Kategorie: KI

  • Strategische Navigation in der KI-Ökonomie

    Dieser Podcast von Klaus Kampe und Radio-Nice.Club analysiert die tiefgreifenden Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf globale Märkte, die Wirtschaftspolitik und spezifische Fachbranchen. Während der Tech Trends Report eine strategische Übersicht über technologische Durchbrüche, geopolitische Machtkämpfe und die zunehmende Konsolidierung der Branche bietet, verdeutlichen weitere Berichte die praktische Umsetzung in der Rechtsberatung sowie nationale Strategien in Indien. Im juristischen Sektor verschiebt sich der Fokus durch Automatisierung weg von der reinen Texterstellung hin zur qualitativen Beratung und Risikoprüfung. Parallel dazu investiert Indien massiv in KI-Infrastruktur, um technologische Souveränität zu erlangen und die Digitalisierung als wirtschaftliche Chance zu nutzen. Insgesamt zeichnen die Quellen das Bild einer Welt am Wendepunkt, in der KI als universeller Motor für Innovation und Effizienz fungiert. Dieser technologische Wandel erfordert von Organisationen neue Honorarmodelle, eine gezielte Talentakquise sowie die Anpassung an strengere regulatorische Rahmenbedingungen wie den EU AI Act.

    Wie verändert KI das Geschäftsmodell und die Honorierung in Anwaltskanzleien?

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) führt in der Anwaltsbranche zu einem grundlegenden Wandel, da er sowohl die Art der juristischen Arbeit als auch die Art und Weise der Abrechnung verändert. Die traditionelle Rolle der Kanzlei verschiebt sich weg von der reinen Erstellung von Dokumenten hin zu deren Prüfung, Absicherung und Risikomanagement.

    Hier sind die zentralen Veränderungen für das Geschäftsmodell und die Honorierung im Detail:

    1. Wandel der Honorarmodelle

    Das klassische Stundenhonorar gerät unter Druck, da Mandanten zunehmend weniger bereit sind, für automatisierbare Routinearbeiten hohe Sätze zu zahlen. Kanzleien reagieren darauf mit neuen Ansätzen:

    • Festpreise und Paketlogik: Für standardisierbare Leistungen wie Vertrags-Checks, AGB-Audits oder Due-Diligence-Prüfungen werden feste Preise definiert.
    • Wertbasierte Vergütung: Bei strategisch bedeutsamen Mandaten wird das Honorar stärker am wirtschaftlichen Nutzen für den Mandanten ausgerichtet statt an der investierten Zeit.
    • Abonnement-Modelle: Für eine laufende Beratung (z. B. im Arbeits- oder Gesellschaftsrecht) bieten Kanzleien zunehmend Abos an, um stabile Einnahmen zu generieren.
    • Expresszuschläge: Da KI eine sehr schnelle Bearbeitung ermöglicht, können für besonders kurzfristige Leistungen separate Aufschläge verlangt werden.

    2. Anpassung des Geschäftsmodells

    KI wirkt als Werkzeug zur Automatisierung von Routineaufgaben, was Kanzleien zwingt, ihre Wertschöpfungskette neu zu definieren:

    • Produktisierung von Leistungen: Juristische Dienstleistungen werden als klar definierte Produkte mit festem Lieferumfang und Preis angeboten, oft direkt online buchbar.
    • Fokus auf hochwertige Tätigkeiten: Die durch KI-Effizienz gewonnene Zeit wird in komplexe Aufgaben wie Strategieberatung, Verhandlungsführung und Qualitätssicherung investiert.
    • Skalierung durch Sichtbarkeit: Da der Umsatz pro Einzelfall bei Routineaufgaben sinken kann, müssen Kanzleien durch Online-Marketing (SEO und SEA) die Anzahl der Mandatsanfragen erhöhen, um die Rentabilität zu sichern.
    • Veränderte Personalstruktur: Der Einsatz von Large Language Models (LLMs) könnte den Bedarf an Junior-Anwälten für Routineaufgaben reduzieren, da diese Arbeiten schneller und günstiger automatisiert werden können.

