Kategorie: Veranstaltungen

  • Filmfestival Venedig Cover-Up über Seymour Hersh

    Nächste Woche feiert Cover-Up, der neue Dokumentarfilm über Seymour Hersh und seine Karriere als Investigativjournalist von den Filmemachern Laura Poitras und Mark Obenhaus, auf den Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere. Im Herbst folgen Vorführungen auf dem Toronto Film Festival und dem New York Film Festival. Der Film wird diesen Herbst weiterhin auf Festivals zu sehen sein und im Winter in den US-Kinos anlaufen.

    Laura Poitras ist eine mit dem Oscar und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Filmemacherin und Journalistin. Ihr letzter Film, All the Beauty and the Bloodshed, wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Ihr für den Oscar nominierter Film My Country, My Country, der erste Teil ihrer Trilogie nach dem 11. September, dokumentierte die US-Besetzung des Irak. Ihre journalistischen Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch die NSA wurden mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, und ihr Film CITIZENFOUR gewann einen Oscar sowie BAFTA-, DGA- und Emmy-Auszeichnungen.

    Mark Obenhaus ist Regisseur, Produzent und Autor von Dokumentarfilmen. Seine Arbeiten wurden mit fünf National Emmys, dem British Press Guild Documentary Award, dem Alfred I. DuPont-Columbia University Award, dem Edward R. Murrow Award und zahlreichen anderen Auszeichnungen geehrt. Zu seinen Filmen für PBS Frontline gehört „Buying the Bomb“, zu seinen Filmen für ABC gehört „Dangerous World: The Kennedy Years“, beide mit Reportagen von Seymour Hersh.

  • Die Rede von Dr. Subrahmanyam Jaishankar

    Der Außenminister von Indien, Dr. Subrahmanyam Jaishankar, erklärt auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2025 den Europäern das Problem ihrer Weltsicht. Der indische Außenminister verurteilt auf seine eigene subtile Art und Weise das propagandistische Verhalten westlicher Politiker auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

    “Kann ich hier zwei kurze Kommentare abgeben? Erstens, ich würde die Gleichsetzung von “Liberalismus auf eine Art internationale Weise” mit “Demokratie” infrage stellen. Ich denke, verschiedene Gesellschaften haben ihre eigene Kultur, ihre eigenen Werte, ihre eigene Art, Dinge zu tun, und die Idee, dass es EINE universelle Wahrheit, EIN Urteil und EINE NORM, gibt, die gepredigt, propagiert, bewertet und beurteilt werden sollte, ist meiner Meinung nach eines der großen Probleme, die wir heute in der Politik haben. Und das wird von ThinkTanks gemacht, es wird von Leuten gemacht, die Ratings vornehmen, es wird von Zeitungen gemacht, also denke ich, dass es in vielen Teilen der Welt eine Reaktion auf selbsternannte Wächter gibt, Leute, die nie an einer Wahl teilgenommen haben und nichts mit Demokratie zu tun haben. Die dem Rest der Welt tatsächlich sagen, was richtig ist und was falsch ist in der Demokratie. Und ich denke, es ist für mich unvermeidlich, dass das infrage gestellt wird. Mein zweites Problem ist, dass jedes Land seine Mainstream-Politik hat, es hat seine Aussenseiter. Okay, wenn ich mir zum Beispiel anschaue, wie Europäer, Westler, mit diesen Aussenseitern in diesen Gesellschaften umgehen, wenn ich mir das anschaue, was westliche Botschafter in Indien tun? Wenn meine Botschafter auch nur einen Bruchteil davon täten, wären Sie alle empört. Ich denke also, hier gibt es Doppelmoral.”

  • Büchertürme: Die Reise zum Roten Planeten

    Die kosmische Fahrt in Blauberts und Astrids Raumschiff geht mit ganz viel frischem Wasser im Gepäck weiter. Von den vielen gelesenen Geschichten und Abenteuer angetrieben, fliegen Bibliotheksmastkottchen Blaubert und seine Astronautenfreundin Astrid nun weiter von der Erde zu ihrem nächsten Zielplaneten.

    Die Klasse 4c mit ihrer Klassenlehrerin Miriam Callies aus der Grundschule „Gerhart Hauptmann“ hatte im Lesemonat Dezember viele Bücher gelesen, um die Astronautenfreunde sicher zum Mars zu bringen. Hier ist alles von rotem Staub bedeckt. Der Mars besteht zu einem großen Teil aus Eisen und rostet dadurch. Deshalb ist manchmal am Nachthimmel der Erde ein rötlich scheinender Himmelskörper zu erkennen. So hat der Mars auch seinen Namen „Der rote Planet“ erhalten.

