Kategorie: Gesellschaft

  • Welch große Aufgabe

    Wer gut im Leben steht, kann auch viele Arten von Experimenten wagen. Learning by doing und agiles arbeiten haben sich etabliert. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, ein etwaiges Scheitern oder Fehler einzugestehen und dann auch mal wieder zurück zu rudern. Einen gewählten Pfad wieder einmal neu zu bestimmen, welch ein Afront. Aber warum ist das so? Wahrscheinlich ist das eingestehen von Fehlern zu sehr besetzt von Versagungsängsten und dem Gefühl, ich bin es nicht wert und der Angst das Ansehen seiner Vorgesetzten zu verlieren.

    Einmal den Pfad des vermeintlichen Fortschritts zu verlassen, (hier ist eine Rückkehr zur Atomkraft gemeint) und in der Lage zu sein, etwas zwischenzeitlich erreichtes bei Fehlkostruktion wieder aufzulösen und demzufolge entweder in eine neue Idee oder konservativ in alt bewährtes rückzuführen, besagt in Deutschland ein Scheitern. Welch ein Desaster!

    Ja, die Nutzung digitaler Tools ist genauso normal und evident wie der alte Griffel in der Kommunikation. Aber wie ich gute Lernerfolge durch gute Pädagogik erziele, ist eine andere Sache. Klar ist, Dinge in Stein zu meißeln war noch nie besonders klug.

    Wieder einmal ist es das Land Schweden, das hier einen mutigen Schritt geht. Das Eingeständnis, das schwedische Schüler mit vermehrten Leseschwächen zu tun haben, hat Schweden nun bewogen, wieder mehr traditionelle Bildungsmethoden einzusetzen und digitale Methoden zu minimieren. Das gedruckte Buch und die Schreibschrift halten wieder Einzug in die Schulen.

    Manch deutsche Politiker sollten jetzt, grade zur Weihnachtszeit, sich einmal besinnen und in Klausur gehen. Grade dem deutschen Volk sind sie verpflichtet und von ihm gewählt und bezahlt, auch wenn sie es lieben, groß und anonym in der EU ihre eigenen Pläne für die Welt umsetzten möchten.

  • Trampen wieder in Mode

    In den 70 und 80ern gab es Heerscharen an Jugendlichen, die an den Autobahnen mit dem Daumen nach oben standen, um günstig und abenteuerlustig an ihre Urlaubsziele zu gelangen. Wie so oft waren die alten Zeiten nachhaltiger als so mache denken. Und der Bonus einer freien Kommunikation zwischen zwei oder drei oder vier Fremden in einer Blechbox sitzend, war meist überraschend offen und inspirierend, jeder wagte sich zu öffnen, was für eine Erfahrung! Man konnte Freunde für’s Leben finden oder auch nur gastfreundschaftliche Übernachtungsmöglichkeiten bei lieben Menschen. Man konnte auch nur einfach dem Fremden zuhören und verschiedene Sichtweisen erfahren. Man mußte sich in Geduld üben, und es gab hierdurch auch Gelegenheiten sein eigenes Weltbild zu überdenken.

    Dann gab es Mitfahrerzentralen, die allerdings schon Geld kosteten.

    Später folgten die Fahrgemeinschaften, man benutzte das Auto praktisch, das war gut. Auch die jetzt eingeführten Mitfahrbanken waren ein Erfolg.

    Und es erfreuen sich heute wieder diese alten Methoden der Fortbewegung, sei es Trainhopping, heute wieder beliebt auf Instagram, früher in den 20ern beliebt bei den Wanderarbeitern und später bei den Hippies in den USA. Die Bücher von Jack Kerouac (on the Road) beschreiben dieses Lebensgefühl von Freiheit und Entdeckungsdrang dieser Zeit in eindringlicher Art und Weise.

    Heute hat das Trampen ein Revival: es gibt das “Tramprennen”, eine neue etwas perfide Sportart. Mit eingesammelten Geldern von Sponsoren für den guten Zweck wird diese gute Aktion kommerzialisiert – aber die Teilnehmenden können jede Menge Erfahrung und Wissen sammeln.

    Und was kommt demnächst!