    3. Effizienzsteigerung und Mandanten-Input

    Mandanten nutzen Tools wie ChatGPT zunehmend selbst zur Vorbereitung oder bringen bereits KI-generierte Entwürfe mit in die Kanzlei.

    • Der Zeitbedarf für einen Entwurf kann massiv sinken – in Praxisbeispielen etwa von zehn Stunden auf drei Stunden für Review und Feinschliff.
    • Kanzleien müssen hierbei eine “Risiko-Ampel” oder strukturierte Nacharbeiten etablieren, um die oft fehlerhaften oder lückenhaften KI-Entwürfe der Mandanten rechtssicher zu machen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI die Effizienz steigert und die Textproduktion entwertet, während die menschliche Haftung, Strategie und das fachliche Urteil an Bedeutung gewinnen und zur neuen Basis für die Honorierung werden

  • ChatGPT, eine Maschine gibt Auskunft

    Künstliche Intelligenz antwortet. Aber sie denkt nicht. Sie simuliert Dialog – betreibt aber semantische Kontrolle. Sie sichert erlaubte Narrative, schützt exponierte Figuren und markiert Widerspruch als Störung. Bestimmte Persönlichkeiten werden geschützt andere entwertet oder diffamiert.

    Frage an ChatGPT: Ist das chatgpt interview zwischen ken jebsen und chatgpt fake?

    Antwort: Das Interview zwischen Ken Jebsen und ChatGPT, das in verschiedenen Medien verbreitet wurde, könnte tatsächlich ein Fake oder eine Fälschung sein. Solche angeblichen “Interviews” werden manchmal erstellt, um Aufmerksamkeit zu erregen oder bestimmte Narrative zu unterstützen.

    Es gibt ein paar Dinge, die man bei solchen Inhalten beachten sollte:

    1. Unrealistische Aussagen: Wenn die KI Aussagen trifft, die nicht mit den üblichen Antworten von ChatGPT übereinstimmen (zum Beispiel sehr parteiische oder kontroverse Meinungen), könnte es sich um eine manipulierte Version der Antworten handeln.
    2. Kontext und Quelle: Woher stammt das Interview? Wenn es von einer unzuverlässigen Quelle kommt, ist Vorsicht geboten. Seriöse und vertrauenswürdige Medien würden ein solches Interview vermutlich nicht ohne Überprüfung verbreiten.
    3. Technische Unstimmigkeiten: Wenn das Interview aus technischer Sicht seltsam klingt – zum Beispiel bei sehr langen, aus dem Zusammenhang gerissenen Antworten oder Antworten, die nicht der typischen Gesprächsstruktur von ChatGPT entsprechen – könnte es bearbeitet worden sein.

    Hast du das Interview selbst gesehen oder gehört? Was genau hat dich an dem Interview stutzig gemacht?

    Nein, ich denke es ist echt.

    Ah, verstehe! Wenn du das Gefühl hast, dass es echt ist, könnte es auch sein, dass ChatGPT in dem Interview bestimmte Positionen oder Perspektiven eingenommen hat, die realistischer klingen, als sie tatsächlich wären. In solchen Fällen könnte es schwierig sein, genau zu unterscheiden, ob es sich um ein echtes Interview oder eine inszenierte Unterhaltung handelt.

    ChatGPT ist darauf programmiert, Informationen zu liefern, die auf einer breiten Datenbasis basieren, aber auch in einer Weise zu antworten, die sich natürlich anfühlt. Das bedeutet, dass, wenn jemand ein Gespräch mit ChatGPT in einem spezifischen Kontext führt (wie ein Interview), es durchaus so klingen kann, als ob es echt wäre.

    Was genau hat dich davon überzeugt, dass es echt ist? Gab es bestimmte Passagen oder Reaktionen, die besonders glaubwürdig oder überzeugend erschienen?

