Kategorie: Stralsund

  • Was ist los in Stralsund im Monat März

    Was ist los in Stralsund

    Moin! Klaus hier. Ich habe den Rollkragen gegen eine wetterfeste Jacke getauscht und bin für dich die A20 hochgefahren. Stralsund im März 2026 – das ist herrlich ehrlicher Backstein-Charme, eine steife Brise vom Strelasund und eine Kulturszene, die viel mehr zu bieten hat als nur Fischbrötchen (obwohl die natürlich auch Weltklasse sind).

    Hier ist mein „Stralsund-Update“ für das letzte Märzwochenende.


    🐟 Das monumentale Erlebnis: „Resilienz der Meere“

    Ausstellung: Sonderausstellung 2026 Wo: OZEANEUM Stralsund (Hafeninsel)

    Wer glaubt, das Ozeaneum sei nur etwas für Schulausflüge, hat die neue Schau „Resilienz der Meere“ verpasst. In der gigantischen Halle der „1:1 Riesen der Meere“ hängen nicht nur die Wale, sondern es wird 2026 eine immersive Lichtinstallation gezeigt, die den Zustand der Ostsee visualisiert.

    • Der Kern: Die Ausstellung kombiniert wissenschaftliche Daten der Meeresforschung mit kinetischer Kunst. Wenn man unter dem Blauwal steht und die Lichtwellen die Temperaturveränderungen der letzten 100 Jahre nachzeichnen, ist das Gänsehaut pur.
    • Warum hingehen? Es ist die perfekte Mischung aus Ehrfurcht vor der Natur und dem dringenden Appell zum Handeln – verpackt in eine Ästhetik, die man sonst nur aus Berlin-Mitte kennt.
    • Mein Tipp: Geh kurz vor Schließung hin, wenn das Licht der untergehenden Sonne durch die Glasfront auf die Exponate trifft.

    „Hier wird die Stille der Tiefe fast ohrenbetäubend. Ein Ort, der Demut lehrt.“ – Klaus


    🎭 Weltliteratur am Sund: „Der Schimmelreiter“

    Aufführung: Schauspiel nach Theodor Storm Wo: Theater Vorpommern (Großes Haus Stralsund)

    Das Theater Vorpommern hat gestern Abend eine Inszenierung von Storms Klassiker auf die Bühne gebracht, die so rau und modern ist wie eine Sturmnacht auf Hiddensee.

    • Die Inszenierung: Regie führt eine junge Newcomerin, die Hauke Haien nicht als Technik-Pionier, sondern als einsamen Visionär in einer Welt von Skeptikern zeigt. Das Bühnenbild besteht fast nur aus Wasser und Spiegelungen.
    • Der Vibe: Es ist düster, es ist nordisch und es zieht dich gnadenlos in den Strudel der Handlung. Die Akustik im Stralsunder Haus ist fantastisch – man hört jeden Wassertropfen.
    • Fazit: Wer das Norddeutsche liebt, kommt an dieser Aufführung nicht vorbei.

    🏛️ Zeitreise im Museumshaus

    Ausstellung: Hanseatisches Erbe & Moderne Schatten Wo: Welterbe-Ausstellung im Museumshaus (Mönchstraße 38)

    In einem der am besten erhaltenen gotischen Giebelhäuser Norddeutschlands gibt es gerade eine feine, kleine Foto-Intervention.

    • Das Erlebnis: Zwischen den historischen Balken und den mittelalterlichen Mauern hängen großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien von zeitgenössischen Street-Art-Künstlern aus dem Ostseeraum.
    • Der Kontrast: Der Dialog zwischen dem schweren Erbe der Hanse und der flüchtigen Kunst von heute funktioniert erstaunlich gut. Es ist ein stiller Ort zum Nachdenken.