    Mitfahrbank
    Mitfahrbank, Foto©Klaus Kampe
  • Quellen für die Erzeugung von Strom

    Die Quellen für die Erzeugung von Strom europäischer Länder im Vergleich und deren CO2 Ausstoß. Und wo liegt das innovative Deutschland?

    Interaktive Karte europäischer Länder zum Strom Verbrauch anteilsmäßig zu Kernenergie, Geothermie, Biomasse, Kohle, Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Pumpspeicher, Batteriespeicher, Erdgas und Öl: Siehe hier …

  • KFZ Zulassung digital

    Neues aus der Kfz-Zulassung Stralsund.

    Autos können mittlerweile online abgemeldet, umgeschrieben und neu zugelassen werden.

    Bereits seit 2019 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge online zu registrieren und abzumelden. Seit September 2023 können nun auch Unternehmen und Organisationen des Privatrechts über das Serviceportal der Stadt (service.stralsund.de) diesen Online-Service nutzen. Wichtige Voraussetzung: Sie benötigen eine BundID. Die BundID ist ein zentrales Konto zur Identifizierung für alle Online-Anträge und löst die perspektivisch die Landeskonten (wie z.B. das MV-Nutzerkonto) ab.

    Komfortabel ist jetzt für Unternehmen, ihre eigenen Fahrzeuge zuzulassen. Unternehmen benötigen für die Nutzung ein Elster-Konto, welches seit Jahren schon für die Kommunikation mit dem Finanzamt vorhanden ist.

    Die neuen Möglichkeiten der Online-Zulassung stehen seit Mitte Oktober in der Hansestadt Stralsund zu Verfügung und wurden schon vielfach von Stralsunder Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

    Der Weg zur Zeit und Geld sparenden Online Kfz-Zulassung
    Schritt 1: Informationen zu “i-kfz Stufe 4” (Kurzlink) gibt’s hier:  https://bit.ly/40ZA0sQ
    Schritt 2: Ein Zugang zur Digitalen Verwaltung des Bundes ist notwendig: https://id.bund.de/de
    Schritt 3: Dann Auto an-, um- oder abmelden für Stralsunderinnen und Stralsunder hier: https://service.stralsund.de/mobilitaet-verkehr-und-reisen#

    Quelle Hansestadt Stralsund

  • Weihnachtsgeschenke

    Kalender, Karten und Brettspiele, Kekse, Gutscheine.
    Weihnachtsgeschenke aus der Stralsunder Tourismuszentrale

    Unaufhaltsam rückt es näher und näher – das Weihnachtsfest, das Fest der Familien und Freu(n)de. Die zentrale Frage dabei (neben der zum Festtagsmenü) ist: Was schenke ich?
    Die Stralsunder Geschäfte bieten etwas für jeden Geschmack, so manches mal fehlt aber noch das gewisse Extra.
    Genau das hat die Stralsunder Tourismuszentrale direkt am Alten Markt parat.

    Dazu muss man zunächst gar nicht hineingehen, sondern kann eine Vorauswahl direkt am Schaufenster treffen. Zwölf Ideen sind dabei von den Mitarbeiterinnen der Tourismuszentrale liebevoll arrangiert worden, so dass sofort zu sehen ist, worum es geht. 
    Dazu gehört die sehr beliebte Stralsunder Weihnachtskugel – noch in Rot zu haben und in wenigen Tagen in glänzendem Gold. Zu bekommen sind die Stralsunder Sterne in Keksform, für lange Winterabende die Stralsund-Edition von  MONOPOLY, witzige Keramik aus den Stralsunder Werkstätten und und und.

    Begehrt ist zudem die Stralsunder GutscheinCard im Wert von 5, 10 und 20 Euro, mit der genau so Freude geschenkt werden kann. Seit neustem kann sie auch in der Keramikwerkstatt „Meereston“ direkt auf der Hafeninsel eingelöst werden.

    Insgesamt sind es in Stralsund damit fast 50 Akzeptanzstellen für die Card. Eine Übersicht dazu gibt’s hier: gutscheincard-stralsund.de
    Damit nicht genug: Zu bekommen ist in der Tourismuszentrale auch der bekannte Kalender “Schönes Mecklenburg-Vorpommern” im Großformat mit Foto-Motiven, die durchs Jahr führen.

