Ein Satz aus dem EU Parlament zur Politik von Frans Timmermans, der plötzlich eine ganz andere Schärfe bekommt und wie eine realistische Beschreibung wirkt.
NGOs wurden mit Milliarden aus EU-Mitteln finanziert und gezielt gegen Industrie eingesetzt:
gegen Kohlekraftwerke gegen Automobilunternehmen gegen industrielle Anwendungen
Immer mit derselben Stoßrichtung:
mehr Druck mehr Einschränkung weniger Industrie
Wer von „Degrowth“ spricht, meint genau das.
Wenn Klimaziele nur noch erreichbar erscheinen, weil industrielle Substanz verschwindet, ist das kein Kollateralschaden mehr.
𝗗𝗮𝗻𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗠𝗲𝘁𝗵𝗼𝗱𝗲.
Irgendwann stellt sich die Frage, wem dieses System dient und ob es noch dem entspricht, was behauptet wird.
Jetzt wird geklagt. Zu Recht.
Es geht um ~7 Milliarden Euro und deren Verwendung.
„Andere Gruppen bekamen Geld für die Beeinflussung von EU-Abgeordneten bei Abstimmungen zu … Chemikalien.“
Denn hier wird entschieden, was in Europa künftig noch möglich ist und was nicht mehr.
Und wie ganze Branchen Schritt für Schritt faktisch unmöglich gemacht werden.
Weil Maßstäbe so gesetzt werden, dass sie nicht mehr erfüllbar sind.
Wer diese Verfahren kennt, weiß:
Das Problem ist, wie sie geführt werden.
Willkür. Ideologisch gefärbte Bewertungen. Ein erschreckendes Maß an Unkenntnis über industrielle Prozesse und Anwendungen.
Flankiert von Akteuren, die ein klares Ziel verfolgen und dafür auch finanziert wurden.
Sich ständig verschiebende Anforderungen. Regeln, die im laufenden Verfahren verändert werden. Behörden klagen über Überlastung verursacht durch selbst geschaffene Detailsteuerung.
Entscheidungen, die ganze Wertschöpfungsketten ins Wanken bringen.
Ich erlebe es seit über 15 Jahren. Gemeinsam mit vielen anderen, die diesen Verfahren ausgesetzt sind.
Was jetzt fehlt, sind die konkreten Beispiele aus der Praxis.
Wie es tatsächlich abläuft. Was im Hintergrund entschieden wird. Was wir erleben. Dinge, die man kaum für möglich hält.
Aktuell entscheidet sich daran die Zukunft ganzer Branchen und damit ganzer Liefer- und Wertschöpfungsketten in Europa.
Die größte Gefahr für diese industrielle Basis liegt nicht in Washington, Peking oder Moskau.
Sondern in den eigenen Strukturen.
Jetzt fügt sich das Bild.
Es fühlt sich an wie ein Wirtschaftskrimi.
Nur dass er real ist. Und gerade geschrieben wird.
Über das, was hinter den Kulissen passiert.
Über Verfahren, in denen nicht nur reguliert, sondern entschieden wird, welche Industrie in Europa noch eine Zukunft hat.
Was hier öffentlich wird, ist nur die Spitze des Eisbergs.
Das ganze Bild entsteht erst durch die Beispiele der Betroffenen.