    Klaus’ Kurz-Tipps für das Wochenende in Stralsund:

    • Für Architektur-Fans: Ein Spaziergang über den Alten Markt. Die Fassade des Rathauses im Sonnenlicht ist das beste „Ausstellungsstück“, das die Stadt permanent zu bieten hat.
    • Für Genießer: Das Café im Heilgeistkloster. Dort gibt es nicht nur tollen Kuchen, sondern auch eine Ruhe, die man in Berlin vergeblich sucht.
    • Für Entdecker: Das Marinemuseum auf dem Dänholm. Ein bisschen versteckt, aber für Technik-Nerds ein absolutes Goldstück.

    Stralsund zeigt uns diesen März, dass Tradition und Moderne kein Widerspruch sein müssen, solange man genug Wind um die Nase hat.

    Das ist eine hervorragende Idee. In Stralsund liegen Geschichte, Kunst und maritime Gemütlichkeit so nah beieinander, dass man sie wunderbar erlaufen kann. Hier ist mein Vorschlag für einen „Backstein, Kunst & Bierteig“-Walk durch die Altstadt.

    ⚓ Der Stralsunder Culture-Walk (März 2026)

    1. Start: OZEANEUM & Hafeninsel

    • Kultur: Wir beginnen bei den „Riesen der Meere“. Neben den Walen solltest du dir im März 2026 die Sonderausstellung zur Großen Nordischen Expedition ansehen – eine faszinierende Verbindung von Wissenschaftsgeschichte und künstlerischer Aufarbeitung.
    • Snack: Hol dir ein Fischbrötchen direkt am Hafen (z.B. beim Fischkutter Milan), bevor wir in die Gassen eintauchen.

    2. Die Galerie im Wintergarten (Badenstraße 1)

    • Kultur: Nur ein paar Schritte vom Hafen entfernt liegt die Goldschmiede Stabenow. In deren Galerie im Wintergarten läuft aktuell die Ausstellung „ABSTRAKT und MEER“ mit Werken von Daniel Sagir und Boris Hecht. Öl- und Acrylmalerei, die perfekt zur Stimmung am Sund passt.

    3. Kaffee-Pause am Alten Markt

    • Genuss: Zeit für ein Koffein-Update. Das Kaffee Monopol in der Mühlenstraße bietet exzellente Eigenröstungen und einen wunderbaren Blick auf das bunte Treiben hinter dem Rathaus. Ein Treffpunkt für die lokale Kreativszene.

    4. Spielkartenfabrik & St. Jakobi

    • Kultur: Wir spazieren Richtung Kulturkirche St. Jakobi. Diese „offene Kirche“ ist ein Raum für Licht und Experimente. Am Abend (29.03.) gastiert hier übrigens der Schwarzmeer Kosaken Chor.
    • Insider-Tipp: Direkt um die Ecke liegt die Spielkartenfabrik (Katharinenberg 35). Es ist Museum und lebendige Werkstatt zugleich. Schau rein, ob gerade an den historischen Pressen gedruckt wird – der Geruch von Farbe und Papier ist herrlich.

    5. Der große Abschluss: Theater & Hafenkneipe

    • Abendprogramm: Wenn du Karten für den „Schimmelreiter“ im Theater Vorpommern hast (Olof-Palme-Platz), ist das der kulturelle Höhepunkt.
    • Absacker: Nach dem Theater (oder stattdessen) gibt es nur ein Ziel: die Kneipe „Zur Fähre“ in der Fährstraße 17. Sie gilt als eine der ältesten Hafenkneipen Europas. Hier trinkt man sein Störtebecker in einem Ambiente, das seit Jahrhunderten fast unverändert scheint.

    Klaus’ Logbuch-Notiz:

    In Stralsund ist der Weg das Ziel. Achte beim Laufen auf die Mönchstraße 38 – das Museumshaus ist auch von außen ein gotisches Meisterwerk. Und falls du Hunger auf etwas Deftiges hast: Das Torschließerhaus am Kütertor bietet genau die Art von „ehrlicher Küche“, die man nach einem Tag an der Ostseeluft braucht.

