Kategorie: Geschichte

  • Gorch Fock 1

    Meilenstein bei Sanierung: Außenhaut getauscht und großes Segment eingesetzt

    Der 1. Dezember 2023 ist ein Meilenstein bei der Sanierung der “Gorch Fock 1”. Mit diesem Tag sind 70 m² Außenhaut getauscht, und ein großes Segment wurde eingesetzt. Das musste auf Höhe Maschinenraum herausgeschnitten werden, um große Motoren aus dem Schiffsinneren nach draußen befördern zu können.
    Parallel liefen und laufen Reparaturen an den Schotten, weitere Decks werden erneuert und am Boden wird die Takelage montiert. Mehr als 50 Fosen-Mitarbeiter haben täglich auf dem Schiff gut zu tun.

    Rückblick: Im Mai 2023 erfolgte die Unterzeichnung des Kaufvertrages – die Stadt hatte das Schiff vom Tall Ship Friends e.V. gekauft.
    Ziel ist es, die Schwimmfähigkeit für die kommenden 25 Jahre, die Sicherheit der Takelage und den Brandschutz sicherzustellen
    Im Juni erfolgten deshalb die Verholung der “Gorch Fock 1” und das Eindocken in die Werft. Noch im selben Monat erfolgte die Entschichtung der Außenhaut auf dem Waschplatz der Volkswerft, die Vertaktung in die große Schiffbauhalle und die Demontage der kompletten Takelage.

    Anschließend ging es an das Ausschrotten und die Festballastdemontage sowie die Untersuchung der Außenhaut, um festzustellen, wie viel getauscht werden muss. Nach Konstruktionsarbeiten für die Takelage folgten das Strahlen und Konservieren der Masten, Bäume, Rahen, die Erneuerung des Oberdecks sowie die Einhausung für Strahlarbeiten.

    Ausblick: In den kommenden Wochen werden Außenhaut und Ruder konserviert, stehendes und laufendes Gut und die weiteren Masten und Rahen montiert. 
    Nach weiteren notwendigen Arbeiten, der Ausdockung und Verlegung in den Stadthafen soll die “Gorch Fock 1” zur Saison 2024 an einem Liegeplatz wieder zur Besichtigung für Einheimische und Gäste unserer Hansestadt zur Verfügung stehen.

    Bei Kosten von insgesamt rund 10 Millionen Euro sind die meisten Gelder Fördermittel von EU und Land, den Eigenanteil hatte der Tall Ship Friends e.V. übernommen.

    Quelle und Foto: HANSESTADT Stralsund l Pressestelle

    Gorch Fock 1
  • Furby und ChatGPT

    Die Programmiererin Jessica Card hat einen Furby (1998 brachte Hasbro das sprechende niedliche Plüschtier auf den Markt. Furbys konnten in der ersten Generation nicht nur mit ihrem menschlichen Besitzer sprechen, sondern via Infrarot auch untereinander. Das sorgte schon früh für mehr oder weniger ernst gemeinte Befürchtungen, Furbys könnten untereinander konspirieren, um die Weltherrschaft zu erlangen) mit ChatGPT verbunden und hat ihm die Frage gestellt: “Gab es einen geheimen Plan der Furbys, die Welt zu beherrschen?” Die Antwort, die nach einer längeren Nachdenkphase kommt, ist eindeutig: „Der Plan der Furbys, die Welt zu erobern, besteht darin, durch ihr niedliches und knuddeliges Aussehen in die Haushalte einzudringen“, heißt es. „Dann nutzen sie ihre fortschrittliche KI-Technologie, um ihre Besitzer zu manipulieren und zu kontrollieren.“

    Ein User gab Jessica Card den Hinweis, das es bereits 2017 einen wortgleichen Text im Internet gegeben hat. Dies ist ein gutes Beispiel wie ChatGPT arbeitet.

  • Ahnungslos in Berlin

    “Im Alter von 24 Jahren wachte Byron auf und wusste dass er berühmt war. So ähnlich ging es Lovelock. Am 6. August 1936 stand der bisher in Deutschland unbekannte Medizinstudent aus Neuseeland am Berliner Reichssportfeld, umjubelt von 120000 Zuschauern: er hatte nicht nur die erste olympische Goldmedaille für Neuseeland gewonnen; sein “makelloser” 1500 Meter Lauf gilt noch heute als klassisches Beispiel in der Geschichte internationaler Leichtathletik.”

    Dies ist der Klappentext von “Ahnungslos in Berlin” von James McNeish aus der LCB-Edition.

    Der Autor beschreibt seine Reise im Jahre 1983 in Berlin. Er ist auf den Spuren von Lovelock, der während der Berliner Olympiade 1936 die Bestleistung im 1500 Meter Lauf erzielte. Diese Spurensuche ist spannend geschrieben und verrät viele Details dieser Alibi Olympiade unter der Ägide von Adolf Hitler ausgerichtet und von den Nationen der Welt honoriert. Außerdem ist es eine schöne Beschreibung des damaligen West-Berlin im Jahre 1983.

    Ahnungslos in Berlin - James McNeish