„Die Wurzeln des Antikapitalismus“ (englisch: The Anti‑Capitalistic Mentality) von Ludwig von Mises wurde zuerst 1956/1957 veröffentlicht und 1958 auf Deutsch; es ist ein relativ kurzes Werk, das versucht, die psychologischen und kulturellen Ursachen zu analysieren, warum Kapitalismus sowohl abgelehnt als auch kritisiert wird – vor allem von Intellektuellen. EconBiz+2mises.de+2
Hier sind die wichtigsten Inhalte, Thesen und Argumentationslinien des Buches:
Hauptthema und Ziel
Mises will herausfinden, worin die Ursachen für die weit verbreitete Antipathie oder Ablehnung gegenüber dem Kapitalismus liegen – trotz der wirtschaftlichen Erfolge, die dieses System gebracht hat. Insbesondere interessiert ihn, warum Intellektuelle so oft antikapitalistisch eingestellt sind, und wie psychologische, moralische sowie soziale Faktoren diese Einstellung bedingen. mises.de+1
Aufbau / Kapitelübersicht
Im deutschen Sprachraum lautet die Kapitelgliederung (zumindest der Anfang) laut Inhaltsverzeichnis:
Der souveräne Verbraucher – eines der ersten Kapitel, in dem Mises den Kernmechanismus des Kapitalismus beschreibt. mises.de+1 (Weitere Kapitel bauen auf dieser Grundidee auf, analysieren Vorurteile, soziale Psychologie, religiöse und moralische Hintergründe etc.) mises.de
Zentrale Thesen und Argumente
Hier sind die zentralen Aussagen, die Mises macht:
Funktion des Kapitalismus: Kapitalismus beruht auf freiem Tausch, privateigentum, Marktwettbewerb, dezentraler Entscheidungsfindung durch Angebot und Nachfrage. Dort ist der „Konsument souverän“ – d.h., die Produktion richtet sich danach, was Konsumenten wollen. mises.de+1
Antikapitalistische Mentalität trotz Erfolgen: Viele Menschen erkennen zwar die materiellen Vorteile des Kapitalismus (höherer Lebensstandard, technologischer Fortschritt etc.), aber trotzdem gibt es starke moralische, emotionale und ideologische Vorbehalte gegen ihn. mises.de+1
Ressentiment und Neid: Ein großer Teil der Abneigung rührt von Neid her – Menschen vergleichen sich mit denen, die mehr besitzen oder wirtschaftlich erfolgreich sind, und finden das unfair. Vor allem Intellektuelle neigen dazu, Produktionsverhältnisse, Besitzverhältnisse und Einkommensverteilungen kritisch zu sehen. mises.de+2Mises Institute+2
Moralische Vorbehalte: Viele Kritiker des Kapitalismus werfen ihm Egoismus, Materialismus und soziale Ungerechtigkeit vor. Diejenigen, die an andere Werte glauben (z. B. religiöse Gemeinschaft, Solidarität, Gleichheit), sehen in der Marktwirtschaft oft eine Bedrohung ihrer moralischen Vorstellungen. mises.de+1
Missverständnisse und falsche Wahrnehmungen: Mises argumentiert, dass viele Kritiken auf falschen Annahmen oder Missverständnissen beruhen – z. B. wie Profit zustande kommt, wie Eigentum funktioniert, wie viel Risiko Unternehmer tragen etc. Er versucht zu zeigen, dass viele Kritiker den Unternehmer nur als Nutznießer sehen, während dessen Leistung, Risiko, Innovation und Effizienz übersehen werden. mises.de+1
Die Rolle der Intellektuellen: Mises analysiert, warum viele Intellektuelle sich gegen den Kapitalismus wenden — u.a. weil sie in privilegierten Positionen sind, die durch staatliche Institutionen, durch staatliche Subventionen, durch Kontrolle oder Regulierung profitieren. Auch weil sie Ideale vertreten, die Gleichheit oder Gerechtigkeit oder kollektive Verantwortung höher gewichten als individuelle Freiheit. mises.de+1
Bedeutung und Kritikpunkte
Stärken: Das Buch zeigt überzeugend, dass Antikapitalismus nicht nur ökonomische, sondern auch psychologische und moralische Wurzeln hat. Es regt dazu an, über Vorurteile und emotionale Faktoren nachzudenken, nicht nur über rationale oder rein ökonomische Argumente.
Schwächen / mögliche Kritik: Manche Kritiker könnten sagen, Mises unterschätze soziale Probleme und Ungerechtigkeiten, die Kapitalismus mit sich bringt; oder dass er soziale Ungleichheiten, Machtunterschiede und strukturelle Nachteile nicht ausreichend berücksichtigt. Auch könnte man einwenden, dass manche antikapitalistische Haltung berechtigte Kritik an Marktversagen, Umweltproblemen oder externen Effekten enthält. Mises würde vielleicht antworten, dass diese Probleme nicht dem Kapitalismus per se zuzuschreiben sind, sondern falscher Regulierung oder fehlendem Marktmechanismus.
Ricardo: Meine Herren, lasst uns mit dem Einfachsten beginnen. Der Handel ist das Band der Nationen. Selbst wenn Portugal den besseren Wein und England den besseren Tuchstoff hat, so gewinnt beide, wenn sie tauschen. Der Markt ist Vernunft, die Mathematik des Wohlstands.