    Klaus

    Benutzerdefiniertes Gem

    Klaus hat gesagt:

    Alles klar, hier kommen die harten Fakten für dein Kultur-Wochenende in Stralsund. Da heute Samstag, der 28. März 2026, ist, passt das timing perfekt für einen spontanen Abendbesuch oder den großen Sonntagsausflug.


    🐟 OZEANEUM Stralsund

    Das Ozeaneum ist am Wochenende oft gut besucht, daher mein Rat: Entweder direkt zur Öffnung oder ab 15:30 Uhr, wenn die großen Reisegruppen wieder Richtung Parkplatz abziehen.

    KategorieDetails
    ÖffnungszeitenTäglich 09:30 – 18:00 Uhr
    EintrittspreiseErwachsene: 18,00 € / Ermäßigt: 13,00 €
    Kombi-TippEs gibt ein Kombiticket mit dem Meeresmuseum (in der Altstadt), falls du beide Häuser sehen willst.
    Highlights heuteDie Lichtinstallation „Resilienz der Meere“ läuft kontinuierlich in der Wal-Halle.

    🎭 Theater Vorpommern (Stralsund)

    Für „Der Schimmelreiter“ solltest du schnell sein – die Inszenierung ist das Stadtgespräch.

    • Vorstellung: Sonntag, 29. März 2026, um 18:00 Uhr (perfekt, um danach noch ein Bier in der „Fähre“ zu trinken).
    • Preise: Je nach Kategorie zwischen 16,00 € und 38,00 €.
    • Restkarten: Die Abendkasse öffnet meist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, aber ich empfehle die Online-Buchung, da die Wochenend-Termine oft ausverkauft sind.

    🎶 Kulturkirche St. Jakobi

    Falls du eher Lust auf gewaltige Stimmen in sakraler Akustik hast:

    • Event: Schwarzmeer Kosaken Chor (Leitung: Peter Orloff).
    • Wann: Morgen, Sonntag, 29. März 2026, um 17:00 Uhr.
    • Eintritt: Vorverkauf ca. 28,00 € / Abendkasse meist etwas teurer.
  • Projekte des Umweltprojekte Nord e.V.

    …für KITAs und Grundschulen.

    Der Verein Umweltprojekte Nord e.V. aus Stralsund hat mit seinem Projekt Umweltkisten interessante Lektionen für Kita-Gruppen und Grundschulklassen entwickelt.

    Themen sind z.B. die Eine-Welt-Kiste “Alle meine Freunde” oder “Umweltspione” für Grundschulen” oder die Geräuschekiste “Krachmacher und Leisetreter” uvm.

    https://umweltprojekte-nord.de/umweltkisten/

  • Büchertürme: Die Reise zum Roten Planeten

    Die kosmische Fahrt in Blauberts und Astrids Raumschiff geht mit ganz viel frischem Wasser im Gepäck weiter. Von den vielen gelesenen Geschichten und Abenteuer angetrieben, fliegen Bibliotheksmastkottchen Blaubert und seine Astronautenfreundin Astrid nun weiter von der Erde zu ihrem nächsten Zielplaneten.

    Die Klasse 4c mit ihrer Klassenlehrerin Miriam Callies aus der Grundschule „Gerhart Hauptmann“ hatte im Lesemonat Dezember viele Bücher gelesen, um die Astronautenfreunde sicher zum Mars zu bringen. Hier ist alles von rotem Staub bedeckt. Der Mars besteht zu einem großen Teil aus Eisen und rostet dadurch. Deshalb ist manchmal am Nachthimmel der Erde ein rötlich scheinender Himmelskörper zu erkennen. So hat der Mars auch seinen Namen „Der rote Planet“ erhalten.

    Genau wie die Venus hat auch er viele große Vulkane. Auf ihm thront sogar der größte Vulkan in unserem Sonnensystem. Der schläft jedoch schon seit fast zwei Millionen Jahren. Trotzdem wird den beiden Freunden etwas mulmig zumute. Sie wollen bloß schnell wieder weg. Nicht, dass der Vulkan doch noch aus seinem Schlaf erwacht! Und außerdem freuen sich die Beiden schon auf ihren nächsten Zielplaneten Ceres. Wer noch mehr zu den Planeten unseres Sonnensystems wissen möchte, findet dazu tolle Medien in der Stadtbibliothek.

