Vermehrt lesen wir gegenwärtig von deutschen „Großmachtbestrebungen“. Wieder einmal soll es (oder wird es) also der Deutsche gewesen sein?
Schauen wir doch mal etwas genauer hin. Wie schauts aus, in unserem deutschen Ländle?
Allgemein: Große US-Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin (Hersteller des F-35-Kampfjets, den die Bundeswehr beschafft) agieren stark im Zuliefer- und Rüstungsgeschäft für Deutschland, unterhalten hierzulande primär Kooperationen, Büros oder wickeln Direktverkäufe/Exporte ab –
Israelische Rüstungsunternehmen errichten eine schnell wachsende Zahl an Fabriken in Deutschland. Das beschleunigt die deutsche Hochrüstung.
Die bekanntesten Unternehmungen aus dem US-israelischen Bereich auf einen Blick:
Ganz aktuell! Covenant (Leipzig/Sachsen): Das Rüstungs-Start-up will günstige Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper in Ostdeutschland produzieren,
Elbit Systems (Sangerhausen/Sachsen-Anhalt): Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems plant ebenfalls einen Produktionsstandort in Sachsen-Anhalt.
Elbit plant den Aufbau von „bis zu acht“ neuen Standorten in der Bundesrepublik, an denen dann „weit über 1.000“ Personen beschäftigt werden sollen.
Die Bundeswehr beschafft zunehmend Rüstungsgüter aus israelischer Produktion (wie das Flugabwehrsystem Arrow 3 oder Schutzsysteme von Rafael.
VW Werk Osnabrück, hier werden nun Flugabwehrsysteme des israelischen Rüstungskonzerns Rafael hergestellt.
Ebenfalls gründeten Rheinmetall und Israel Military Industries – der Konzern wurde inzwischen von Elbit übernommen
Und zu guter Letzt, wobei es wohl nicht die letzte solcher Unternehmungen sein wird, hätten wir dann noch
Stardust Geoengineering ein US-israelische Startup Stardust Solutions, das Technologien im Bereich des solaren Geoengineerings (Solar Radiation Management, SRM) entwickelt und mittlerweile auch in Umsetzung gebracht hat. Sie bezeichnen es als Technologie, als ein Werkzeug für Regierungen, im Kampf gegen die Klimakrise.
Die Begründungen für all diese Unternehmungen:
Mit Blick auf die deutsche »Zeitenwende« in puncto Rüstung und Verteidigung, sagte Pinchas im Gespräch mit der »Zeit«: »Wir sprechen hier von einer Partnerschaft auf allen Ebenen. Das könnte sogar so weit gehen, dass unser Verteidigungsministerium deutsche Beamte in Zukunft bei der Umsetzung des Sondervermögens berät.«
Israel brauche neue Fabriken und mehr Fachkräfte. »Deutschland ist der wichtigste Industriestandort in Europa und unterhält enge Beziehungen mit Israel«, erläutert Pinchas. »Das macht es für uns zu einem Partner, mit dem wir langfristig planen können.« Zumal die Bundesregierung eine neue Militärdoktrin erarbeite und das milliardenschwere Sondervermögen bereitgestellt habe. Schließlich soll die Bundeswehr angesichts der Bedrohung durch Russland bis in drei Jahren »kriegstüchtig« sein, wie SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius verspricht.
(übernommen in Teilen aus der Jüdischen Allgemeinen vom 9. September 2026)
Deutschland (unter US-Fittichen) kooperiert schon seit Jahrzehnten mit israelischen Waffenschmieden. Zum gewöhnlichen bilateralen Waffenhandel, der bereits Mitte der 1950er Jahre Fahrt aufnahm (german-foreign-policy.com berichtete, kommt spätestens seit den 1970er Jahren eine spezielle Zusammenarbeit bei High-Tech-Waffensystemen hinzu.
Klara Undine Fall