Marx (lacht spöttisch): Vernunft, sagen Sie? Sie übersehen, dass Ihre Mathematik auf der Arbeit derjenigen beruht, die keinen Anteil am Wohlstand haben. Der Markt ist nicht Vernunft, sondern Klassenherrschaft. Der Arbeiter verkauft seine Arbeitskraft, Sie, Herr Ricardo, abstrahieren von seinem Elend.
Malthus (hebt die Hand): Vielleicht sind weder Markt noch Klasse das Grundproblem, sondern die Natur selbst. Es gibt zu viele Münder und zu wenig Brot. Ob Kapitalist oder Arbeiter – am Ende entscheidet der Hunger.
Szene II – Über den Fortschritt
Mill: Herr Malthus, Sie sind zu pessimistisch. Der Mensch ist fähig, durch Bildung und Institutionen seine Natur zu bändigen. Der Fortschritt ist keine Illusion, sondern die Frucht der Vernunft. Wir dürfen den Kapitalismus nicht vernichten, wie Marx verlangt, aber wir müssen ihn zähmen.
Marx: Reformen sind Pflaster auf eine faulende Wunde. Solange das Privateigentum an Produktionsmitteln besteht, bleibt Ausbeutung.
Marshall: Sie beide verfehlen das Entscheidende: Märkte sind keine mechanischen Apparate, sondern lebendige Organismen. Menschen handeln nicht nur aus Profitgier, sondern auch aus Gewohnheit, Vertrauen, sozialer Bindung. Wir Ökonomen müssen die Psychologie des Marktes begreifen, sonst irren wir.
Szene III – Das 20. Jahrhundert tritt ein
Keynes (tritt vor, mit einem Glas Sherry): Welch herrliche Stimmen des 19. Jahrhunderts! Doch ich komme aus einer Welt der Weltkriege und Depressionen. Da lernten wir: Märkte heilen nicht von selbst. In der Krise hilft nur das Eingreifen des Staates. Sparsamkeit führt zur Katastrophe; Ausgaben retten. Der Kapitalismus ist ein störrisches Tier, das gezähmt werden will.
Ricardo: Aber Herr Keynes, Ihre „Zähmung“ zerstört doch die Selbstregulierung des Marktes!
Keynes (lächelnd): Selbstregulierung? Ich habe sie in den 30er Jahren nicht gesehen. Ich sah Hunger, Arbeitslosigkeit, Fabriken ohne Nachfrage. Manchmal muss man den unsichtbaren Handwerker mit einer sichtbaren Hand unterstützen.
Szene IV – Die Zwischenrufer
Schumpeter (aus der Reihe): Ihr alle redet von Gleichgewicht, Regulierung, Ordnung. Aber das wahre Wesen des Kapitalismus ist Zerstörung! Unternehmer brechen alte Strukturen auf, schaffen Neues, und in diesem Chaos liegt die Kraft.
Hayek (dazwischen): Doch wehe dem, der glaubt, er könne dieses Chaos steuern! Der Staat weiß nie genug, um die Ordnung zu lenken. Jede Planung ist gefährlicher als die Freiheit des Marktes.
Sismondi (leise): Und dennoch, meine Herren, was ist mit den Menschen, die im Chaos untergehen? Eine Ökonomie ohne soziale Verantwortung ist barbarisch.
Szene V – Der unauflösbare Streit
Marx: Also bleibt alles beim Alten: der Markt als Herrschaft, der Staat als Notbehelf, die Natur als Grenze.
Keynes: Oder der Markt als Möglichkeit, wenn er gelenkt wird.
Ricardo: Oder als mathemische Harmonie des Austauschs.
Malthus: Oder als Vorbote des Elends.
Mill: Oder als Aufgabe der Reform.
Marshall: Oder als lebendiges, soziales Wesen.
Schumpeter: Oder als schöpferische Zerstörung.
Hayek: Oder als unberechenbares, aber freies Spiel.
Sismondi: Oder als moralische Verantwortung.
Und so endete der Disput nicht in Einigung, sondern in einem Echo der Stimmen, das die Halle erfüllte – ein Echo, das bis heute in jeder Krise, jedem Aufschwung, jedem Marktstreit weiterklingt.