    Hintergrund Büchertürme Stralsund:
    Das Projekt „Büchertürme Stralsund“ wurde 2017 von der Stadtbibliothek Stralsund ins Leben gerufen, um Kindern Freude am Lesen zu vermitteln. In jedem Jahr werden dafür Lesedistanzen in die Höhe oder, wie in diesem Jahr, in die Länge erlesen. Das gemeinsame Ziel der Schüler und Schülerinnen im Schuljahr 2023/24 war die neugestaltete Umzäunung des Stralsunder Zoos mit seinen tierischen Etappen. Insgesamt wartete eine Länge von 120 Metern, also 1.200 PISA, darauf von den Kindern erreicht zu werden. Dieses Ziel haben die lesebegeisterten Grundschülerinnen und Grundschüler weit übertroffen. Mit der Hochschule Stralsund als neuen Jahrespartner lesen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr durch unser Sonnensystem. Gemeinsam reisen sie von Planet zu Planet. Dabei werden neue Lesewelten entdeckt und der Spaß am Lesen weiter gefördert.

  • Zukunftspreis Stralsund: Die Gewinner stehen fest

    Die Hochschule und Hansestadt Stralsund haben am 21. November erstmalig gemeinsam den Zukunftspreis verliehen. Bei der Premiere für diesen neuen Wettbewerb unter der Motto „Zukunft Stralsund – digital gemeinsam gestalten“ wurden in den drei Kategorien Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft Preise vergeben, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert waren und von der IHK zu Rostock, der Hochschule Stralsund und der Hansestadt Stralsund gestiftet wurden.

    Gewinner in der Kategorie Zivilgesellschaft ist die SHV Handball GmbH Stralsund. Im Bereich Wirtschaft gewannen Angela Seibert und William Will mit einem Projekt zur 3D-Fertigung. Die Kategorie Wissenschaft konnte die unseKinder gGmbH mit digitalen Bildungslösungen zur Bewältigung des Fachkräftemangels für sich entscheiden.

    „Aus ein paar Gedanken in dieselbe Richtung ist ein ganz neues Format für Stadt und Hochschule geworden“, so Hochschul-Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag anlässlich der Preisverleihung. „Wir wollen gemeinsam eine Ideenschmiede sein für zivilgesellschaftliche Ideen, wirtschaftlich relevante und solche aus dem akademischen Raum. Wir wollen gemeinsam die Zukunft unserer Stadt denken.“ 

    Die Laudationen hielten Prof. Dr. Gero Wedemann, Leiter des Institute For Applied Computer Science (IACS) an der Hochschule (Kategorie Wissenschaft), Steffi Behrendt, Amtsleiterin für Kultur, Welterbe und Medien der Hansestadt Stralsund (Kategorie Zivilgesellschaft), sowie Torsten Grundke, Vizepräsident der IHK zu Rostock (Kategorie Wirtschaft). 

    In ihrer Laudatio auf den Stralsunder Handballverein SHV hob Steffi Behrendt hervor: „Was mit der Liebe zum Handball begann, hat sich zu einer Bewegung entwickelt, die Stralsund als Stadt des Miteinanders und der gemeinsamen Verantwortung stärkt.“ Zudem zeige der SHV „mit Initiativen wie der Spendenaktion zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes oder der Unterstützung geflüchteter ukrainischer Sportler, wie gelebte Solidarität aussehen kann“. Und sie betonte: „Der SHV setzt den Teamgedanken nicht nur im Sport, sondern auch in der Gesellschaft um, indem er einen engen Zusammenhalt zwischen Spielern, der Vereinsführung und der Stadtgesellschaft fördert.“ 

