Autor: stralsund

  • Vorlesefest 2023

    Es ist wieder soweit, das jährlich bundesweite Vorlesefest findet wieder am 17. November statt. Und Stralsund ist selbstverständlich dabei!

    Das Motto ist “Vorlesen verbindet!”

    Gemeinsames Vorlesen verbindet und schafft Nähe. Bei Kindern ist es eine wichtige Voraussetzung, selbst gut lesen zu lernen, es bestärkt sie, neugierig die Welt zu entdecken – und ist ein Schlüssel für ihre Zukunft.

    Für die Großen geht es um 17 Uhr weiter. Die Stadtbibliothek freut sich zusammen mit dem Literaturkreis Stralsund an diesem Tag allen Bücherfreunden und Bücherfreundinnen von 17 bis 20 Uhr folgende sechs Romane vorstellen zu können:

    1. “Machandel” von Regina Scheer
    2. “Sei gegrüßt und lebe” von Brigitte Reimann und Christa Wolf
    3. “Tabu” von Ferdinand von Schirach
    4. “Sturmhöhe” von Emily Brontë
    5. “Lügen über meine Mutter” von Daniela Dröscher
    6. “Drei Kameradinnen” von Shida Bazyar

    Die Titel werden im Halbstundentakt im Veranstaltungskeller der Stadtbibliothek vorgelesen, so dass Interessierte im Laufe des Abends zum Vorlesefest dazustoßen können. Neben den genannten Büchern geben die Mitglieder des Literaturkreises Stralsund gerne persönliche Buchtipps weiter. Ergänzt wird dies durch einen kleinen Medientisch, sodass alle Titel noch am Abend entliehen werden können.

    Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Und hier ein Link für unsere Exlibris Buch Freunde, die einen Stempel für Ihre Bücher suchen: https://www.exlibris-insel.de/shop/exlibris-affe-schaedel

    Exlibris Affe von Exlibris-Insel
  • Der alte Mann und das Meer

    Die Stadtbibliothek Stralsund veranstaltet am 15.11.2023 um 19:00 Uhr in seinen Räumen, der LesBar, eine Lesung mit Franziska Ringe: “Der alte Mann und das Meer” von Ernest Hemingway. Diese berühmte Nouvelle beinhaltet die Geschichte von Santiago, einem alten erfahrenen Fischer und einem sehr großen Marlin, einem Fisch. Diese schöne Parabel symbolisiert auf eindringliche Art den Existenzkampf des Menschen, sie ist eines der berühmtesten Werke von Hemingway und wurde in 26 Sprachen übersetzt.

  • Real-Utopien

    Was ist Realität, was ist Utopie? Geschichte und Zukunft gehen Hand in Hand und gestalten unsere Gegenwart. Wenn man bedenkt, wie Zukunft im Sinne von Kreislaufwirtschaft, Gemeinwohlökonomie und Nachhaltigeit, grünem bauen und Regeneration gehen kann, wird es plausibel, und Widersprüche werden irrelevant, zumal wir bereits schon heute in vielen verschiedenen Orten der Welt kreative Reallabore zukünftiger Transformationen besichtigen können.

    Empfehlenswert ist hierzu das Buch “Zukunftsbilder 2045”, eine Reise in die Welt von morgen.

  • Rubrik Alte = Neue Zeiten

    “Wir hatten einen Hund, der brachte in einem so gut gedämmten Haus eine Heizleistung von 50 Watt”

    sagt Amory Lovins. Er war schon vor 50 Jahren gegen die zentralen Kolosse der gut verdienenden, wenigen Energiekonzerne. Er befand diese als ineffizient und plädierte für die damals noch teuren erneuerbaren Energien. Sein Buch 1978 war „Sanfte Energie – Das Programm für die energie- und industriepolitische Umrüstung unserer Gesellschaft“. 2016 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

    Über sein eigenes Haus sagt er, das es weniger als ein reguläres Haus gekostet hat, da er durch die innovative Nutzung einfacher Techniken, guter Dämmung und viel Außenfläche aus Glas, überhaupt keine Heizung einbauen musste und das in den Rocky Mountains bei Aspen.

    2023 spielt auch Stralsund in der Entwicklung der erneuerbaren Energien eine große Rolle. Auf dem ehemaligen Werftgelände entwickelt sich z.B. bei der Firma German Sustainables unter Mitarbeit ehemaliger Werftmitarbeiter ein Projekt besonderer Art, Windkraftanlagen, nicht so hoch, mit vertikalen Flügeln und geräuschärmer, z.B. für den Einsatz in Gewerbeparks.

  • Strukturelle Hysterie

    Wie kann man mit Endzeit-Informationen besser umgehen und eine gewisse mentale Gesundheit erhalten? Jürgen Renn, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat beschrieben wie die massenweise Zunahme von Flugschriften durch den Buchdruck im 16. Jahrhundert und hiermit verbundenen Informationsflut die unablässigen Endzeiterwartungen massiv gesteigert hat.