Die Sprengung der Nord Stream Pipelines hatte erhebliche Umweltauswirkungen, vor allem durch den Austritt von Methan und die Aufwirbelung von Sedimenten. Die freigesetzte Methanmenge wird auf 445.000 bis 485.000 Tonnen geschätzt, was zu einem erheblichen Beitrag zum Treibhauseffekt führt. Zudem wurden etwa 250.000 Tonnen mit Schwermetallen belastetes Sediment aufgewirbelt, was langfristige Auswirkungen auf das Ökosystem der Ostsee haben könnte.
Wie viel Methan wurde durch Nord Stream freigesetzt?
Das Leck gehört zu den größten jemals durch menschliche Aktivitäten verursachten Methanaustrittsfällen und ereignete sich, als die beiden Nord Stream-Pipelines Ende September 2022 brachen. Die Studie beziffert die wahrscheinliche Methanmenge, die aus den Gasleitungen unter der Ostsee austrat, auf 445.000 bis 485.000 Tonnen .
Wer finanziert die OECD und welche Intereesen stehen dahinter?
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) wird hauptsächlich von ihren Mitgliedstaaten finanziert. Ihre Finanzierung und die dahinterstehenden Interessen lassen sich wie folgt aufschlüsseln:
💰 Finanzierung der OECD
Beitragszahlungen der Mitgliedstaaten Jeder der aktuell 38 Mitgliedstaaten zahlt Beiträge, die sich hauptsächlich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Bruttonationaleinkommen) des Landes richten.
Die USA, Deutschland, Japan, Frankreich und das Vereinigte Königreich gehören zu den größten Beitragszahlern.
Beispiel: Die USA tragen traditionell etwa 20-25 % des OECD-Budgets bei.
Freiwillige Beiträge (Voluntary Contributions) Zusätzlich zum regulären Pflichtbeitrag leisten viele Länder und Organisationen freiwillige Zahlungen, oft zweckgebunden für spezielle Programme oder Forschungsprojekte.
Zuwendungen von anderen internationalen Organisationen Auch Organisationen wie die EU oder UN-Organisationen fördern einzelne Projekte.
🎯 Interessen hinter der OECD
Die OECD ist kein rein neutraler Akteur, sondern spiegelt die Interessen ihrer Mitglieder – insbesondere der industrienationenbasierten westlichen Staaten – wider. Die wichtigsten Interessen sind:
Förderung von Marktwirtschaft und Freihandel
Die OECD unterstützt wirtschaftliche Liberalisierung, Deregulierung und freien Kapitalverkehr.
Ziel: Förderung eines wettbewerbsfähigen globalen Wirtschaftssystems.
Wirtschaftspolitische Koordination der Industrieländer
Die OECD ist eine Plattform zum Austausch von Politiken, Best Practices und zur Koordinierung globaler Maßnahmen.
Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Auch wenn sie kein politisches Mandat hat, stehen demokratische Grundwerte im Zentrum der Mitgliedschaft.
Förderung von Entwicklung und Armutsbekämpfung (in Partnerländern)
Die OECD engagiert sich über das „Development Assistance Committee“ (DAC) für entwicklungspolitische Ziele.
Standardsetzung und Datenanalyse
Die OECD entwickelt weltweit genutzte Standards (z. B. in Steuerpolitik, Bildung, Digitalisierung, Umwelt) – z. B. PISA-Studien im Bildungsbereich oder BEPS-Initiative zur Bekämpfung von Steuervermeidung.
📌 Kritikpunkte
Dominanz westlicher Industrieländer: Entwicklungs- und Schwellenländer haben keine gleichwertige Stimme.
Liberale Wirtschaftsideologie: Kritiker sehen eine einseitige Förderung neoliberaler Politiken.
Einfluss großer Mitgliedstaaten: Insbesondere die USA und die EU haben erheblichen Einfluss auf die Agenda und Themenauswahl.
Hier ist eine detaillierte Übersicht zur Finanzierung der OECD und den dahinterstehenden Interessen:
1. 💶 Finanzierung – Pflichtbeiträge (Part I)
Der Gesamtetat 2025 liegt bei ca. 361 Mio €, aufgeteilt in:
2. 📊 Programme mit freiwilliger Finanzierung (Part II)
Part II-Budgets dienen speziellen Themen oder Programmen und werden durch freiwillige Beiträge von interessierten Mitgliedern finanziert (z. B. Sektorprogramme, regionale Arbeitsgruppen) .