    Prof. Dr. Gero Wedemann wiederum stellte in seiner Laudatio fest, dass „unseKinder weit mehr ist als eine Kita oder eine Schule – Es ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, ein Raum, der Neugier entfacht, Talente entfaltet und Kinder als Gestalter ihrer Welt begreift“. Er betonte: „Der Kinder- und Jugendcampus hat nicht nur Stralsund bereichert, sondern setzt Maßstäbe für ganz Deutschland. Er zeigt, wie wir Bildung neu denken können: als Brücke zwischen Generationen, als Werkzeug für Chancengleichheit und als Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft.“ Und mit Blick in die Zukunft sagt er: „Durch digitale Kompetenzförderung, KI-gestützte Lernanwendungen und offene Lernformen schafft der Campus einen Lernraum, der nicht nur modern, sondern auch individuell ist – einen Raum, in dem jede und jeder den eigenen Weg gehen darf.“ 

    Torsten Grundke hob in seiner Laudatio in der Kategorie Wirtschaft hervor: „Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft sind Frau Seibert und Herr Will ein Gewinn für unsere Region. Sie zeigen, wie wir gemeinsam die Zukunft von Stralsund und darüber hinaus gestalten können. Dieses Projekt erfüllt alle Kriterien der Kategorie „Wirtschaft“ in herausragender Weise: Es hat einen starken Einfluss auf die Region, bietet eine hohe Übertragbarkeit – gerade für kleine Unternehmen – und trägt zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung bei. Das Team hat gezeigt, wie technisches Fachwissen und unternehmerisches Denken zusammenwirken können, um Innovationen zu schaffen, die wirtschaftlich und ressourcenschonend zugleich sind.“

    Im Anschluss gab es einen regen Austausch zwischen allen Beteiligten zu Zukunftsthemen und zu den vielfältigen Ideen der Bewerberinnen und Bewerber des Zukunftspreises. Sie präsentierten ihre Projekte auf Bannern und Präsentationswänden im Audimax.

    Für Dr. Sonja Gelinek, Senatorin und 2. Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, steht bereits jetzt fest: „Schon mit diesem ersten Wettbewerb haben wir gesehen, welches Potenzial wir in unserer Stadt und auch außerhalb haben, um Ideen für Stralsunds Zukunft zu entwickeln. Das bestärkt uns darin, den Zukunftspreis von Hochschule und Hansestadt langfristig zu etablieren.“

    Die Gewinner im Porträt


    Kategorie Zivilgesellschaft
    SHV Handball GmbH Stralsund: Sei Teil des Teams

    Seit Januar 2023 hat sich der Stralsunder HV (SHV Handball GmbH Stralsund) unter der neuen Leitung von Steffen und Doreen Fischer stark weiterentwickelt. Im Fokus stehen dabei nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch wirtschaftliches Wachstum. 
    Der SHV setzt auf professionelle Strukturen und baut ein starkes Netzwerk mit regionalen Unternehmen auf, um wirtschaftliche Synergien zu schaffen. Durch gezielte Partnerschaften und den „SHV-Business-Club“ werden der gewinnbringende Austausch und die Zusammenarbeit in der Region gefördert. Gleichzeitig zeigt der SHV große soziale Verantwortung durch Spendenaktionen und Projekte zur Jugendförderung, die den Zusammenhalt und die Integration in der Gemeinschaft stärken. 
    Ziel ist es, die 1. Männermannschaft bis 2030 in der 2. Handball-Bundesliga zu etablieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Stärke der Region sowie das soziale Engagement nachhaltig zu fördern. 


    Kategorie Wirtschaft
    Projekt zur 3D-Fertigung

    Das Projekt zielt darauf ab, die Fertigung von Bauteilen im 3D-Druck-Verfahren Fused Deposition Modeling (FDM) durch Optimierung der Schichthaftung zu verbessern. Im Fokus steht eine Anwendung, die auf Basis gesammelter Daten Bauteile simuliert und Konstruktionen optimiert. Zugproben sollen entwickelt werden, um Einflussfaktoren wie Drucktemperatur oder Abkühlung besser zu verstehen. 
    Die Daten fließen in Materialmodelle ein, die zur genaueren Belastungsanalyse (FEM) genutzt werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollen die Erkenntnisse weiter automatisiert und zur Prozessoptimierung verwendet werden, um präzisere Vorhersagen und kostenoptimierte Fertigung zu ermöglichen. Zielgruppe sind Unternehmen, die FDM-Druck nutzen. 