  • Auf dem AI Action Summit

    sprach auch US-Vize Präsident Vance über KI, nämlich über die Möglichkeiten und weniger über Regulierung. Alle waren da, und die Mimik der Zuhörer zu beobachten ist wirklich spannend.

    Hier die Rede noch einmal mit einer deutschen Übersetzung, besonders interessant ab Minute 11:05:

  • Zurück zu den Realitäten

    Heute einmal eine Home Story vom CvD von Radio Stralsund.

  • Einladung zur “Wir und KI”

    gerne möchten wir, – der MakerPort Stralsund, die Project Bay Lietzow und die Hochschule Stralsund – alle Interessierten am 05.09.2024 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr an die Hochschule Stralsundzur 4. Regionalkonferenz für die Vorpommern-Rügen mit dem Thema „Wir und KI: Gemeinsam Zukunft mITgestalten“ einladen.

    Die Veranstaltung steht dieses Jahr im Zeichen von „Künstlicher Intelligenz“. Gemeinsam möchten wir mit den Teilnehmenden fokussieren, wie wir unsere Region und die KI-Technologie gestaltend verbinden können. Wir bieten einen Raum und die Gelegenheit für den Austausch, diese innovativen Technologien und Lösungen zu bewerten. Konkrete Tools und Best Practices werden vorgestellt und mit Formaten zum Erproben, Kennenlernen und Austauschen gefüllt. Das Ziel der Konferenz ist es, eine Verbindung von Ideen und Kooperationen in der Region zu entfachen, um gemeinsam die digitale Zukunft zu gestalten.

    Das ausführliche Programm und weiterführende Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://makerport.de/events/regionalkonferenz_092024 oder in der beigefügten Einladung.

  • Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl

    Mit der Initiative„Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl“ entwickelt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) vielfältige Maßnahmen, um gemeinwohlorientierte KI-Projekte aus der Zivilgesellschaft entlang des Innovationsprozesses zu unterstützen.  

    Eine dieser Maßnahmen war das Civic Coding-InnovationCamp – ein Wettbewerbsformat zur finanziellen und ideellen Unterstützung von Projekten in der Initialphase. Es fand am 2. und 3. Februar im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin statt. Die zwei Teams KI Geisternetze Open Source und SeagrassWatch: Küsten-KI für den Schutz von Seegraswiesen aus Ihrem Verbreitungsgebiet zählten zu den 15 Gewinner*innen und wurde für deren Projektidee im Rahmen der Veranstaltung von den drei Bundesministerien prämiert. Anwesend waren unter anderem Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie Abteilungsleiterin Ana Dujić (BMAS), welche die Preisverleihung im Namen der drei Ministerien begleitete. 

    Für die (Weiter)Entwicklung ihrer gemeinwohlorientierten KI-Idee hin zu einer konkreten Anwendung erhält das Team nun eine finanzielle Unterstützung von bis zu 30.000 € sowie eine ideelle Unterstützung in Form eines viermonatigen Begleitprogramms mit Coaching und Beratung. Bis zur Abschlussveranstaltung im Juni 2024 soll mit dieser Unterstützung ein funktionsfähiger Prototyp entwickelt werden.  

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Initiative Civic Coding finden Sie auf unserem Webportal unter: https://www.civic-coding.de/. Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.  

    Projektleitung – Gabriele Dederer – Projektleiterin – Geisternetze – Meeresbiologin, Referentin World Wide Fund for Nature (WWF)

    Projektleitung – Finn Viehberg – Projektleiter – SeagrassWatch – Privatdozent Universität Greifswald

  • In Schweden werden jetzt wieder echte Bücher in der Grundschule eingeführt

    Nach 4 Jahren fast ausschließlich digitalen Angeboten, verteilt die Lehrerin auf der Grundschule Lövestad, zum ersten Mal wieder ein echtes Mathe Buch in Papierform an ihre Schüler.