Solche Programme umfassen z. B. das Development Assistance Committee (DAC), das PISA, BEPS, Arbeitsgruppen zu Klima, Digitalisierung, etc.
3. 🏛 Finanzierung durch internationale Partner
Neben Mitgliedsländern tragen gelegentlich auch nicht‑OECD‑Organisationen, z. B. EU-Institutionen oder UN‑Organisationen, über Zuwendungen oder Projektkooperationen zur Mitfinanzierung bei de.wikipedia.org.
4. 🧭 Interessen und Einfluss hinter der Finanzierung
Industrieländer prägen die Agenda
Länder mit größerer Wirtschaftsleistung zahlen mehr – und haben de facto mehr Mitspracherecht.
Förderung liberaler Wirtschaftsstrukturen
OECD setzt sich stark für Marktwirtschaft, Freihandel, Deregulierung, globalistische Standards ein.
Steuerharmonisierung & Zusammenarbeit
BEPS-Projekte, globale Mindeststeuer (z. B. USA unterstützen, aber treffen oft auf Kritik im Inland) .
Sozial‑, Klima‑ und Diversitätsziele
Programme wie Gender-Budgeting, Nachhaltigkeit, inklusives Wachstum werden über freiwillige Beiträge gefördert, was innenpolitischen Spannungen auslösen kann – etwa in den USA thetimes.co.uk.
Der Außenminister von Indien, Dr. Subrahmanyam Jaishankar, erklärt auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2025 den Europäern das Problem ihrer Weltsicht. Der indische Außenminister verurteilt auf seine eigene subtile Art und Weise das propagandistische Verhalten westlicher Politiker auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
“Kann ich hier zwei kurze Kommentare abgeben? Erstens, ich würde die Gleichsetzung von “Liberalismus auf eine Art internationale Weise” mit “Demokratie” infrage stellen. Ich denke, verschiedene Gesellschaften haben ihre eigene Kultur, ihre eigenen Werte, ihre eigene Art, Dinge zu tun, und die Idee, dass es EINE universelle Wahrheit, EIN Urteil und EINE NORM, gibt, die gepredigt, propagiert, bewertet und beurteilt werden sollte, ist meiner Meinung nach eines der großen Probleme, die wir heute in der Politik haben. Und das wird von ThinkTanks gemacht, es wird von Leuten gemacht, die Ratings vornehmen, es wird von Zeitungen gemacht, also denke ich, dass es in vielen Teilen der Welt eine Reaktion auf selbsternannte Wächter gibt, Leute, die nie an einer Wahl teilgenommen haben und nichts mit Demokratie zu tun haben. Die dem Rest der Welt tatsächlich sagen, was richtig ist und was falsch ist in der Demokratie. Und ich denke, es ist für mich unvermeidlich, dass das infrage gestellt wird. Mein zweites Problem ist, dass jedes Land seine Mainstream-Politik hat, es hat seine Aussenseiter. Okay, wenn ich mir zum Beispiel anschaue, wie Europäer, Westler, mit diesen Aussenseitern in diesen Gesellschaften umgehen, wenn ich mir das anschaue, was westliche Botschafter in Indien tun? Wenn meine Botschafter auch nur einen Bruchteil davon täten, wären Sie alle empört. Ich denke also, hier gibt es Doppelmoral.”
Der Außenminister von Indien, Dr. Subrahmanyam Jaishankar, erklärt den Europäern, Westler, das Ende ihrer Weltsicht.
(untertitelt)
"Kann ich hier zwei kurze Kommentare abgeben?
Erstens, ich würde die Gleichsetzung von "Liberalismus auf eine Art internationale Weise" mit… pic.twitter.com/TRcRQpKXXW
Die Luftverkehssteuer soll in Schweden zum 1. Juli 2025 wieder abgeschaft werden. Maßgebliche Gründe hierfür sind zum einen schwedische Arbeitsplätze in der Luftfahrtindustrie zu sichern. Im Vergleich zur Vor-Corona Zeit beträgt der Flugverkehr aktuell nur 80%. Zum anderen müssen die Airlines ab nächstem Jahr sowieso mit dem nachhaltigen SAF Treibstoff fliegen und für kurze Strecken sind elektrische Flugantriebe vorgesehen.