    Vergleicht man das mit Heute, kann man sich das Problem vorstellen. Die sozialen Medien und ihre Algorithmen schaffen Blasen der Sichtweise und Deutung, die gefährlich werden können. Die oft übertriebenen, sensationsgetriebenen Informationsberichte sind zwar einerseits für die Medien beim Verkauf ein Erfolgsgarant, andrerseits ein Grund für Menschen immer weniger diese Nachrichten zu verfolgen, da sie spüren, das diese ständigen Horrornachrichten (z.B. 60 Grad Temperatur in Indien, tatsächlich waren es 45 Grad) ihrer Gesundheit schaden.

  • Ik bün bi de Werft

    Die Ausstellung “Museum auf der Straße” zeigt 7 Portraits ehemaliger Mitarbeiter der Volkswerft Stralsund. Der Anlass war das 75-jährige Werftjubiläum, der Fotograf war Holger Kummerow, der Auftraggeber das Stralsund Museum.

    Zum Museum

  • Zwischen Welten

    Zwischen Welten ist ein neues Buch von Juli Zeh. Zwei alte Studienkollegen und ehemalige gemeinsame WG-Bewohner, der jetzige Journalist Stefan und Theresa, die mittlerweile den landwirtschaftlichen Betrieb ihres Vaters in Brandenburg übernommen hat, treffen sich zufällig in Hamburg. Dies ist die geniale Vorlage für die Darstellung unserer heutigen Kluft zwischen einer zunehmenden woken städtischen und konservativ ländlichen Bevölkerung, zwischen Medienleuten und hart arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft. Aber es gibt zwischen ihnen eine Bereitschaft zum Diskurs, welcher über WhatsApp und E-Mail geführt wird.

    Interessant ist hier die Reaktion so mancher Kritiker auf dieses Buch: So meinen manche, das Buch sei eine Steilvorlage für die Neue Rechte. Dabei ist das vereinfachte, simplizierende Denken so macher Kritiker entlarvend, ja, es spiegelt in verblüffender Form das Dilemma der beiden Protaganisten aus dem Buch. Es wird weder der Klimawandel geleugnet, noch an der Gleichberechtigung aller Menschen gezweifelt. Es ist einfach nur bedenkenswerte Sozialkritik! Und wenn man das nicht mehr darf…

  • Existenzgründer zieht es nach Stralsund

    Die Hanse- und Hafenstadt Stralsund will jetzt auch die umfangreichen Bürokapazitäten des früheren MV-Werften-Standortes Stralsund stärker für Start Ups vermarkten. Es gibt hierbei die Null-Euro-Konditionen für die Dauer von 18 Monaten.

    Die Stadt, der Bürgermeister Dr. Alexander Badrow und der Rektor, Prof. Dr. Ralph Sonntag von der Hochschule Stralsund sind hier geeignete Ansprechpartner.

  • Ahnungslos in Berlin

    “Im Alter von 24 Jahren wachte Byron auf und wusste dass er berühmt war. So ähnlich ging es Lovelock. Am 6. August 1936 stand der bisher in Deutschland unbekannte Medizinstudent aus Neuseeland am Berliner Reichssportfeld, umjubelt von 120000 Zuschauern: er hatte nicht nur die erste olympische Goldmedaille für Neuseeland gewonnen; sein “makelloser” 1500 Meter Lauf gilt noch heute als klassisches Beispiel in der Geschichte internationaler Leichtathletik.”

    Dies ist der Klappentext von “Ahnungslos in Berlin” von James McNeish aus der LCB-Edition.

    Der Autor beschreibt seine Reise im Jahre 1983 in Berlin. Er ist auf den Spuren von Lovelock, der während der Berliner Olympiade 1936 die Bestleistung im 1500 Meter Lauf erzielte. Diese Spurensuche ist spannend geschrieben und verrät viele Details dieser Alibi Olympiade unter der Ägide von Adolf Hitler ausgerichtet und von den Nationen der Welt honoriert. Außerdem ist es eine schöne Beschreibung des damaligen West-Berlin im Jahre 1983.

    Ahnungslos in Berlin - James McNeish
  • KI generiert ein surrealistisches Video

    @ambientDawn

    Hieronymus Bosch trifft Salvador Dali. Unglaublich.

    @ashleywessel780

    Ich bin seit fast 3 Tagen wach, und das ist genau das, was ich jetzt sehen muss. Die KI-Videos erinnern mich an die Art von Dingen, die ich halluziniere, wenn ich unter extremem Schlafentzug leide. Einfach endlose Komplexität und Schöpfung.

    @stillcursed5168

    Ich kann diese Art von wechselnden Bildern in meinem Kopf erzeugen, wenn ich meine Augen schließe. Nur Landschaften und Gesichter, die sich ständig verändern. Der einzige Unterschied ist, dass ich euch nicht zeigen kann, was ich sehe. Es ist wirklich seltsam, dass wir in einer Zeit leben, in der eine Maschine das Gleiche tun kann.