    Jetzt steht also einem Weihnachtseinkauf in der Tourismuszentrale nichts mehr im Wege – für die Lieben zuhause oder die fern unserer Hansestadt. Der Schaufensterbummel lohnt sich.

    Fotos: HANSESTADT Stralsund l Pressestelle

    Bildtext
    1-9 – All diese schönen Geschenke bietet die Stralsunder Tourismuszentrale an.

    10 – Den beliebten Kalender “Schönes Mecklenburg-Vorpommern” gibt es ebenfalls in der Tourismuszentrale am Alten Markt

    11 – Ganz bequem lässt sich es sich mit der GutscheinCard ab sofort auch in der MeeresTon Keramik auf der Hafeninsel An der Fährbrücke shoppen
    Hansestadt Stralsund
    Der Oberbürgermeister

  • KI in deutschen Unternehmen

    Das Statistische Bundesamt hat in einer neuen Umfrage ermittelt, das jedes achte Unternehmen in Deutschland nach eigener Darstellung KI einsetzt.

    Die häufigsten Anwendungsgebiete sind hier die Buchführung (25%), IT Sicherheit (24%), Produktion- und Diensleistungen (22%), und die Unternehmensverwaltung (20%).

    Laut Statistischem Bundesamt fehlt den Beteiligten aber immer noch viel Wissen um die neuen Möglichkeiten anzuwenden. Es bestehen u.a. Unklarheiten zu den rechtlichen Folgen oder Befüchtungen einer fehlenden Kompatibilität zu bereits bestehenden Peripherien.

    Radio Stralsund möchte gerne zu diesen Themen einen monatlichen Stammtisch in Stralsund eröffnen, bei Interesse gerne melden.

  • STEAMERGY

    Die Firma Steamergy aus Stralsund, ein innovatives Energie Unternehmen, hat sich auf die Entwicklung und den Bau von Dampfheizkraftwerken spezialisiert, die mit erneuerbaren Ressourcen wie Biomasse, Solarenergie und Geothermie betrieben werden können. Diese Technologie ermöglicht es rohstoffunabhängig Elektrizität und Wärme zu erzeugen. Überschüssige Energie aus Photovoltaik oder Wind wird thermisch mittels der Liquid Salt Technology über Tage gespeichert und bei Bedarf wieder in Strom umgewandelt. Steamenergy stellt vom 28.11.2023 – 30.11.2023 auf der Braubeviale in Nürnberg auf dem Gemeinschaftstand „Innovation Made in Germany“ aus.

  • Furby und ChatGPT

    Die Programmiererin Jessica Card hat einen Furby (1998 brachte Hasbro das sprechende niedliche Plüschtier auf den Markt. Furbys konnten in der ersten Generation nicht nur mit ihrem menschlichen Besitzer sprechen, sondern via Infrarot auch untereinander. Das sorgte schon früh für mehr oder weniger ernst gemeinte Befürchtungen, Furbys könnten untereinander konspirieren, um die Weltherrschaft zu erlangen) mit ChatGPT verbunden und hat ihm die Frage gestellt: “Gab es einen geheimen Plan der Furbys, die Welt zu beherrschen?” Die Antwort, die nach einer längeren Nachdenkphase kommt, ist eindeutig: „Der Plan der Furbys, die Welt zu erobern, besteht darin, durch ihr niedliches und knuddeliges Aussehen in die Haushalte einzudringen“, heißt es. „Dann nutzen sie ihre fortschrittliche KI-Technologie, um ihre Besitzer zu manipulieren und zu kontrollieren.“

    Ein User gab Jessica Card den Hinweis, das es bereits 2017 einen wortgleichen Text im Internet gegeben hat. Dies ist ein gutes Beispiel wie ChatGPT arbeitet.

  • Raumfahrttechnik aus Stralsund

    31 Studierende der Hochschule Stralsund arbeiten im Verein „Sundspace“ am Bau einer wettbewerbsreifen Rakete und veranstalten am 7. Dezember ihren ersten öffentlichen Triebwerktest.

    Diese Studierenden heben im Studium ab: 2022 hat sich an der Hochschule Stralsund das Team „Sundspace“ als Verein gegründet. Das Ziel: Eine suborbitale Rakete, die SIREN, für die Teilnahme an der European Rocketry Challenge in Portugal (EUROC) bauen. 