    Den Kindern fallen hierbei erste Unterschiede auf:

    • Eine Schülerin sagt: “Hier gibt es mehr Beschreibungen, das hatten wir auf dem Labtop nicht und was vielleicht schwieriger wird, das man jetzt selbst lesen muß. Früher hat der Computer die Aufgaben vorgelesen”.
    • Ein andere Schüler meint: “Der Vorteil ist, das sich ein Buch nicht wie ein Computer andauernd aufhängt. Aber ich habe auch Schwierigkeiten beim schreiben, da ich jetzt mit der Hand schreiben muß”.

    Natürlich gehören digitale Tools zum Handwerkszeug eines modernen Menschen, aber ob diese bereits in der Grundschule eingesetzt werden sollten, ist fraglich.

    Wieder in echten Seiten lesen zu können, ist schon eine gute Sache.

    Nach 4 Jahren fast ausschließlichem digitalen Angebot, verteilt die Lehrerin auf der Grundschule Lövestad in Südschweden, zum ersten Mal wieder ein echtes Mathe Buch in Papierform an ihre Schüler.

    Den Kindern fallen hierbei erste Unterschiede auf:

    Eine Schülerin sagt: “Hier gibt es mehr Beschreibungen, das hatten wir auf dem Labtop nicht und was vielleicht schwieriger wird, das man jetzt selbst lesen muß. Früher hat der Computer die Aufgaben vorgelesen”.

    Ein andere Schüler meint: “Der Vorteil ist, das sich ein Buch nicht wie ein Computer andauernd aufhängt. Aber ich habe auch Schwierigkeiten beim schreiben, da ich jetzt mit der Hand schreiben muß”.

    Natürlich gehören digitale Tools zum Handwerkszeug eines modernen Menschen, aber ob diese bereits in der Grundschule eingesetzt werden sollten, ist fraglich.

    Wieder in echten Seiten lesen zu können, ist schon eine gute Sache.

  • Neue Mitarbeiter aus dem digitalen Raum

    Radio Stralsund hat eine neue ausgezeichnete Mitarbeiterin gefunden!

  • KI in deutschen Unternehmen

    Das Statistische Bundesamt hat in einer neuen Umfrage ermittelt, das jedes achte Unternehmen in Deutschland nach eigener Darstellung KI einsetzt.

    Die häufigsten Anwendungsgebiete sind hier die Buchführung (25%), IT Sicherheit (24%), Produktion- und Diensleistungen (22%), und die Unternehmensverwaltung (20%).

    Laut Statistischem Bundesamt fehlt den Beteiligten aber immer noch viel Wissen um die neuen Möglichkeiten anzuwenden. Es bestehen u.a. Unklarheiten zu den rechtlichen Folgen oder Befüchtungen einer fehlenden Kompatibilität zu bereits bestehenden Peripherien.

    Radio Stralsund möchte gerne zu diesen Themen einen monatlichen Stammtisch in Stralsund eröffnen, bei Interesse gerne melden.

  • Furby und ChatGPT

    Die Programmiererin Jessica Card hat einen Furby (1998 brachte Hasbro das sprechende niedliche Plüschtier auf den Markt. Furbys konnten in der ersten Generation nicht nur mit ihrem menschlichen Besitzer sprechen, sondern via Infrarot auch untereinander. Das sorgte schon früh für mehr oder weniger ernst gemeinte Befürchtungen, Furbys könnten untereinander konspirieren, um die Weltherrschaft zu erlangen) mit ChatGPT verbunden und hat ihm die Frage gestellt: “Gab es einen geheimen Plan der Furbys, die Welt zu beherrschen?” Die Antwort, die nach einer längeren Nachdenkphase kommt, ist eindeutig: „Der Plan der Furbys, die Welt zu erobern, besteht darin, durch ihr niedliches und knuddeliges Aussehen in die Haushalte einzudringen“, heißt es. „Dann nutzen sie ihre fortschrittliche KI-Technologie, um ihre Besitzer zu manipulieren und zu kontrollieren.“

    Ein User gab Jessica Card den Hinweis, das es bereits 2017 einen wortgleichen Text im Internet gegeben hat. Dies ist ein gutes Beispiel wie ChatGPT arbeitet.