    Genau wie die Venus hat auch er viele große Vulkane. Auf ihm thront sogar der größte Vulkan in unserem Sonnensystem. Der schläft jedoch schon seit fast zwei Millionen Jahren. Trotzdem wird den beiden Freunden etwas mulmig zumute. Sie wollen bloß schnell wieder weg. Nicht, dass der Vulkan doch noch aus seinem Schlaf erwacht! Und außerdem freuen sich die Beiden schon auf ihren nächsten Zielplaneten Ceres. Wer noch mehr zu den Planeten unseres Sonnensystems wissen möchte, findet dazu tolle Medien in der Stadtbibliothek.

    Hintergrund Büchertürme Stralsund:
    Das Projekt „Büchertürme Stralsund“ wurde 2017 von der Stadtbibliothek Stralsund ins Leben gerufen, um Kindern Freude am Lesen zu vermitteln. In jedem Jahr werden dafür Lesedistanzen in die Höhe oder, wie in diesem Jahr, in die Länge erlesen. Das gemeinsame Ziel der Schüler und Schülerinnen im Schuljahr 2023/24 war die neugestaltete Umzäunung des Stralsunder Zoos mit seinen tierischen Etappen. Insgesamt wartete eine Länge von 120 Metern, also 1.200 PISA, darauf von den Kindern erreicht zu werden. Dieses Ziel haben die lesebegeisterten Grundschülerinnen und Grundschüler weit übertroffen. Mit der Hochschule Stralsund als neuen Jahrespartner lesen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr durch unser Sonnensystem. Gemeinsam reisen sie von Planet zu Planet. Dabei werden neue Lesewelten entdeckt und der Spaß am Lesen weiter gefördert.

  • LesBar im November:

    Tyll“ von Daniel Kehlmann

    Wenn am 6. November die LesBar um 19 Uhr zur nächsten Veranstaltung einlädt, dann liest der Chefdramaturg des Theaters Vorpommern Dr. Joris Löschburg aus „Tyll“ von Daniel Kehlmann.

    Nach der Hinrichtung seines Vaters als Hexer, flieht der junge Tyll Ulenspiegel aus seinem Dorf und zieht von da an als Gaukler, als anarchistischer Spaßmacher durch ein Land, in dem der Dreißigjährige Krieg tobt, der halb Europa verwüsten wird. In einer vom Aberglauben geprägten Welt begegnet Tyll einfachen Leuten aus dem Volk und historischen Persönlichkeiten wie dem Schwedenkönig Gustav Adolf. Er wird Hofnarr, gerät in Schlachten, verschwindet und taucht  wieder auf. An ganz unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Jahrzehnten. – 

    Ein sprachmächtiges, packendes, sachkundiges und faszinierend modernes Epos über einen Narren in einer aus den Fugen geratenen Welt.


    Gelesen von Dr. Joris Löschburg im Rahmen der Kooperationsreihe “LesBar” von Theater Vorpommern und Stadtbibliothek Stralsund.

    Stadtbibliothek Stralsund l 6. November l 19:00 Uhr

  • Einladung zur “Wir und KI”

    gerne möchten wir, – der MakerPort Stralsund, die Project Bay Lietzow und die Hochschule Stralsund – alle Interessierten am 05.09.2024 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr an die Hochschule Stralsundzur 4. Regionalkonferenz für die Vorpommern-Rügen mit dem Thema „Wir und KI: Gemeinsam Zukunft mITgestalten“ einladen.

    Die Veranstaltung steht dieses Jahr im Zeichen von „Künstlicher Intelligenz“. Gemeinsam möchten wir mit den Teilnehmenden fokussieren, wie wir unsere Region und die KI-Technologie gestaltend verbinden können. Wir bieten einen Raum und die Gelegenheit für den Austausch, diese innovativen Technologien und Lösungen zu bewerten. Konkrete Tools und Best Practices werden vorgestellt und mit Formaten zum Erproben, Kennenlernen und Austauschen gefüllt. Das Ziel der Konferenz ist es, eine Verbindung von Ideen und Kooperationen in der Region zu entfachen, um gemeinsam die digitale Zukunft zu gestalten.

    Das ausführliche Programm und weiterführende Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://makerport.de/events/regionalkonferenz_092024 oder in der beigefügten Einladung.