    „Wir entwickeln unsere Rakete von Grund auf selbst. Vom Triebwerk über ein Fallschirmsystem, mit dem die Rakete landen kann, bis hin zu einem eigenen Bordcomputer wird von uns alles selbst gebaut“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Martin Kluge. 31 Mitglieder verschiedenster Studiengänge und von allen Fakultäten der Hochschule arbeiten dafür in Abteilungen organisiert auf das gemeinsame Ziel hin. 


    Am 7. Dezember, um 13.15 Uhr laden sie Unterstützer*innen und Medienvertreter*innen zum öffentlichen Triebwerkstest zum Alten Flugplatz nach Groß Mohrdorf ein. 

    Zu den Ehrengästen des jungen Vereins mit dem ambitionierten Ziel zählen auch der Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow und der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Ralph Sonntag. Die erste Triebwerksversion hatte 40 Millimeter Durchmesser, das aktuelle Triebwerk ist 2,5-mal so breit mit einem Durchmesser von 100 Millimetern. Dieses Triebwerk soll im nächsten Jahr auch mit der Rakete fliegen. Wenn SIREN fertig ist, soll sie rund 1,5 Meter lang und 20 Kilogramm schwer sein. Angetrieben von Lachgas und Paraffin soll die Rakete eine Höhe von 3.000 Metern erreichen. 

    „Zu sehen, wie unsere Studierenden in Eigenregie eine echte Rakete bauen, lässt mein Herz als Ingenieur und Oberbürgermeister höherschlagen. Das passt zu uns als Hansestadt, die nicht nur für Tradition, sondern gerade auch in Kooperation mit der Hochschule für Innovation steht. Ich drücke ‚Sundspace‘ für den Start bei der EUROC in Portugal alle Daumen“, freut sich Alexander Badrow. 

    Das „Sundspace“-Team zählt zu den jüngeren Vereinen, die sich an der Hochschule Stralsund, in der Tradition des ThaiGerH2-, Baltic-, und MaritTeams gegründet haben. „Mit ihren selbst entwickelten Rennwagen und Motorrädern haben unsere Studierende großartige Leistungen – technisch, interdisziplinär und gemeinsam im Team erzielt“, lobt der Rektor der Hochschule Stralsund, Prof. Dr. Ralph Sonntag, „die Mitglieder der Hochschule sind stolz, dass Sundspace in dieser guten Tradition neue Höhen erreichen will. Wir sind die Hochschule mit dem größten studentischen Engagement.“ 

    Pressestelle

    HOST – Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences

    Zur Schwedenschanze 15

    18435 Stralsund

    Fon +49 3831 456529/-11

    Fax +49 3831 456640

    www.hochschule-stralsund.de

  • Kai Pannen liest “Du spinnst wohl!”

    Eine außergewöhnliche Adventsgeschichte
    Am 6. Dezember, dem Nikolaustag überrascht das Team der Stadt- und Kinderbibliothek alle Kinder, die das Vorlesen lieben, mit einem besonderen Geschenk: 
    Der Lesekünstler des Jahres 2017, Kai Pannen, liest aus seinem Buch „Du spinnst wohl!”  Eine außergewöhnliche Adventsgeschichte. 
    In der Geschichte droht die dicke Spinne Karl-Heinz der Stubenfliege Bisy, sie als Festtagsbraten zu verspeisen. Diese hat nun 24 Tage, um den Plan zu vereiteln.
    Irmgard Clausen, Vorsitzende der IG Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Mitglied der Jury, die ihn zum besten Vorleser gekürt hatte, sagt: „Mal naseweis und keck, mal knurrig oder gemütlich: Beim Vorlesen werden Kai Pannens Buchhelden so lebendig, dass Jungen und Mädchen gebannt zuhören und staunen. Seine Erzählfreude und Kreativität beeindruckt Kinder und Erwachsene.”
     Am 6. Dezember um 16 Uhr, wenn es draußen dunkel und im Veranstaltungskeller so richtig gemütlich ist, können Kinder ab 7 Jahren die Daumen drücken für Bisy die Stubenfliege.
    Die Karten zu 5 Euro für die Autorenlesung sind ab sofort in der Stadtbibliothek zu bekommen.