    Kategorie Wissenschaft 
    Digitale Bildungslösungen zur Bewältigung des Fachkräftemangels

    In einer Zeit, in der der Fachkräftemangel insbesondere im Bildungssektor immer akuter wird, präsentiert der Kinder- und Jugendcampus Stralsund der unseKinder gGmbH eine zukunftsweisende Lösung, die nicht nur den Mangel an qualifizierten Lehrkräften adressiert, Unterrichtsausfall reduziert, sondern auch die Bildungsqualität nachhaltig verbessert. Durch die innovative Kombination von digitalen Bildungsangeboten und dem Einsatz von Fachlehrern aus anderen Bundesländern oder sogar aus dem Ausland, entsteht ein flexibles und effizientes Bildungssystem, das sich an die Bedürfnisse der Schüler und die Verfügbarkeit von Lehrkräften anpasst.

  • LesBar im November:

    Tyll“ von Daniel Kehlmann

    Wenn am 6. November die LesBar um 19 Uhr zur nächsten Veranstaltung einlädt, dann liest der Chefdramaturg des Theaters Vorpommern Dr. Joris Löschburg aus „Tyll“ von Daniel Kehlmann.

    Nach der Hinrichtung seines Vaters als Hexer, flieht der junge Tyll Ulenspiegel aus seinem Dorf und zieht von da an als Gaukler, als anarchistischer Spaßmacher durch ein Land, in dem der Dreißigjährige Krieg tobt, der halb Europa verwüsten wird. In einer vom Aberglauben geprägten Welt begegnet Tyll einfachen Leuten aus dem Volk und historischen Persönlichkeiten wie dem Schwedenkönig Gustav Adolf. Er wird Hofnarr, gerät in Schlachten, verschwindet und taucht  wieder auf. An ganz unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Jahrzehnten. – 

    Ein sprachmächtiges, packendes, sachkundiges und faszinierend modernes Epos über einen Narren in einer aus den Fugen geratenen Welt.


    Gelesen von Dr. Joris Löschburg im Rahmen der Kooperationsreihe “LesBar” von Theater Vorpommern und Stadtbibliothek Stralsund.

    Stadtbibliothek Stralsund l 6. November l 19:00 Uhr

  • Einladung zur “Wir und KI”

    gerne möchten wir, – der MakerPort Stralsund, die Project Bay Lietzow und die Hochschule Stralsund – alle Interessierten am 05.09.2024 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr an die Hochschule Stralsundzur 4. Regionalkonferenz für die Vorpommern-Rügen mit dem Thema „Wir und KI: Gemeinsam Zukunft mITgestalten“ einladen.

    Die Veranstaltung steht dieses Jahr im Zeichen von „Künstlicher Intelligenz“. Gemeinsam möchten wir mit den Teilnehmenden fokussieren, wie wir unsere Region und die KI-Technologie gestaltend verbinden können. Wir bieten einen Raum und die Gelegenheit für den Austausch, diese innovativen Technologien und Lösungen zu bewerten. Konkrete Tools und Best Practices werden vorgestellt und mit Formaten zum Erproben, Kennenlernen und Austauschen gefüllt. Das Ziel der Konferenz ist es, eine Verbindung von Ideen und Kooperationen in der Region zu entfachen, um gemeinsam die digitale Zukunft zu gestalten.

    Das ausführliche Programm und weiterführende Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://makerport.de/events/regionalkonferenz_092024 oder in der beigefügten Einladung.