  • MS „Stubnitz“ im Stadthafen Stralsund

    MS „Stubnitz“ im Stadthafen Stralsund 
    Veranstaltungen zum 60. Jubiläum starten in Kürze

    Am frühen Nachmittag hat das Kulturschiff „Stubnitz“ nach reibungsloser Passage der Ziegelgrabenbrücke in Stralsund am Liegeplatz 10 festgemacht. Dabei wurde sie von den Booten der Stralsunder Feuerwehr begleitet und mit Wasserfontäne gebührend begrüßt. Salutschüsse zum Einlaufen in den Hafen kamen von der Stralsunder Stadtwache.
    Mit frisch besiegeltem Schiffs-TÜV, den die „Stubnitz“ zuvor auf der Volkswerft erhalten hat, steht der Geburtstagsfeier zum 60. nichts mehr im Wege.

    Erste Gratulantin am Liegeplatz 10 war Dr. Sonja Gelinek. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin hat der ehrenamtlichen Crew einen Stadtwimpel von Stralsund überreicht und eine kalte Erfrischung, mit der sogleich auf den Geburtstag und die gelungene Überfahrt angestoßen wurde:

    „Es ist wunderschön“, so Sonja Gelinek, „die Stubnitz jetzt hier gebührend in Empfang zu nehmen, begleitet von der Feuerwehr, unserer „Strela“, der Stadtwache, den Schleppern von Strela Shiprepair und allen Schaulustigen, die an die Kaikante gekommen sind. Die Hansestadt Stralsund gratuliert ganz herzlich! Wir freuen uns, dass die „Stubnitz“ ihren Geburtstag hier an ihrem Entstehungsort feiert.“

    Der gemeinnützige Betreiberverein wird auf seiner Homepage und via Instagram informieren, wann das Schiff veranstaltungsbereit ist.

    Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung: www.stubnitz.com

    Bis zum 9. August sind u.a. ein Vortrag, ein Konzert und täglich Open Ship auf der „Stubnitz“ geplant.

  • „Wahr – Zeichen – Zeitzeugen der Geschichte“

    Machen Sie mit beim Tag des offenen Denkmals am 8. September.

    So lautet das Motto des bundesweiten Tages des offenen Denkmals in diesem Jahr. Jeweils am zweiten Sonntag im September findet er statt. In diesem Jahr am 8. September.
    Jede Eigentümerin und jeder Eigentümer eines Baudenkmals ist in unterschiedlichem Maße auch Besitzer und Bewahrer von geschichtsträchtiger Bausubstanz, die etwas über die Erbauer, die Bewohner und die verschiedenen Veränderungen zu berichten weiß und somit Zeitzeuge der Geschichte ist. Manches aus der wechselvollen Geschichte drängt sich dem Betrachter förmlich auf. Anderes will entdeckt, gelesen, erforscht und interpretiert sein. 

    Lässt man sich auf die Suche und das Lesen von Wahrzeichen als geschichtliche Zeitzeugen ein, erschließen sich gerade in einer geschichtsträchtigen und denkmalreichen Stadt wie Stralsund bisher kaum wahrgenommene Bauten als ein wahres Füllhorn an Informationen. Nicht nur Denkmalpfleger, Restauratoren, Bauforscher, Historiker und Architekten können diese „Wahr-Zeichen“ entdecken, sie offenbaren sich auch dem interessierten und kundigen Laien. 

    Die Untere Denkmalschutzbehörde der Hansestadt Stralsund ruft alle Denkmaleigentümer auf, sich am Tag des offenen Denkmals zu beteiligen und die „Wahr-Zeichen“ ihres Denkmals erleben und vielleicht auch erkunden zu lassen. 
    Interessenten, die sich am Tag des offenen Denkmals beteiligen möchten, sich aber bisher noch nicht angemeldet haben, haben dazu noch bis zum 30. Juni Zeit.
    Die Anmeldung erfolgt dabei schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde Stralsund, Badenstraße 17 oder ganz einfach per E-Mail bei stadtplanung@stralsund.de

    Alle Stralsunderinnen und Stralsunder und ihre Gäste sind jetzt schon aufgerufen, sich am Sonntag, dem 8. September, auf die Spurensuche zu Zeitzeugen der Geschichte zu begeben.

