Kategorie: Film

  • Filmfestival Venedig Cover-Up über Seymour Hersh

    Nächste Woche feiert Cover-Up, der neue Dokumentarfilm über Seymour Hersh und seine Karriere als Investigativjournalist von den Filmemachern Laura Poitras und Mark Obenhaus, auf den Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere. Im Herbst folgen Vorführungen auf dem Toronto Film Festival und dem New York Film Festival. Der Film wird diesen Herbst weiterhin auf Festivals zu sehen sein und im Winter in den US-Kinos anlaufen.

    Laura Poitras ist eine mit dem Oscar und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Filmemacherin und Journalistin. Ihr letzter Film, All the Beauty and the Bloodshed, wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Ihr für den Oscar nominierter Film My Country, My Country, der erste Teil ihrer Trilogie nach dem 11. September, dokumentierte die US-Besetzung des Irak. Ihre journalistischen Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch die NSA wurden mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, und ihr Film CITIZENFOUR gewann einen Oscar sowie BAFTA-, DGA- und Emmy-Auszeichnungen.

    Mark Obenhaus ist Regisseur, Produzent und Autor von Dokumentarfilmen. Seine Arbeiten wurden mit fünf National Emmys, dem British Press Guild Documentary Award, dem Alfred I. DuPont-Columbia University Award, dem Edward R. Murrow Award und zahlreichen anderen Auszeichnungen geehrt. Zu seinen Filmen für PBS Frontline gehört „Buying the Bomb“, zu seinen Filmen für ABC gehört „Dangerous World: The Kennedy Years“, beide mit Reportagen von Seymour Hersh.

  • Grand Hotel, eine Herberge für Zahlende und Gastgeber

    “Grand Hotel” ist ein Begriff, der sowohl mit Stefan Zweig als auch mit dem Film “The Grand Budapest Hotel” in Verbindung gebracht wird. Stefan Zweig, ein österreichischer Schriftsteller, schrieb über den Glanz und die Dekadenz der Belle Époque, die auch im Film von Wes Anderson thematisiert wird. Zweigs Werke, insbesondere seine Autobiografie “Die Welt von Gestern”, dienten als Inspiration für den Film, der die Geschichte eines luxuriösen Hotels im fiktiven Görlitz der Zwischenkriegszeit erzählt. 

    Hier sind einige Punkte, die die Verbindung zwischen Stefan Zweig und “The Grand Budapest Hotel” verdeutlichen:

    • Inspiration durch Zweigs Werk: Wes Anderson gab an, dass er sich für seinen Film von Stefan Zweigs Schriften inspirieren ließ, insbesondere von dessen Novelle “Vierundzwanzig Stunden im Leben einer Frau”, seinem Roman “Ungeduld des Herzens” und seiner Autobiografie “Die Welt von Gestern”, laut AbeBooks

    Darstellung der Belle Époque:

    Sowohl Zweigs Werke als auch der Film thematisieren den Glanz und die Dekadenz der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die als “Belle Époque” bekannt ist. 

    Die Rolle des Hotels:

    Das Grand Hotel im Film ist ein zentraler Schauplatz, der die Geschichte einer vergangenen Ära und die Veränderungen der Zeit widerspiegelt. In Zweigs Leben und Werk spielten luxuriöse Hotels eine ähnliche Rolle als Orte der Begegnung und des Übergangs. 

    Verbindung zum Film:

    Der Film “The Grand Budapest Hotel” wurde teilweise von Stefan Zweigs Leben und Werk inspiriert, was sich in der Darstellung von Charakteren, Handlungssträngen und der Atmosphäre des Films widerspiegelt, erklärt das Stefan Zweig Zentrum.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stefan Zweigs Werk und die damit verbundene Epoche der Belle Époque eine wichtige Inspirationsquelle für den Film “The Grand Budapest Hotel” von Wes Anderson waren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Budapest_Hotel
    Grand Hotel
    Der Krieg begann um Mitternacht