und es sagten mir viele Herren
    Genial, großartig! Sie müssen Kritiker werden!
    Ich sagte ja
    Und es geschah!
    Ich geh in Konzerte und Opern hinein
    Und ich hör mir den Unsinn dort an
    Den Leuten gefällt’s und ich komm zu dem Schluß
    An Musik ist vielleicht etwas dran
    Nur was dran ist, will mir nicht in den Sinn
    Weil ich unmusikalisch bin

    Die Orgel erklingt und ein Knabenchor singt
    Und der Kontrapunkt tut sich verzerweigen
    Die Pauke zersplittert, der Kapellmeister zittert
    Und angeblich schluchzen die Geigen
    Am Schluß erdröhnt ein donnernder Applaus
    Ich bin der einzige unmusikalische Mensch in Haus

    Aber heute findet jede Zeitung
    Größere Verbreitung durch Musikkritiker
    Und so hab auch ich die Ehre
    Und mach jetzt Karriere als Musikkritiker
    Ich hab diesen Posten schlau erbeutet
    Und ich hasse nichts so wie Musik
    Und daß mir Musik so nichts bedeutet
    Zahl ich jetzt den Musikern zurück

    Ah – wartet nur, ihr sollt es büßen
    Lebet zu den Füßen des Musikkritikers!
    Daß die Welt es wisse
    Lest die lustigen Verrisse des Musikritikers!
    Ich bin konsequent, und ich erkenne kein Talent
    Und da ich weiß, daß ich nichts kann
    Laß ich auch niemand andern ran!
    Und der Redakteur schätzt meine schlechte Meinung sehr
    Und schreit das Publikum: “Hurra!”
    Das nützt euch nichts, dann ich bin da!
    Und eure Kollegen geben immer ihren Segen
    Denn jedem Künstler ist es recht
    Spricht man von andern Künstlern schlecht!
    Nieder mit Musik!

  • Theater Vorpommern

    Premiere am Freitag, 23.09.2023 in Greifswald

    SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS

    Dreißig Jahre, in denen halb Europa verwüstet wird, die Menschen verrohen. Ein Kind wird Zeuge der Zerstörung des eigenen Elternhauses. Jeglicher Familienbande beraubt, verbringt es einige Zeit in der christlich missionierenden Gesellschaft eines Einsiedlers, von dem es den Namen „Simplicius Simplicissimus“ – der Allereinfältigste – erhält.

  • Was macht Ten Years After

    “Ten Years After” war eine britische Bluesrock-Band, die in den späten 1960er und 1970er Jahren aktiv war. Die Band wurde 1966 in Nottingham, England, gegründet und bestand aus folgenden Mitgliedern:

    1. Alvin Lee – Gesang und Leadgitarre
    2. Leo Lyons – Bass
    3. Ric Lee – Schlagzeug
    4. Chick Churchill – Keyboard

    Die Band wurde bekannt für ihre energiegeladenen Live-Auftritte und ihren Bluesrock-Sound, der Elemente des Blues, Rock’n’Roll und des Psychedelic Rock miteinander kombinierte. Sie erlangten besondere Berühmtheit durch ihre Performance beim Woodstock-Festival im Jahr 1969, bei dem Alvin Lee mit seinem Song “I’m Going Home” einen legendären Gitarrensolo hinlegte.

    Einige ihrer bekanntesten Alben und Songs sind:

    • “Ssssh” (1969)
    • “Cricklewood Green” (1970)
    • “A Space in Time” (1971) – Dieses Album enthielt ihren Hit “I’d Love to Change the World.”
    • “Rock & Roll Music to the World” (1972)

    “Ten Years After” war eine wichtige Band in der Entwicklung des Bluesrock und beeinflusste viele nachfolgende Musiker und Bands. Sie blieben bis in die 1970er Jahre aktiv, bevor sie sich 1974 vorübergehend auflösten. Die Band hat jedoch in verschiedenen Formationen in den folgenden Jahrzehnten sporadisch weitergespielt. Alvin Lee verfolgte auch eine Solokarriere, bis er im Jahr 2013 verstarb.

    Insgesamt wird “Ten Years After” als eine der führenden Bands des Bluesrock-Zeitalters angesehen und hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Rockmusik.