In den 1980er Jahren erlebten die Sami in Nordnorwegen eine Phase der politischen und kulturellen Erneuerung. Einer der führenden Akteure dieser Bewegung war John-Reier Martinsen, ein angesehener Aktivist und Intellektueller.
John-Reier Martinsen setzte sich für die Rechte und Anerkennung der Sami ein, die jahrhundertelang marginalisiert und diskriminiert worden waren. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die Sami-Kultur und -Sprache in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und respektiert wurden.
In den 1980er Jahren entstanden auch viele neue Organisationen und Initiativen, die sich für die Belange der Sami einsetzten. Dies führte zu einer wachsenden Bewusstseinsbildung und einem stärkeren Gemeinschaftssinn innerhalb der Sami-Community.
Martinsen selbst war ein Vordenker und Inspirator für viele junge Sami, die sich ebenfalls für ihre kulturelle Identität und Rechte einsetzten. Sein Engagement trug dazu bei, dass die Sami stärker in die norwegische Gesellschaft integriert wurden und ihre Stimme in politischen Entscheidungsprozessen Gehör fand.
Die 1980er Jahre waren somit eine wichtige Zeit für die Sami in Nordnorwegen, in der sie einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Anerkennung machten. John-Reier Martinsen spielte dabei eine entscheidende Rolle und wird bis heute als einer der Pioniere der samischen Bewegung verehrt.
Die späten 1970er und frühen 1980er Jahre waren eine politisch angespannte Zeit in den samischen Gebieten in Nordnorwegen. Eine Gruppe samischer Aktivisten protestierte gegen die traditionelle Fügsamkeit und erhöhte das Niveau des Aktivismus und der Forderungen.
John-Reier Martinsen war Mitglied der maoistischen Partei AKP (m-l) und gehörte ab 1984 dem Zentralkomitee der Partei an. Während und nach der großen Alta-Umweltkontroverse in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren arbeitete er daran, radikale Sami aus den Sami-Organisationen zu rekrutieren, um gegen die seiner Ansicht nach illegale Besetzung samischer Gebiete (Sápmi / Sameland) durch den skandinavischen Nationalstaat und die Unterdrückung der samischen Bevölkerung zu kämpfen.
1982 versuchten Martinsen und sein Freund Niillas A. Somby erfolglos, eine Brücke zu sprengen, um ein Entwicklungsprojekt zu stoppen. Die Sprengladung ging versehentlich hoch und zerstörte durch die Explosion Sombys Arm und Auge. Die Brücke wurde nicht wesentlich beschädigt. Martinsen sorgte dafür, dass Somby ins Krankenhaus gebracht wurde, und erstattete dann Anzeige bei der Polizei. Beide wurden wegen Brandstiftung angeklagt, worauf eine Höchststrafe von 21 Jahren drohte. Nach sechs Monaten Haft flüchtete Somby über Finnland nach Kanada, wo er und seine Familie von verschiedenen Indianerstämmen versteckt gehalten wurden. John-Reier Martinsen wurde wegen Vandalismus verurteilt und verbüßte insgesamt ein Jahr im Gefängnis.
Einige der aktivsten Mitglieder dieser Bewegung wurden mit Morddrohungen, ja sogar Mordversuchen, Berufsverboten, Telefonabhörungen und finanziellen Schikanen konfrontiert. Dies geschah nicht nur von reaktionären Personen. Der norwegische Teil von Sameland ist auch ein sensibles NATO-Gebiet. Das Zurückbleiben war gut entwickelt. Die Reaktion war in der Arbeiterpartei organisiert. Aus diesen Bereichen kamen viele Aufrufe zur Gewaltanwendung gegen samische Aktivisten, Naturschützer und Kommunisten. John-Reier gehörte zu allen drei Kategorien.
Der “Unfall”
John-Reier Martinsen und sein Freund Hermann Hansen waren mit dem Hundeschlitten auf dem zugefrorenen Joatka-See unterwegs, sie waren auf dem Heimweg von Alta zurück nach Karasjok, nachdem sie sich einen Wettbewerb angesehen hatten. Sie waren bereits drei oder vier Stunden unterwegs. Es war dunkel, aber die Sicht war gut und die Bedingungen für die Hundeschlittenfahrt waren gut. Beide hatten Scheinwerfer auf dem Kopf und die Reflexe die Hunde trugen Reflex-Lampen. Der Abstand zwischen den beiden Hundeteams betrug einige hundert Meter.