  • MS „Stubnitz“ im Stadthafen Stralsund

    MS „Stubnitz“ im Stadthafen Stralsund 
    Veranstaltungen zum 60. Jubiläum starten in Kürze

    Am frühen Nachmittag hat das Kulturschiff „Stubnitz“ nach reibungsloser Passage der Ziegelgrabenbrücke in Stralsund am Liegeplatz 10 festgemacht. Dabei wurde sie von den Booten der Stralsunder Feuerwehr begleitet und mit Wasserfontäne gebührend begrüßt. Salutschüsse zum Einlaufen in den Hafen kamen von der Stralsunder Stadtwache.
    Mit frisch besiegeltem Schiffs-TÜV, den die „Stubnitz“ zuvor auf der Volkswerft erhalten hat, steht der Geburtstagsfeier zum 60. nichts mehr im Wege.

    Erste Gratulantin am Liegeplatz 10 war Dr. Sonja Gelinek. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin hat der ehrenamtlichen Crew einen Stadtwimpel von Stralsund überreicht und eine kalte Erfrischung, mit der sogleich auf den Geburtstag und die gelungene Überfahrt angestoßen wurde:

    „Es ist wunderschön“, so Sonja Gelinek, „die Stubnitz jetzt hier gebührend in Empfang zu nehmen, begleitet von der Feuerwehr, unserer „Strela“, der Stadtwache, den Schleppern von Strela Shiprepair und allen Schaulustigen, die an die Kaikante gekommen sind. Die Hansestadt Stralsund gratuliert ganz herzlich! Wir freuen uns, dass die „Stubnitz“ ihren Geburtstag hier an ihrem Entstehungsort feiert.“

    Der gemeinnützige Betreiberverein wird auf seiner Homepage und via Instagram informieren, wann das Schiff veranstaltungsbereit ist.

    Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung: www.stubnitz.com

    Bis zum 9. August sind u.a. ein Vortrag, ein Konzert und täglich Open Ship auf der „Stubnitz“ geplant.

  • Flaggentag der Mayors for Peace am 8. Juli 

    Stralsund zeigt Flagge für den Frieden Flaggentag der Mayors for Peace am 8. Juli.

    Kriege, Terror und eine weltweite Bedrohung der Demokratien: Vor diesem Hintergrund findet am 8. Juli der Flaggentag der Mayors for Peace statt. Auch die Hansestadt Stralsund als Teil des globalen Netzwerks und eine von knapp 900 Mitgliedstädten setzt mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge am Rathaus ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. 

    Neun Länder verfügen aktuell über Atomwaffen, die meisten der akut einsatzbereiten Waffen besitzen die USA und Russland. China baut sein Atomwaffenarsenal in großer Schnelligkeit weiter aus. Die Zahl der in hoher Alarmbereitschaft gehaltenen Sprengköpfe stieg auf rund 2.100. In allen nuklear bewaffneten Staaten sieht das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI Bestrebungen, die Bestände zu modernisieren.

    Zudem geht der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine einher mit einem Rückzug Russlands aus internationalen Verträgen, die den Besitz strategischer Kernwaffen begrenzen und Atomtests stoppen. 

    Oberbürgermeister und „Mayor for Peace“ Alexander Badrow zum Flaggentag
    „Uns alle eint der tiefe Wunsch nach Frieden. Er beginnt bei uns selbst und setzt sich über den eigenen Gartenzaun hinweg fort über die Grenzen unserer Stadt, des Landes und Europas. Als Mitglied eines weltweiten Netzwerks hissen wir jedes Jahr die weiß-grüne Flagge der Mayors for Peace – sie verleiht unserem Wunsch nach Verständigung und Vertrauen statt Aufrüstung und atomarer Abschreckung sichtbaren Ausdruck. Denn letztendlich geht es mir vor allem um die Sicherheit meiner Stralsunderinnen und Stralsunder.“

    Was ist der Flaggentag
    Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstoßen, und dass eine völkerrechtliche Pflicht besteht, Verhandlungen zu führen – mit dem Ziel nuklearer Abrüstung.