  • Medienpädagogischer Workshop in der Kinderbibliothek Stralsund

    An Ozobot’s Fairytale
    Ein medienpädagogischer Workshop in der Kinderbibliothek Stralsund

    Die Kinderbibliothek der Hansestadt Stralsund freut sich, neugierige und kreative Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren zu einem einzigartigen medienpädagogischen Projekt einzuladen: “An Ozobot’s Fairytale”. Das findet demnächst statt in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Identity Films e.V. und dem Makerport Stralsund.
    Dieses aufregende Theaterprojekt vereint digitale Lesekompetenz, kulturelle Bildung und MINT-Förderung auf spielerische Weise. Damit können Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die faszinierende Welt der Ozobots eintauchen. Wenn kleine Roboter die Bretter erobern.

    Unter der Leitung des Medienpädagogen Stefan Koeck von der Medienwerkstatt Identity Films e.V. treffen Robotik, Making, Storytelling und Theater aufeinander. Erschaffen werden soll ein farbenfrohes DIY*-Spektakel. Die Kinder entwickeln gemeinsam ein Theaterstück zu einem Thema ihrer Wahl. Sie erschaffen Charaktere und entwerfen eine abenteuerliche Reise voll fantastischer Erlebnisse.

    Die Ozobots übernehmen dabei die Hauptrolle. Liebevoll gestaltet in eigens angefertigten Kostümen durchfahren sie das von den Kindern programmierte Theaterstück. Gemeinsam gestalten die Kinder ein originelles Bühnenbild für dieses erlebnisreiche Ozobot-Abenteuer. Sie verwenden verschiedene Materialien wie Textilien, Papier, Pappe, LEDs, selbstgedruckte 3-D-Requisiten und mehr.

    Interessierte Kinder sind herzlich zur Kick-Off-Veranstaltung am 06. Juli von 10:00 bis 14:00 Uhr und zu den Folgetreffen eingeladen, die an mehreren Samstagen und im Rahmen von Ferienprogrammen bis Ende 2025 in der Stadtbibliothek Stralsund stattfinden werden.

    “Seid dabei und entdecke die Magie des Theaters und der Technologie”, lädt die Leiterin der Stadtbibliothek Stralsund, Sylvia Lieckfeldt, zu diesem spannenden und kreativen Projekt ein.

    Für weitere Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an die Kinderbibliothek per E-Mail: stadtbibliothek@stralsund.de oder Telefon 03831 253678

    Wir freuen uns auf eine kreative und inspirierende Zusammenarbeit!

    *DIY = Do it yourself

    Hintergrund
    Mit dem Programm „Gemeinsam Digital! Kreativ mit Medien“ fördert der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) im Rahmen der dritten Förderphase von „Kultur macht stark“ (2023-2027) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lokale Projekte der digitalen Leseförderung für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu erreichen und ihnen zusätzliche Bildungschancen zu eröffnen.

    Foto: Medienwerkstatt Identity Films e.V.
    Bildtext: Ozobotrotober auf der Bühne

  • Internationaler Hansetag

    Stralsund präsentierte sich auf dem Internationalen Hansetag in Danzig.


    „Der Wandel beginnt hier!“ – Unter diesem Motto fand der 44. Internationale Hansetag der Neuzeit vom 13. bis 16. Juni in Danzig statt. Insgesamt 84 Hansestädte aus 14 Ländern Europas waren während dieser Tage zu Gast in der polnischen Stadt an der südlichen Ostseeküste. 

    Mit in Danzig dabei war eine Stralsunder Delegation unter der Leitung von Bürgerschaftspräsident Peter Paul. Gemeinsam mit den anderen fünf Hansestädten aus Mecklenburg-Vorpommern – Rostock, Greifswald, Wismar, Anklam und Demmin – hatten die Stralsunderinnen und Stralsunder auf dem Hansemarkt das traditionelle “MV-Dorf” errichtet. Das zog mit kleinen Hütten, einem Kinderprogramm, jeder Menge Informationsmaterial und schwungvollen Auftritten der Pomeranian Brass Band nicht nur die Danziger, sonder auch viele Gäste der Stadt an. 
    Auch in diesem Jahr bot der Internationale Hansetag der Stralsunder Delegation wertvolle Gedanken- und Erfahrungsaustausche mit den Mitgliedern des Städtebundes. Dazu trug das abwechslungsreiche Programm maßgeblich bei. Viele Gelegenheiten zu Gesprächen und Themen der Zusammenarbeit boten u.a. Wirtschaftsforum, Bürgermeistergipfel, Delegiertenkonferenz, HANSEartWORKS-Ausstellung, Empfänge, Festumzüge, Arbeitsgruppen, Konzerte und das Programm der Jugendhanse.
    Visby auf Gotland wird 2025 Ausrichterin für den Internationalen Hansetag sein. 
    Im Jahr darauf, also 2026, wird dann Stralsunds polnische Partnerstadt Stargard die Hanse-Familie begrüßen.