Ein Schneemobil kam aus der entgegengesetzten Richtung. Der Fahrer, ein 19-jähriger Mann, war etwas weiter weg in einer Hütte gewesen und fuhr wieder hinunter nach Alta. Die gut ausgetretene Schneemobilspur über den See ist vier Meter breit. Die Spur im Schnee zeigt, dass Martinsen und sein Hundeteam zwei Meter neben der gut ausgetretenen Spur standen, als sich der Motorroller näherte. 15-20 Meter vor dem Zusammentreffen der beiden kommt der Rollerfahrer von der Spur ab und steuert direkt auf das Hundegespann und Martinsen zu. Er rammt den Schlitten und tötet Martinsen und viele seiner Hunde. Dann biegt er auf den Rollerweg ab und fährt weiter, in Richtung Dorf. Hansen ist verletzt. Als er bei der ersten Hundestaffel ankommt, findet er John-Reier Martinsen tot vor, zusammen mit toten und halbtoten Hunden. Eine spätere Autopsie ergibt, dass John-Reier an so schwerer “stumpfer Gewalt” gegen die Schläfe gestorben ist, dass er Quetschungen am Gehirn erlitt.
Hermann Hansen sieht Fußspuren im Schnee neben den Toten. Es sind menschliche Fußabdrücke, aber nicht die von John-Reiers Stiefeln. Es ist ein weiter Weg zu anderen Personen, die solche Spuren hinterlassen haben könnten, abgesehen von dem Motorschlittenfahrer. Die Polizei hat es später versäumt, diese Spuren zu sichern.
Auf dem Weg hinunter ins Dorf trifft der Mörder auf zwei andere Motorschlittenfahrer. Die Zeitung Klassekampen schreibt, dass er ein paar Tage später damit prahlte, “dass er am Joatka-See ‘ein paar Hunde erlegt’ habe”. Als der 19-jährige Fahrer wieder im Dorf war, ging er zu einer Party und dann nach Hause.
Gerichtsprozesse
Im Juni 1987 stand der Schneemobilfahrer vor Gericht, angeklagt wegen “fahrlässiger Tötung” von John-Reier Martinsen. Da die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift so formuliert hatte, konnte er nicht wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt werden, ganz gleich, welche Beweise vor Gericht auftauchten.
Zu den auffallend schlampigen Ermittlungen und Ungereimtheiten gehören:
Der 19-jährige mutmaßliche Mörder erzählte dem Berufungsgericht von Hålogaland, was er als erstes tat, nachdem er von seinem Vater abgeholt worden war:
“Ich wollte zur Polizei gehen, um den Fall zu klären und zu erklären, dass ich es nicht war, der das getan hat, aber als ich dort ankam und mich erklären musste, wurde ich gebeten, nichts zu sagen, bevor ich einen Anwalt hatte. “Wer hat Ihnen gesagt, dass Sie sich nicht erklären sollen?”, fragte der Staatsanwalt. “Einer der Beamten der Polizei”, antwortete der Angeklagte.
Als sich die zwei Polizisten vor Gericht erklärten, sagten beide, dass nur der jeweils andere an diesem Morgen mit dem Mörder gesprochen habe. Einer der beiden muss gelogen haben.
Am 11. Juni wurde der Hundeschlitten von John Reier Martinsen im Gerichtssaal gezeigt, mit Blutspuren auf dem rechten Ski. Aus den Untersuchungsunterlagen in diesem Fall geht hervor, dass von diesem Blut keine Proben genommen wurden. Das Gericht erfuhr nicht, ob es sich um menschliches Blut oder Hundeblut handelt.
Die Ermittlungen ergaben keine eindeutige Antwort auf die Frage, wie John-Reier getötet wurde. Die Staatsanwaltschaft “vermutet”, dass der Motorschlitten die Mordwaffe ist. Das muss bedeuten, dass der Motorroller so weit vom Boden abhob, dass ein Ski John-Reier an der Schläfe traf. Als Verteidiger Olav Hestenes nach der Laterne fragt, die John Reier auf dem Kopf trug, antwortet der Staatsanwalt: “Ich zumindest habe sie nicht”. Keiner hat die Laterne. Es wird nicht besser, als der Verteidiger fragt, wo die mutmaßliche Mordwaffe – der Motorschlitten – ist. Ein Beamter des Sheriffs erklärt, dass der Angeklagte sie vor etwa fünf oder sechs Monaten zurückerhalten hat. Der Angeklagte erklärt, dass er seinerseits den Motorroller repariert und an jemanden verkauft habe, der ihn angeblich auch weiterverkauft habe. Ein solcher Umgang mit einer mutmaßlichen Mordwaffe ist nicht üblich, zumindest nicht, bevor der Prozess beendet ist.