    Listen to:

  • Ein Ausflug nach Rügen im Herbst

    3D Landkarte Rügen und Stralsund
    3D Relief Landkarte Rügen auf Holz. Go to the Shop …

    Ein Ausflug nach Rügen im Herbst kann eine wunderbare Idee sein, da die Insel zu dieser Jahreszeit eine besondere Atmosphäre bietet. Hier sind einige Aktivitäten und Empfehlungen für einen Herbstausflug nach Rügen:

    1. Natur erleben: Rügen ist für seine atemberaubende Natur bekannt, und der Herbst verwandelt die Landschaft in ein farbenfrohes Spektakel. Unternehmen Sie Spaziergänge oder Wanderungen in Nationalparks wie dem Jasmund-Nationalpark, um die Herbstlaubfärbung und die frische Luft zu genießen.
    2. Kreidefelsen: Besuchen Sie die berühmten Kreidefelsen im Jasmund-Nationalpark. Der Herbst verleiht dieser beeindruckenden Landschaft eine besondere Magie, und Sie können die Aussichtspunkte nutzen, um die spektakulären Klippen zu bewundern.
    3. Radtouren: Rügen bietet ein gut ausgebautes Netz von Radwegen, die im Herbst besonders angenehm zu befahren sind. Mieten Sie Fahrräder und erkunden Sie die Insel auf eigene Faust.
    4. Herbstmärkte: In vielen Städten und Dörfern auf Rügen gibt es im Herbst lokale Märkte, auf denen regionale Produkte wie frisches Obst, Gemüse, Honig und Handwerkskunst angeboten werden. Dies ist eine großartige Gelegenheit, um lokale Spezialitäten zu probieren.
    5. Wellness und Entspannung: Viele Hotels und Wellnessresorts auf Rügen bieten im Herbst spezielle Angebote für Erholungssuchende an. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich in einem Spa zu entspannen oder Saunen zu besuchen.
    6. Vogelbeobachtung: Rügen ist ein wichtiges Gebiet für Zugvögel im Herbst. Wenn Sie an Vogelbeobachtung interessiert sind, sollten Sie die zahlreichen Beobachtungspunkte und Naturgebiete der Insel erkunden.
    7. Kulinarische Genüsse: Probieren Sie die regionale Küche, die im Herbst oft saisonale Gerichte wie frischen Fisch, Wild und Pilze umfasst. Besuchen Sie lokale Restaurants und genießen Sie die Vielfalt der regionalen Spezialitäten.
    8. Städtchen und Sehenswürdigkeiten: Besuchen Sie auch die charmanten Städte und Sehenswürdigkeiten auf Rügen, darunter Binz, Sellin, das Jagdschloss Granitz und das Kap Arkona. Die Herbststimmung verleiht diesen Orten eine besondere Aura.
    9. Unterkunft: Buchen Sie Ihre Unterkunft im Voraus, da der Herbst eine beliebte Reisezeit auf Rügen sein kann. Es gibt eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, von Hotels bis zu Ferienwohnungen.

    Denken Sie daran, sich auf wechselhaftes Wetter vorzubereiten, da der Herbst auf Rügen kühl und regnerisch sein kann. Packen Sie entsprechende Kleidung und planen Sie Ihre Aktivitäten entsprechend. Ein Herbstausflug nach Rügen kann eine unvergessliche Erfahrung sein, da Sie die Insel in einer ruhigeren und entspannten Atmosphäre erleben können.

  • Die Straßenbeleuchtung in Stralsund

    Die Straßen der Stadt Stralsund, die doch zum großen Theil finster und enge genug sind, wurden in früheren Zeiten auch an den dunkelsten Abenden nicht erleuchtet, und das Schlimmste war, daß die Leute, wenn sie des Abends ausgingen, auch nicht einmal Laternen mitnahmen. Solches Unwesen wollte der Prinz von Hessenstein, als derselbe General-Gouverneur von Stralsund geworden war, nicht ferner dulden. In Gutem konnte er nichts ausrichten; er befahl daher, daß Jeder, der nach Sonnenuntergange auf die Straße gehe, eine Laterne bei sich tragen solle, wenn es auch heller Mondschein sey; wer dem Befehle zuwider handele, solle auf die Wache gebracht werden. Die Stralsunder wollen aber schon seit uralten Zeiten sich nur von ihrem Rathe befehlen lassen, und weil der General sich an diesen nicht gewandt hatte, so war der Erfolg, daß zwar alle Leute mit Laternen gingen, aber kein Licht darin hatten. Nun befahl der General, man solle mit Laternen gehen, und auch ein Licht darin haben. Auch dies geschah pünktlich, aber es hatte Keiner das Licht angezündet. Der erzürnte Fürst befahl darauf, daß man auch das Licht in der Laterne anzünden solle. Aber jetzt trugen die Leute ihre Laternen unter den Mänteln, oder sie steckten Lichterchen an, so klein, wie Johanniswürmchen, oder sie trieben sonst allerlei Spott, bis sich zuletzt der Rath ins Mittel legte.

    Mit freundlicher Unterstützung von Wolfgang Morscher: https://sagen.at