    HINTERGRUND Städtebund “Die Hanse” 
    Sie ist eines der größten Städtenetzwerke in Europa und verfolgt die Vision der europäischen Zusammenarbeit und eines gemeinsamen Strebens nach einer besseren und nachhaltigeren Zukunft. Der Internationale Hansetag ist eine jährlich stattfindenden Plattform für Führungskräfte aus Unternehmen, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Kultur der Hansestädte Europas. Jedes Jahr möchte der Städtebund damit aufzeigen, dass das kulturelle Erbe der Hansestädte nicht nur ein Überbleibsel der Vergangenheit ist, sondern auch eine treibende Kraft für die Zukunft.

    Fotos: HANSESTADT Stralsund
    Bildtext: Impressionen vom Internationalen Hansetag der Neuzeit in Danzig mit Stralsunder Delegation

  • Der Tag der Städtebauförderung in Stralsund

    TRIBSEER VORSTADT – VISIONEN & ERFOLGE.

    Unter dem Leitspruch “Wir im Quartier” findet der Tag der Städtebauförderung in der Hansestadt Stralsund am 3. Mai im Stadtteil Tribseer Vorstadt statt. 
    Die Veranstaltung wird in diesem Jahr bereits einen Tag vor dem bundesweiten Tag der Städtebauförderung umgesetzt, da am 4. Mai der Tag der offenen Volkswerft stattfindet.
    Das Ziel der Veranstaltung am Freitag ist es, die Bewohner des Stadtteils aktiv in die Planungen einzubeziehen und ihnen für ihre Beteiligung in den letzten Jahren zu danken. 

    Das Programm für den 3. Mai

    15:00 Uhr
    Rundgang durch die Tribseer Vorstadt
    Treffpunkt ist 15:00 Uhr direkt vor dem Eingang zum Hauptbahnhof.
    Wer sich für die Geschichte des Stadtteils interessiert, ist hier genau richtig. Während eines Rundgangs mit Dr. Andreas Neumerkel (Stadtarchiv Stralsund) erfahren Stralsunderinnen und Stralsunder viel Wissenswertes aus der Historie und der Entwicklung  des Stadtteils. Die Strecke führt dabei über die Alte Rostocker Straße, die Alte Richtenberger, Knöchelsöhren bis zur Straße An der Kupfermühle, vorbei am Stadion bis hin zur Lutherkirche und schließlich zur Burmeister-Grundschule.

    16:30 Uhr
    Treffen in der neuen Grundschule „Herrmann Burmeister“

    Hier laden der Oberbürgermeister Alexander Badrow, Vertreter der Hansestadt, der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH, sowie der Stadtteilkoordination die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils herzlich zum gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen in der Aula der Schule ein.

    Die Grundschule “Hermann Burmeister” ist als kompletter Neubau im August 2023 in Betrieb gegangen und wurde mit Finanzhilfen nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gebaut. Die Förderschwerpunkte Hören, Sehen und Motorik spiegeln sich nicht nur im Schulgebäude sondern auch in den neugestalteten  Freiflächen wider, die maßgeblich mit Hilfe der Städtebauförderung finanziert wurden.

    17:10 Uhr
    Die Stadtteilkoordinatorin stellt sich vor

    17:20 Uhr
    Vorstellung des Städtebaulichen Rahmenplanes und der Visionen für den Stadtteil

    Den dritten Veranstaltungsteil bildet die Präsentation des Rahmenplanes und der Visionen für den Stadtteil durch Dr. Frank-Bertolt Raith, den Leiter des Amtes für Planung und Bau sowie weiteren Vertretern der Hansestadt Stralsund und der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH.
    Der Fokus liegt auf erfolgreich umgesetzten und künftigen Projekten im Rahmen der Städtebauförderung sowie auf den Herausforderungen und Potenzialen im Stadtteil.
    Die Veranstaltung bietet den Bewohnern Raum, ihre städtebaulichen Ideen und Wünsche für den Stadtteil zu äußern und somit ihren Stadtteil –  ihr Quartier –  zu gestalten und gemeinsam weiterzuentwickeln.