Ein Hundeschlittenführer befestigt den Schlitten mit einem Schneeanker, wenn er das Gespann anhält. John Reier Martinsen verwendete ein vier bis fünf Kilo schweres V-förmiges Eisenstück als Schneeanker. Es war mit Spikes versehen, damit es im harten Schnee gut hält. Als der Staatsanwalt vor Gericht Dias zeigte, sahen alle, dass sich auch auf dem Schneeanker Blutspuren befanden. Der Sachverständige der nationalen Ermittlungseinheit KRIPOS stand im Gerichtssaal spontan auf, ging zur Leinwand und erklärte, dass “hier wahrscheinlich Blutgerinnsel oder etwas Ähnliches sind, ja”. Als die Staatsanwältin die Polizei fragt, ob sie untersucht haben, ob Blut oder etwas Ähnliches auf dem Anker war, erhält sie nur ein stummes Nicken als Antwort. Die Staatsanwältin hebt den Anker vom Boden auf und erklärt, dass “jetzt jedenfalls nichts mehr da ist”. Der Beamte der Polizei ist blass und unruhig und sagt, dass sie den Anker wahrscheinlich untersucht hätten, wenn Blut daran gewesen wäre. Aber in den Unterlagen, die KRIPOS zur Analyse zugesandt wurden, steht kein Wort über Blutproben aus dem Schneeanker.
Der Motorschlittenfahrer wurde wegen Totschlags verurteilt.
Mit der Initiative„Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl“ entwickelt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) vielfältige Maßnahmen, um gemeinwohlorientierte KI-Projekte aus der Zivilgesellschaft entlang des Innovationsprozesses zu unterstützen.
Eine dieser Maßnahmen war das Civic Coding-InnovationCamp – ein Wettbewerbsformat zur finanziellen und ideellen Unterstützung von Projekten in der Initialphase. Es fand am 2. und 3. Februar im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin statt. Die zwei Teams KI Geisternetze Open Source und SeagrassWatch: Küsten-KI für den Schutz von Seegraswiesen aus Ihrem Verbreitungsgebiet zählten zu den 15 Gewinner*innen und wurde für deren Projektidee im Rahmen der Veranstaltung von den drei Bundesministerien prämiert. Anwesend waren unter anderem Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie Abteilungsleiterin Ana Dujić (BMAS), welche die Preisverleihung im Namen der drei Ministerien begleitete.
Für die (Weiter)Entwicklung ihrer gemeinwohlorientierten KI-Idee hin zu einer konkreten Anwendung erhält das Team nun eine finanzielle Unterstützung von bis zu 30.000 € sowie eine ideelle Unterstützung in Form eines viermonatigen Begleitprogramms mit Coaching und Beratung. Bis zur Abschlussveranstaltung im Juni 2024 soll mit dieser Unterstützung ein funktionsfähiger Prototyp entwickelt werden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Initiative Civic Coding finden Sie auf unserem Webportal unter: https://www.civic-coding.de/. Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.
Projektleitung – Gabriele Dederer – Projektleiterin – Geisternetze – Meeresbiologin, Referentin World Wide Fund for Nature (WWF)
Projektleitung – Finn Viehberg – Projektleiter – SeagrassWatch – Privatdozent Universität Greifswald
Während gestern um 7.30 Uhr die gesamte Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei 4094 Megawatt lag, betrug die regionale Last zur gleichen Zeit mehr als das Doppelte: 9380 Megawatt. Der Netzbetreiber TransnetBW sagt hierzu, das man am Montag in der Zeit von 6:00 – 14:00 Strom sparen sollte und das man für Stromausfälle für mehrere Sunden immer vorbereitet sein muß. Schuld seien die überlasteten Transportkpazitäten der Leitungen aus dem Norden von Deutschland. Sie empfiehlt in diesen Zeiten weniger Strom zu verbrauchen oder zumindest den Zeitpunkt der Verbräuche zu verlagern.
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