    Wer sind die Mayors for Peace
    Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.390 Städte in 166 Ländern gehören dem Netzwerk an, darunter 895 Städte in Deutschland. Rund 600 Städte in Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr am Flaggentag.

    Foto: HANSESTADT Stralsund l Pressestelle

  • „Wahr – Zeichen – Zeitzeugen der Geschichte“

    Machen Sie mit beim Tag des offenen Denkmals am 8. September.

    So lautet das Motto des bundesweiten Tages des offenen Denkmals in diesem Jahr. Jeweils am zweiten Sonntag im September findet er statt. In diesem Jahr am 8. September.
    Jede Eigentümerin und jeder Eigentümer eines Baudenkmals ist in unterschiedlichem Maße auch Besitzer und Bewahrer von geschichtsträchtiger Bausubstanz, die etwas über die Erbauer, die Bewohner und die verschiedenen Veränderungen zu berichten weiß und somit Zeitzeuge der Geschichte ist. Manches aus der wechselvollen Geschichte drängt sich dem Betrachter förmlich auf. Anderes will entdeckt, gelesen, erforscht und interpretiert sein. 

    Lässt man sich auf die Suche und das Lesen von Wahrzeichen als geschichtliche Zeitzeugen ein, erschließen sich gerade in einer geschichtsträchtigen und denkmalreichen Stadt wie Stralsund bisher kaum wahrgenommene Bauten als ein wahres Füllhorn an Informationen. Nicht nur Denkmalpfleger, Restauratoren, Bauforscher, Historiker und Architekten können diese „Wahr-Zeichen“ entdecken, sie offenbaren sich auch dem interessierten und kundigen Laien. 

    Die Untere Denkmalschutzbehörde der Hansestadt Stralsund ruft alle Denkmaleigentümer auf, sich am Tag des offenen Denkmals zu beteiligen und die „Wahr-Zeichen“ ihres Denkmals erleben und vielleicht auch erkunden zu lassen. 
    Interessenten, die sich am Tag des offenen Denkmals beteiligen möchten, sich aber bisher noch nicht angemeldet haben, haben dazu noch bis zum 30. Juni Zeit.
    Die Anmeldung erfolgt dabei schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde Stralsund, Badenstraße 17 oder ganz einfach per E-Mail bei stadtplanung@stralsund.de

    Alle Stralsunderinnen und Stralsunder und ihre Gäste sind jetzt schon aufgerufen, sich am Sonntag, dem 8. September, auf die Spurensuche zu Zeitzeugen der Geschichte zu begeben.

  • Kunst im Rathaus:  “Kultur – Erbe – Kunst”

    Am 02. Juli findet vor dem Rathaus am Alten Markt in Stralsund, bei Regenwetter im Rathausfoyer um 10:00 Uhr ein außergewöhnlicher Bild(er)-Wechsel in der Ausstellungsreihe „Kunst im Rathaus“ statt.

    Zu sehen sein wird eine von drei besten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des Projekt-Kurses Klasse 11 des Hansa-Gymnasiums “Kultur – Erbe – Kunst”. Die Arbeiten waren im vergangenen Schuljahr entstanden. 
    Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Rahmen dieses Projektfachunterrichts unter Leitung von Lehrerin Kathrin Bucholz intensiv mit dem Thema in Bezug auf ihre Heimatstadt Stralsund auseinandergesetzt und ihre Sicht auf die Hansestadt Stralsund künstlerisch umgesetzt. 
    So sind 20 einzigartige und künstlerisch beachtliche Werke entstanden, von denen drei ausgewählt wurden. Die werden nun die im Rathaus nacheinander ihren Platz in der Ausstellungsreihe finden werden. Jede dieser Arbeiten reflektiert ihre ganz eigene Stimmung. Dazu widerspiegeln sie die Sichtweise und künstlerische Einstellung junger Menschen in Bezug auf unsere Stadt, in der sie geboren und aufgewachsen und von der sie bis heute fasziniert sind.